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Kategorie: Röhrenverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Audiomat Adagio

Volle Transparenz

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Röhrenverstärker zu bauen, die sich technisch möglichst wenig wie Röhrenverstärker verhalten, das ist seit jeher das Ziel der Clarisse-Brüder aus Südfrankreich. Mit ihrem Modell „Adagio“ machen sie einmal eine Ausnahme – ein bisschenSage und schreibe neun Jahre ist es her, dass ich den letzten Audiomat-Vollverstärker in den Fingern hatte.

Das ist mir bei einem Besuch von Arndt Rieschmüllers Vorführung bei den Norddeutschen HiFi- Tagen 2020 schmerzlich aufgefallen. Nun, weil ich gerade noch einen Platz im Kofferraum frei hatte, sollte es am Transport nicht scheitern. Und so sitze ich jetzt vor meiner Anlage und genieße einmal mehr einen der einzigartigen und immer noch recht exklusiven Verstärker mit dem charakteristischen Aussehen. Eine kurze Exkursion für diejenigen unserer Leser, die über kein so komplettes LP-Archiv verfügen: Von den Brüdern Norbert und Denis Clarisse im Jahr 1986 gegründet, hat sich das französische Familienunternehmen durch stetige Arbeit einen Namen gemacht. Und das bedeutet beileibe nicht, dass man in den fast dreieinhalb Jahrzehnten eine Unzahl von Modellen kreiert hat – im Gegenteil: Die Kundschaft schätzt vor allem die Nachhaltigkeit der Verstärkerbauer, bei denen man sich sicher sein kann, nicht schon ein Jahr nach dem Kauf ein veraltetes Modell zu besitzen. Die Produktzyklen werden bei Audiomat in großzügigen Zeitspannen gerechnet, alles andere verhindert schon die Art und Weise, wie die Geräte gefertigt werden: Ein einziger Spezialist baut sämtliche Röhrengeräte in Südfrankreich zusammen, die Transistoreinheiten, wie die wunderbare kleine Phonovorstufe, werden zumindest teilweise in den USA zusammengebaut. Unser Testmodell hört auf den schönen Namen Adagio und bildet im Sortiment von Audiomat das Spitzenmodell der „kleinen“ Verstärkerserie, die noch aus den Modellen Arpège Référence und Aria besteht, ebenjenem Verstärker, den ich vor neun Jahren getestet habe – siehe oben. In der Nomenklatur darüber angesiedelt ist eine Reihe sehr ähnlicher Verstärker, die sich von der anderen Serie schon optisch mit ihrem eher technisch unterkühlten Aluminiumgehäuse unterscheiden. Der Adagio kostet 5.600 Euro. Zum Vergleich: Der Aria war im Jahr 2011 mit einem Preis von 4.650 Euro gelistet, im Jahre 2020 für 5.150 Euro. Das ist eine äußerst bescheidene Steigerung, gerade im Verhältnis zu den schieren Preisexplosionen, die wir anderswo in unserer Sparte zu beklagen haben. Für das Geld gibt es einen sehr gut verarbeiteten Röhrenvollverstärker im traditionellen Stahlblechgehäuse, das geschickt und elegant mit einer Acrylfrontplatte kaschiert wurde.
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Preis: um 5600 Euro

Audiomat Adagio


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