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Kategorie: Röhrenverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Convergent Audio Technology SL1 Legend - Seite 3 / 4

Wahrlich legendär

Holger Barske
Holger Barske

Macht aber nichts, die Kanaltrennungs- und Störabstandswerte der Maschine sind trotzdem ausgezeichnet. Der Pegel wird bei der Convergent mit zwei Drehschaltern eingestellt.

Sie müssen also immer beide Knöpfe betätigen, das geht dank der 46 Rastungen aber ganz gut. So viele einzelne Spannungsteiler sind’s nämlich, die diese Prachtstücke von Pegelsteller in den Signalweg legen können – es sind also bei jeder Schalterstellung nur zwei Widerstände im Spiel, mehr nicht. Die Schalter sind kleine elektromechanische Kunstwerke und so ganz bestimmt nicht von der Stange zu kaufen. Überhaupt ist der gesamte Aufbau der Legend eine Augenweide. Die Verstärkerschaltung residiert auf einer formatfüllenden Teflonplatine und arbeitet mit insgesamt zehn Röhren. Die eine Hälfte davon kümmert sich um Phono-, die andere um Hochpegelsignale. Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen beiden Schaltungsteilen minimal, was ganz eindeutig für die Qualitäten von Stevens Schaltungstopologie spricht. Röhren? Durch die Bank ziemlich normale Doppeltrioden vom Typ 6922 (E88CC) und 12AX7 (ECC83). Das Phonoteil ist mit Kippschaltern auf der Platine zwischen MM- und MC-Betrieb umschaltbar, den Unterschied machen die beiden gekapselten Übertrager aus. Sie heben den Signalpegel bewusst nur um 11 Dezibel an, so dass die „Cat“ maximal 58 Dezibel Phonovorverstärkung liefert, in der Praxis allemal genug. Das geringe Übersetzungsverhältnis der Übertrager verbessert ihre Eigenschaften laut Stevens deutlich. Ansonsten findet sich eine Vielzahl von Folienkondensatoren im Gerät, alle mit Convergent- Aufdruck. Der neueste Streich sind die „Black-Path“-Typen, die Stevens eigens fertigen lässt und die sich durch besonders niedrige dielektrische Verluste auszeichnen sollen, laut Hersteller dem Hauptgrund für kondensatorbedingte Klangbeeinflussung. Und sonst? Reichlich Halbleiter. Mit denen im Netzteil bilden sie unter anderem 22 verschiedene Spannungsregler und bedienen diverse Hilfsfunktionen. Messtechnisch ist die Cat ein absolutes Sahneteilchen mit beeindruckenden Verzerrungs- und Rauschwerten – da merkt man die lange Evolution des Konzeptes. Jetzt aber. Ganz schnell. Etna anstöpseln, 100 Ohm Abschlusswiderstand, los geht’s. Hab ich jedenfalls gedacht. So richtig los ging‘s nämlich nicht, weil die Convergent durchaus ein bisschen „bemuttert“ werden will, bevor‘s so richtig Laune macht. Erst einmal ist das Kabel zur Endstufe nicht so unkritisch, wie ich das gerne gehabt hätte. Die Amerikanerin vermeldet deutlich, wenn ihr die Strippe am Ausgang nicht schmeckt. Da wird’s ganz schnell mal ein bisschen dunkel und verhangen.
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Preis: um 21000 Euro

Convergent Audio Technology SL1 Legend


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