Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
177_19483_2
Topthema: Kino im Wohnzimmer
BenQ TK850
Der neue TK850 verfügt über den beliebten Bildmodus „Sport“, soll darüberhinaus aber auch dem Spielfilm nach der Sportschau gerecht werden, in 4k und mit ordentlicher HDR-Performance, versteht sich. Nehmen wir die Spielfilm-Qualitäten des TK850 unter die Lupe.
182_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Bequeme & bezahlbare Kino-Sofas
Die hochwertigen Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
173_19182_2
Topthema: Eine glatte Eins
Philips 55OLED804
Vor einem Jahr glänzte der Philips 55OLED803 mit hervorragender Bildqualität in unserem Test. Der Nachfolger 804 soll nun noch eine Schippe drauf legen. Wir haben nachgeschaut.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Hifi Tassen, 4 neue Designs
offerbox_1541241416.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Rega RP10 - Seite 3 / 3

Mit Leichtigkeit

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Sinn des doppelten Riemens ist neben den gleichmäßiger auf den Teller wirkenden Zugkräften eine Ausmittelung sämtlicher noch so minimaler Auswirkungen von Schlupf. Auf sechs definierten Erhebungen des Subtellers ruht der Hauptteller des RP10 – das Haupt-Unterscheidungsmerkmal des Laufwerks gegenüber des vom Unterbau her weitgehend baugleichen RP-8.

Hier hat man statt des Glastellers eine komplette Neukonstruktion eingesetzt: einen Keramikteller, der sich von der Mitte nach außen hin noch verdickt, um die Masse möglichst weit nach außen zu bringen. Dieser Teller alleine macht den Massezuwachs von einem Kilogramm gegenüber dem RP-8 dann auch aus. Zusammen mit der obligatorischen Filzmatte ergibt das ein sensationell schnelles Abklingverhalten – eine Klopfprobe gibt da zumindestens einen groben Eindruck. Der Tonarm basiert natürlich auf dem Geniestreich und Dauerbrenner RB300, ist aber an entscheidenden Stellen noch deutlich weiterentwickelt worden. Der neue RB2000, so der deutlichste Unterschied, ist nicht lackiert, sondern zeigt stolz seine blank polierte Aluminiumoberfläche. Neben den sehr engen Lagertoleranzen und der hochwertigen Verkabelung legt man bei Rega vor allem Wert auf die Masseverteilung im Armrohr. Dessen Wandstärke nämlich nimmt von innen bis zum Headshell kontinuierlich ab und realisiert so das Ideal der Massekonzentration am Drehpunkt. Montiert war bei unserem Testmodell das Spitzensystem aus der Rega-Tonabnehmerfamilie, das MC Apheta. Dieser Tonabnehmer ist eine ziemlich radikale Neukonstruktion, die vor allem ohne jegliches Dämpfungselement auskommt, was – abhängig vom elektrischen Abschluss – zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Hochtonresonanz führen kann. In meinen gehörten Setups hatte ich zumindest keine Probleme – auf Nummer sicher kann man mit der Rega-eigenen Phonovorstufe gehen, die eine gezielte Bedämpfung der Resonanz erlaubt. Der RP10 kann etwas, das er mit allen seinen Markenkollegen gemein hat: Man stellt ihn auf, stellt ihn an und hat Spaß. Mal ehrlich: So oft wie die remasterte „Concerti“ von Paolo Conte habe ich kaum jemals eine Rezensionsplatte gehört. Mal abgesehen von der vorzüglichen Arbeit Giulio Cesare Riccis im Tonstudio: Was der leichtgewichtige Rega da aus den Rillen holt, macht ihn musikalisch zu einem absoluten Schwergewicht. Von den intimen Piano-Stimme-Passagen bis hin zu den ganz großen Melodien der wunderbar zusammenspielenden Band eines ganz großen Künstlers – mit dem RP10 ist man voll dabei, das ist live, das ist dynamisch, das atmet und pulsiert wie direkt im Konzert. Schwächen? Kann sein, dass das eine oder andere Masselaufwerk im absoluten Tieftonbereich noch etwas mehr Substanz und Wucht in die Waagschale wirft – das wars dann aber auch schon mit dem Grenzen aufzeigen. Was der Rega in der getesteten Kombination allen anderen voraus hat, sind sein unwiderstehlicher Charme, seine Unmittelbarkeit und die wundervolle Balance, die dem Zuhörer das Gefühl der ganz großen gelassenen Ruhe gibt – und das, wohlgemerkt, aus sechs Kilo Plattenspieler, die hier ihren Dienst verrichten. Ich will daher auch gar keine einzelnen Qualitäten hervorheben – der RP10 macht einfach so viel richtig und das in einem so ausgewogenen Maße, dass über alle einzelnen Eigenschaften das große Ganze dominiert und immer wieder tief beeindruckt.

Fazit

Schnelligkeit ist nicht alles. Obwohl man seine Designphilosphie natürlich hören kann, überzeugt der RP10 vor allem durch eine ungemein charmante und lebensechte Spielweise, die einfach Freude macht
  • erste Seite
  • eine Seite zurück
 

Preis: um 4500 Euro

Rega RP10


-

Ausstattung

 
Vertrieb TAD-Audiovertrieb GmbH, Aschau Im Chiemgau 
Telefon 08052 9573273 / E-Mail: hifi@tad-audiovertrieb.de 
Internet www.tad-audiovertrieb.de 
Garantie (in Jahre)
B x H x T (in mm) 445/100/360 
Gewicht (in Kg)

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren