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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: TechDas Air Force V - Seite 3 / 3

Das Kondensat

Holger Barske
Holger Barske

Die Basen für den Fünfer sind allerdings etwas schlichter gestrickt und werden aus Plattenmaterial gefräst. Die Befestigung am Laufwerk erfolgt zudem mit einer schlichten Schaftklemmung, die Aufnahme an der Basis ist dazu mit einem Schlitz und einer entsprechenden Schraube versehen.

Das ist zwar nicht so elegant wie bei den großen Modellen, aber machen wir uns nichts vor: Das funktioniert letztlich auch nicht schlechter so. Unserem Testgerät lag eine SME-Basis bei, ich habe den Fünfer aber auch mit einer Basis des Dreiers „von zu Hause“ bestückt, um mir einen klanglichen Eindruck mit der bewährten Kombi aus Reed 3p und Lyra Atlas verschaffen zu können. Eine erste gute Nachricht im Zusammenhang mit dem Fünfer lautet: Das Gerät ist fast so unempfindlich gegen Trittschall wie der Dreier. Was bei mir wichtig ist, weil mein schwimmender Massivdielenboden eigentlich kein optimaler Unterbau für Plattenspieler ist. Geht aber auch hier, womit sich auch der Air Force V wohltuend von rund 95 Prozent aller Plattenspieler unterscheidet, die ich hier ausprobiert habe. Die ersten Töne mit dem Fünfer gehörten Charles Bradley, der leider mittlerweile auch verstorbenen Funklegende. Bereits der Opener „God Bless America“ auf „Changes“ zeigt, wo der Hase langläuft – nämlich in ganz genau die richtige Richtung: Ein staubtrockenes Schlagzeug bildet den perfekten Unterbau für Bradleys leicht heiseres, sehr emotionales Organ. Fußwippen und Fingerschnipsen? Da kannste wetten. Diese Stabilität und gnadenlos kernige Gangart, das ist ein Kennzeichen aller Air- Force-Dreher. Ja, gewiss, der Dreier macht das noch etwas überzeugender, aber das weiß nur ich und Sie nicht, weil ich den direkten Vergleich habe. Die Bläser sägen großartig intensiv („Good to Be Back Home“), auch beim Fünfer. Schwierigeres Material gefällig? „To the Highest Gods We Know“ ist eine Gratwanderung auf der Akustikgitarre, begleitet von einer Flöte. Zu finden auf dem gleichnamigen letzten Color- Haze-Album. Der Fünfer macht das großartig, er kippt nicht ins Unerträgliche, sondern hilft dem Atlas vorbildlich, all die Farbe aus dem spröden Titel zu extrahieren. Weniger drehzahlstabile Plattenspieler klingen hier gerne mal zittrig und rau, hier geht´s bestens und direkt unter die Haut – klasse. Das vermittelt auch Ella Fitzgerald auf „Ella Swings Lightly“, der Air Force schält das wunderbare Vibrato so überzeugend aus der Stimme wie kaum ein anderer Plattenspieler. Die klasse fokussierte Raumabbildung, die großen Räume – all das macht der Fünfer mit Bravour. Gewiss, das ist immer noch weit davon entfernt, ein günstiger Plattenspieler zu sein, so wenig weit entfernt allerdings war der Traum von einem Dreher vom Ende der Fahnenstange noch nie!

Fazit

Technologietransfer geglückt: TechDAS hat es geschafft, alle klanglich entscheidenden Features der Air Force-Baureihe in einen Plattenspieler für weniger als die Hälfte des bisherigen Einstandspreises zu packen. Auch der kleine Air Force ist ein ganz Großer!
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Preis: um 13350 Euro

TechDas Air Force V


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Ausstattung

 
Vertrieb Ibex Audio, Heidenheim 
Telefon 07321 25490 
Internet www.ibex-audio.de 
Garantie (in Jahre) 2 Jahre 
Abmessungen ca. 312 x 168 x 368 mm (Laufwerk ohne Tonarme) 350 x 175 x 270 mm (Steuergerät) 
Gewicht (in Kg) ca. 17,7 / 9kg 
Unterm Strich ... » Technologietransfer geglückt: TechDAS hat es geschafft, alle klanglich entscheidenden Features der Air Force-Baureihe in einen Plattenspieler für weniger als die Hälfte des bisherigen Einstandspreises zu packen. Auch der kleine Air Force ist ein ganz Großer! 

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