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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: WAND 14-4 mit Tonarm WAND Master

Wand-Farben

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Holger Barske
Holger Barske

Seit 2011 hat ein massiv wirkender Tonarm aus Carbonfasern namens „THE WAND“ die Analogszene aufgemischt. Nun hat er ein eigenes Zuhause auf dem „Wand 14-4“-Plattenspieler gefunden.

Wie ergeht es ihm dort?Der Neuseeländer Simon Brown ist Maschinenbauingenieur, der schon in den 80er-Jahren eine Kleinserie von Plattenspielern aufgelegt hat und mit seiner Firma „Design Build Listen“ seit 2005 für analoge Furore sorgt. Brown ist als Ingenieur zwar durchaus pragmatisch veranlagt, hat aber analog zu angelsächsischen Traditionen einen eher unkonventionellen Plattenspieler auf die Beine gestellt. Das beginnt schon bei der ungewöhnlichen Form, die unter anderem dafür optimiert ist, den namensgebenden Plattenteller zu tragen. Um genau zu sein heißt der Plattenspieler „14-4“, weil sein Plattenteller 14 Zoll durchmisst, das sind etwa 35 Zentimeter, und dieser aus 4 Schichten besteht: Aluminium- Acryl–Aluminium und obenauf eine Acrylmatte. Die Übergröße des Tellers mit dem Großteil seiner Schwungmasse außen erhöht die Masseträgheit und damit auch seine Laufruhe. In Verbindung mit einem speziellen Flachriemen aus der Schweiz(!) und einem DC-Motor stellt sich eine extreme Laufruhe ein, die bar jeder Trägheit ist. Integraler Bestandteil des Abspielensembles ist die leichte Plattenklemme, die ebenfalls aus Acryl und Aluminium gefertigt ist und Teile des Labels durchscheinen lässt. Man kann zwar seine Platten auch ohne sie abspielen, vergibt sich dann aber etwas, denn sobald die Klemme handfest sitzt, rückt das Klangbild zusammen und wird deutlich fokussierter, vergleichbar einer Band, die sich für eine Aufnahme bereit macht und darauf konzentriert. Die Zarge besteht aus Multiplex mit einer Laminatbeschichtung auf der Oberseite und hat an spezifischen Stellen Aussparungen, die reflexionsbeugend sein sollen. Das sogenannte Zentroidal-3-Punkt-Federsystem soll in seinem Zentrum, das nahe am Abspielpunkt liegt, Vibrationen wirkungsvoll unterbinden. Allerdings braucht man nach meiner Erfahrung eine zusätzliche Entkopplungsbasis, denn auf meinem Vollholzregal wurden Zarge und Tonarm zu leicht durch Trittschall angeregt. Ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit, die Standardversion des Wand-Tonarms zu hören und war sehr von seinem feinen, energiereichen Klang angetan. Von der massiv wirkenden Form sollte man sich dabei nicht täuschen lassen, denn Simon Brown hat sie nur aus klanglichen Gründen so gewählt. Der Einpunkter gehört mit 16 Gramm effektiver Masse zu den mittelschweren Vertretern und lässt sich auch ohne zusätzliche Dämpfung sehr leicht handeln. Er ist aus einem Stück Carbon gearbeitet, einem Werkstoff, für den Brown sich entschieden hat, weil er leicht und steif ist.
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Preis: um 6550 Euro

WAND 14-4 mit Tonarm WAND Master


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