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Kategorie: Röhrenverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Air Tight ATM-300R

Zuhören!

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Christian Bayer

Aus meiner Sicht hat Air Tight mit ihren fantastischen Produkten nach wie vor nicht den Status, der ihnen zusteht. Vielleicht ändert sich das ja mit diesem Verstärker?

Die Freunde des guten Tons unterteilen sich in viele Gruppen und Grüppchen: Transistor versus Röhre, Eintakt versus Gegentaktschaltung, Class-A-Betrieb versus Class-D – Sie verstehen schon.

Viele Röhrenhörer halten die von Western Electric vor mehr als 80 Jahren eingeführte 300B für die Krone der Triodenschöpfung. Begründet wurde ihr heutiger Mythos vor allem vom Triodenrevival der 80er-Jahre, für das der Frankojapaner Jean Hiraga maßgeblich verantwortlich ist. Der weiche Röhrenklang vieler 300B-Verstärker muss als Erholung zum eklig-harten Transistorsound dieser Ära empfunden worden sein. Doch darin steckt bereits eine Falle, denn häufig werden die Möglichkeiten, die sich mit dieser Röhre ergeben, mit einem süßlich-aufgedickten, mittenbetonten Klang verwechselt, der eine falsche Assoziation weckt, die auch ich lange hatte. Hat man aber die Gelegenheit dazu, originale Western-Electric-300B-Verstärker zu hören, wird man eine enorme Transparenz, einen festen Bass und überhaupt einen erstaunlich modernen Klang erleben – bei Geräten, die 70 und mehr Jahre alt sind. Air-Tight-Firmengründer Atsushi Miura hat sich mit seinen 300B-Verstärkern immer schon an diesen Originalen orientiert, denn sie haben so gar nichts vom „falschen“, süßlichen Klang, den ich oben beschrieben habe. Air Tight produzierte seinen ersten ATM-300B 1999, ein Jahr, nachdem sie japanischer Importeur für die damals neu aufgelegten Western-Electric-300B-Trioden geworden waren. Seit damals gibt es kontinuierlich ein solches Modell im Programm, das aktuelle ist die dritte. Inkarnation und mit dem Zusatz „R“ nun ihrer „Reference“-Serie angehörig, was auch den deutlich erhöhten Preis erklären mag. Die größten Unterschiede zu den beiden Vorgängermodellen finden sich in der Treiberstufe, der Gegenkopplungsschleife und den verwendeten Bauteilen. Alle Änderungen zielen auf mehr Bandbreite und größere Universalität – im Rahmen einer 300B eben. Entwickelt wurde er von Y. Hayashiguchi und K. Hamada, zwei jungen Ingenieuren, die Gesamtleitung hatte nach wie vor der 85-jährige Altmeister Miura. Eingangs- und Treiberstufe erledigen zwei Doppeltrioden, wie gehabt sind das eine ECC82 und eine 12BH7. Der Arbeitspunkt der 12BH7 wurde verändert, um die dynamischen Fähigkeiten des Amps weiter zu verbessern. Die ECC82 arbeitet schon seit dem Jubiläumsmodell 2016 in einer Kaskodenschaltung – Stichwort Bandbreite. Bei der Ursprungs-ATM-300B gab es noch eine Besonderheit, die sie für unterschiedliche Lautsprecher und Hörwünsche anpassbar machte. Einen Schalter, mit dessen Hilfe man die Gegenkopplung (Feedback) einstellen kann: entweder ganz weglassen, auf 3 oder 6 db stellen. Darauf haben die Japaner diesmal verzichtet, ihnen ist einfach die maximale Universalität auch dieses Verstärkers wichtig, der natürlich mit seinen maximal 9 Watt nie wirklich universell sein kann. Um das zu erreichen, und da bin ich wieder bei meiner Eingangserklärung bezüglich des eigentlichen 300B-Klangs, haben sie sich wieder im Audio-Mutterschiff Western Electric umgesehen und die Gegenkopplungsschleife vom WE-91 300B-Verstärker übernommen. Die wurde dort von der Primärwicklung, nicht wie später üblich von der Sekundärwicklung abgenommen. Gerade die Offenheit des Klangs und die erweiterte Bühne sollen davon profitieren. Air Tight führt ja im Haus m
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Preis: um 14500 Euro

Air Tight ATM-300R


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