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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Tien Audio TT3 / Viroa

Geschichten von Nord- und Südpol

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Holger Barske
Holger Barske

Beileibe nicht Alles, was aus China kommt, muss billig produzierte Massenware sein. Wie dieser Plattenspieler sehr überzeugend mit Hilfe von reichlich Magneten unter Beweis stelltSchon klar.

„China“ ist ein sehr relativer Begriff. Und richtig, man muss hier korrekt sein: Der Hersteller Tien Audio ist nämlich in Taipei, Taiwan ansässig. Und zu diskutieren, wieviel China das nun ist oder nicht, obliegt uns an dieser Stelle sicherlich nicht. Wir bleiben bei den Fakten, und die stellen sich als hübsch kompakter, größtenteils in unschuldigem Weiß gehaltenem Plattenspieler namens „TT3“ mit Tonarm „Viroa“ dar. Zu einem Gesamtpreis von durchaus forschen 7850 Euro, aber dafür hat Konstrukteur und Firmenboss Jeff Tien dem kleineren seiner beiden Laufwerke auch eine Menge konstruktiver Besonderheiten mit auf den Weg gegeben. Sehr erfreuliches Extra: Der Deutschlandvertrieb lieferte uns das Gerät gleich mit einem echten Leckerbissen an Tonabnehmer an; dem Ortofon Winfi eld Ti Heritage, einem sehr interessanten 4000-Euro-Sondermodell. Bleiben wir zunächst beim TT3. Der Grund für die sehr kompakte Bauform des Riementrieblers ist unter dem auffällig leichtgewichtigen Teller aus matt geschliffenem Acryl zu finden: Gleich drei Motoren besorgen den Antrieb des ziemlich massiven Metall-Subtellers. Der kontaktiert den eigentlichen Teller übrigens nur an einem Ring an seiner Außenseite – jawohl, gut bei Rega hingeschaut. Die drei Motoren sind extrem weich in der Laufwerkszarge aufgehängt, welche de facto eine runde Scheibe aus Aluminium ist. In Verbindung mit dem weichen und sehr locker sitzenden Silikonriemen ergibt sich ein bestens entkoppelter Antrieb. Die drei symmetrisch um das Tellerlager angeordneten Motoren argumentiert der Hersteller damit, dass kein einseitiger Zug auf das Lager ausgeübt wird. Was diesem Lager vermutlich weitgehend egal wäre, arbeitet es doch mit einer fein polierten hohlen Keramikachse, die in einer Bronzebüchse läuft. In der Vertikalen erfolgt die Lagerung komplett magnetisch: Unter dem Subteller sitzt ein Ringmagnet, direkt darunter in der Basis ist ein zweiter eingelassen. Beide sind entgegengesetzt gepolt, so dass sie sich abstoßen. Der Teller ruht in der Vertikalen also ausschließlich auf einem Magnetfeld. Wer meint, ziemlich genau so etwas schon bei Plattenspielern aus fränkischer Fertigung gesehen zu haben tut das zurecht, nur dass man dort das Lager invertiert baut, die Achse also auf der Laufwerksbasis montiert. Hüben wie drüben räumt das dem Teller einen zusätzlichen Freiheitsgrad ein, hat aber den nicht bestreitbaren Vorteil, dass sich mit dieser Anordnung eine wirksame Entkopplung von mechanischen Störungen in der Vertikalen ergibt. Trotz dreier Motoren ist der Tien kein Drehmomentriese, aber das soll er wohl auch nicht sein: Dank der sehr „weichen“ Auslegung des Antriebs braucht auch der nur 1143 Gramm leichte Teller (jawohl, ich habe nachgewogen) ein Weilchen, bis er auf Nenndrehzahl ist.
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Preis: um 7850 Euro

Tien Audio TT3 / Viroa


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