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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: stst Motus D / Vertex - Seite 5 / 5

Mit Hand, Fuss und Arm

Holger Barske
Holger Barske

Zu den interessanten Kleinigkeiten gehört auch das Anschlussterminal des Arms: Handelsübliche Fünfpolstecker genügten den Ansprüchen des Konstrukteurs nicht, er fertigt den Stecker inklusive Kontakten selbst. Das Resultat all dieser Bemühungen ist ein äußerst stabiler und in der Praxis bestens bedienbarer Tonarm, der in seiner Kompromisslosigkeit bequem neben dem Laufwerk bestehen kann.

Nachdem Stefan Strohmetz mit mir insofern übereinstimmte, dass die Montage eines eher hart eingespannten Abtasters in einem vermeintlich zu leichten Arm in der Praxis sehr gut funktionieren kann, durfte das Lyra Atlas im Vertex Einzug halten und die ersten Hörtestrunden bestreiten. Welche Energie. Welch eine Ansprache. Sicher, Bill Herndersons „Send in the Clowns“ beeindruckt nur dann nicht, wenn ein Plattenspieler wirklich arg daneben liegt. Der Motus tut das definitiv nicht. Er zaubert aus der 45er-Einspielung einen Mikrokosmos von feinsten Informationen. Das Vibrato in der Stimme klingt zum Weinen schön, all die Geräusche der Gastronomie im Hintergrund klingen nicht wie Fremdkörper, sondern wie eine ganz natürliche Umgebung, in der mit der größten Selbstverständlichkeit ein Konzert stattfindet. Hier stapelt einer Gläser, dort öffnet jemand eine Weinflasche. Das ist so perfekt, dass es so langsam den Reproduktionscharakter verliert. Auffällig dabei: der sehr niedrige Störgeräuschpegel. Kein Rumpeln, kein Rauschen, kein Vorhang vor dem Geschehen. Wir legen wieder einmal den hervorragenden Sampler „Volume III“ von Meyer Records auf und lassen Ilena Florentina Tautu ihr wunderschönes „Ausgeliefert“ singen. Stst und Lyra positionieren die Stimme äußerst exakt und stabil, lassen die Sängerin deutlich vor die Lautsprecherebene treten – beeindruckend. Die Stahlsaiten der begleitenden Akustikgitarre haben sowohl Kraft als auch Schmelz, die S-Laute der Stimme sitzen auf den Punkt. Was schon mal feststeht: Diese schwäbische Kombi führt den japanischen Top-Abtatster mit Bravour. Lange nicht gehört: Saint-Saëns‘ „Danse Macabre“ von der 200-Gramm-Quiex- Scheibe: Spätestens hier hätte der schwach motorisierte Direktantrieb einknicken dürfen – tut er aber nicht: Sämtliche tieftonalen Gemeinheiten kommen präzise, druckvoll und bestens konturiert. Die klangliche Signatur von Motus und Vertex ist dabei kaum zu entdecken – ich höre das, was ich von dem Tonabnehmer kenne. Irgendwelche Kolorationseffekte? Nicht im Mindesten. Was bleibt, ist ein außerordentlich stimmiger Plattenspieler mit einem ausgezeichneten Tonarm, die den Tonabnehmer die Musik machen lassen und für die „Sound“ kein Thema ist: Das ist Reproduktionstechnik auf sehr hohem Niveau.

Fazit

Motus D und Vertex bilden eine Einheit, die so ziemlich jeden Tonabnehmer aus der Reserve lockt. Die Kombi besticht durch ihre klangliche Unauffälligkeit und die Abwesenheit von Fehlern oder Kolorationen jeglicher Art.
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Preis: um 6200 Euro

stst Motus D / Vertex


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Ausstattung

 
Vertrieb stst, Kempten 
Telefon 0831 29617 
Internet www.stst-hifi.de 
Garantie (in Jahre) 10 
B x H x T (in mm) 480/220/400 
Gewicht (in Kg) 20 

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