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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Rui Borges Pendulum II

Der Meisteralchimist aus Lissabon

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Christian Bayer

Jeder, der schon einmal einen Plattenspieler von Rui Borges gesehen und natürlich gehört hat, wird ihn nicht mehr vergessen. Ästhetik, Verarbeitung und Klang gehen hier eine Synthese ein, die so auf dem Weltmarkt selten ist

Immer wieder lese ich in etwa folgendes Mantra: „Ein Plattenspieler muss nur stabile Drehzahlen abliefern, alles andere machen Tonarm und Tonabnehmer.

“ Das ist, ganz unverblümt gesagt, Unsinn. Und jeder, der Ohren hat zu hören, muss das anerkennen. Es lässt sich natürlich irgendein Dreher zusammenbauen, der Platten sauber und stabil abspielt. Sobald man aber ein wirklich durchdachtes und fein abgestimmtes Laufwerk danebenstellt, wird einem klar, wo die Seele der Musik wirklich wohnt. Garantiert tut sie das im Pendulum II von Rui Borges, dessen skulpturale Eleganz ich einfach nur bewundere. Und ich frage mich: Wie kommt man auf so etwas? Wie gelingt es einem, so viele unterschiedliche Materialien derart stimmig zu amalgamieren? Man kann Borges, der unter anderem Architektur studiert hat, durchaus einen Alchimisten nennen, wenn man sich genauer ansieht, wie er seine Plattenspieler aufbaut - wobei er sich nicht wirklich in die Karten schauen lassen möchte. Der Mann hat schließlich auch nur ein Produkt beziehungsweise neben dem Pendulum II aktuell noch zwei weitere Modelle: den Ultimo II, der dem Pendulum vorausging und eine abgespeckte Version davon ist, und den kleineren Uno II. Und an diesen Babys hat er über Jahrzehnte entwickelt, unendlich viele verschiedene Materialien analysiert und ihre Wechselwirkungen erforscht. Der alles entscheidende Gradmesser ist für ihn das unentwegte Musikhören und er nimmt sich dabei genügend Zeit, Lösungen in sich aufsteigen zu lassen, die er dann konsequent umsetzt. Sein Pendulum II ist sicherlich ein Luxusprodukt und es ist ein großer Luxus, den sich Rui Borges mit seiner Arbeitsweise leistet. Doch ist das ein Luxus, der seine Produkte wirklich weiterbringt und den die gestörte Konsumwelt ihren Entwicklern zunehmend verweigert, weil sie glaubt, dafür keine Zeit zu haben, was ich für einen großen Fehler halte. Also versuche ich, mich einem Mann und seinem Meisterwerk anzunähern, der ein wenig wie ein schlauer Mittelmeerfisch ist, den man nie wirklich zu fassen bekommt und der eigentlich nur durch seine Produkte sprechen möchte. Apropos Produkte. 1990 hat Borges mit dem RSB Reference seinen ersten Plattenspieler gebaut, ihn aber erst fünf Jahre später auf einer portugiesischen HiFi-Show ausgestellt – auch das mag als Beleg für sein Zeitgefühl und den zugrunde liegenden Perfektionismus dienen. Denn was machen Perfektionisten? Sie machen alles selbst, weil niemand ihren Ansprüchen genügen kann. Und dadurch dauert alles ein wenig länger, wird dafür aber – perfekt. Den Ultimo, der dem Pendulum vorausging, stellte er dann erst fünf Jahre später vor. Seither versucht er, noch bessere Plattenspieler zu bauen, und hat dafür tatsächlich bis vor Kurzem sämtliche Teile selbst produziert, und zwar in exorbitant guter Qualität. Doch inzwischen hat er Firmen gefunden, die seinen Ansprüchen genügen und an die er bestimmte Arbeiten vergibt. Wie fing das alles an? Als junger Musikfreak besaß Borges einen Thorens TD 125 sowie einen Garrard 401 und träumte von einem vermeintlichen Upgrade auf einen Linn LP12 oder einen Roksan Xerxes. Doch dann bat ihn ein Freund, seinen defekten Goldmund Reference zu restaurieren, weil er wusste, dass Borges außergewöhnliche Fähigkeiten hatte. Neben seinem Background in Architektur, Kunstgeschichte und Design kann der Mann auch mit profunder handwerklicher E
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Preis: um 49900 Euro

Rui Borges Pendulum II


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