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Kategorie: Röhrenverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Ayon Spitfire

Kraftvoll

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Endlich mal wieder ein Röhrengerät – so richtig mit herausstehenden Glaskolben und Transformatoren – schwer, breit, mächtig, schwarz. Und vielleicht auch noch mit dem richtigen, „alten“ Röhrenklang – nun, warten wir es abWow! Das ist der erste Gedanke, Nachdem wir mit mehreren Personen den Ayon Audio Spitfire aus seiner Verpackung gehoben haben.

Dunkel und mächtig steht er da und den Redakteur beschleicht der Gedanke, dass der Namenspatron des Geräts nicht der zierliche englische Sportwagen der 70er-Jahre ist, sondern der englische Jagdflieger, der im Zweiten Weltkrieg in der „Battle of Britain“ eingesetzt wurde. Doch, ja, etwas martialisch kommt er schon daher, der Röhrenverstärker mit seinem schwarz eloxierten Metallgehäuse. Einziger optischer Kontrast sind die spiegelnden Metalloberflächen der drei runden Trafo-Abdeckungen, einmal Netztrafo, zweimal Übertrager. Beim Rundgang um das 36 Kilogramm schwere Gerät zeigen sich lupenreine Verarbeitungsqualität und gewissenhafte Planung auch im kleinsten Detail. Nur, wieder mal, haben wir uns schwer damit getan, das Gerät spontan einzuschalten, denn der Powerschalter ist an der Unterseite links vorne versteckt. Nun, man kann ja auch einmal in der Bedienungsanleitung nachlesen, auch wenn das eigentlich gegen den Redakteurs-Ehrenkodex geht. Aber in diesem Falle lohnt es sich, offenbart der Spitfire doch einige konstruktive Details, die im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert sind. Beginnen wir mit den konservativen Elementen: Klar, wir haben hier einen Single-ended-Verstärker mit einer Endröhre pro Kanal. Diese ist die recht exotische AA62B, wie man schon am Namen erkennt, der etwas aus den bekannten Nomenklaturen herausfällt. Und tatsächlich hat man es hier mit einer exklusiven Sache zu tun: Die AA62B wird in den ehemaligen Tesla-Werken in Prag gefertigt, heute wie damals, und das inzwischen exklusiv für Ayon Audio. Ganz grob vereinfacht handelt es sich hier um eine Mutation der in Audiokreisen legendären 300B mit gesteigerter Ausgangsleistung bei einer nicht allzu hohen Anodenspannung. Die Röhre soll zu bis zu 30 Watt stemmen können und das konnten unsere Messungen auch bestätigen, mit der Anmerkung, dass das im normal genutzten Bereich sehr manierliche Klirrverhalten, dann schon etwas ausgeprägter ist. Der Class-A-Betrieb bedeutet natürlich auch einen hohen Ruhestrom – und so genehmigt sich der Spitfire dann auch konstante 240 Watt aus der Steckdose. Als Vorstufen- und Treiberröhren kommen 12AU7 und 6N30 zum Einsatz, die von einem renommierten russischen Hersteller stammen. Im Spitfire gibt es nicht nur einen mächtigen Transformator, sondern auch getrennte Spannungsversorgungen für die einzelnen Baugruppen. Sowohl die Endröhren als auch die Eingangs- und Treiberstufe haben neben der handelsüblichen Siebung mit Kondensatoren je zwei Drosselspulen, die für eine besonders effektive Filterung der Restwelligkeit nach der Gleichrichtung sorgen.
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Preis: um 9000 Euro

Ayon Spitfire


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