Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
182_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Bequeme & bezahlbare Kino-Sofas
Die hochwertigen Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
189_19699_2
Topthema: QLED zum Kampfpreis
TCL 65C815
Die brandneue C81-Serie von TCL bringt viel Technik für erstaunlich wenig Geld mit. Wir testen das mittlere Modell in 65 Zoll.
190_19865_2
Topthema: Wilson Audio Alexia 2
Die Profis
25 Jahre als HiFi-Journalist hat es gebraucht, bis meine erste „professionelle“ Begegnung mit einem Lautsprecher aus Provo, Utah Realität geworden ist. Sie dürfen sicher sein, dass ich kaum einem Test in meiner Laufbahn so entgegengefiebert habe wie diesem hier
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Schallabsorber "Art Edition" mit 15% Rabatt
offerbox_1538061257.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Pre-audio ASP-1501N - Seite 2 / 3

Nur Schweben ist schöner

Holger Barske
Holger Barske

tig spannend macht, wohnt hinten rechts auf der Granitplatte: der luftgelagerte Tangentialtonarm. Das Schöne daran ist, dass man von dem ganzen Luftthema im Betrieb nichts merkt.

Es gibt auch nichts, was von außen unmissverständlich darauf hindeutet, dass der kurze Stummelarm tatsächlich auf einem Luftpolster über die Platte geführt wird. Der Kompressor für die Drucklufterzeugung steckt nämlich in dem Montageblock des Tonarms und macht dort völlig unspektakulär seinen Job. Nichts zischt und pfeift, nichts brummt und summt, das funktioniert einfach. Ich kann noch nicht mal mit Sicherheit sagen, wo die Luft angesaugt wird. Das Ganze ist natürlich wartungsfrei – sehr beeindruckend. Und wohin mit der dort erzeugten Druckluft? Durch einen dünnen, sehr weichen Silikonschlauch ins Innere einer zylindrischen Kunststoffhülse, an der der eigentliche Tonarm montiert ist. Die Konstruktion ist so etwas wie eine Kombination aus einem Clearaudio- und einem Kuzma-Tangentialtonarm: Auch Kuzma verwendet eine auf einem runden Metallstab verschiebbare Hülse, in die Luft eingeblasen wird. Dadurch bildet sich ein Luftpolster zwischen Hülseninnenseite und Stab aus. Dadurch kann die Hülse – und damit der Arm – praktisch reibungsfrei gleiten und sich drehen. Damit kann sich der Arm erstens ungestört heben und senken und zweitens nur von der Kraft der Nadel in der Rille angetrieben über die Platte fahren. Der extrem kurze, drehbar unter dem Lager hängende Arm erinnert ein wenig an die Clearaudio- Konstruktionen. Die Liftkonstruktion besteht aus einer links und rechts in drehbar gelagerten Scheiben steckenden Metallstange, die sich per heben von oben auf den rückwärtigen Teil des Armstummels drücken lässt. Dadurch wird der Arm von der Platte abgehoben. Außerdem wird der extrem leichtgängige Arm so in der abgehobenen Position ein wenig fixiert, was das Handling erheblich erleichtert. Die ganze Konstruktion ist nur an der rechten Seite aufgehängt, die linke Seite des Tonarms schwebt frei. Das ermöglicht die dringend erforderliche exakt waagerechte Ausrichtung der Tonarmführung, jene lässt sich genauso unproblematisch justieren wie die Tonarmhöhe über dem Teller. Jene bestimmt, genauso wie beim Drehtonarm, den vertikalen Abtastwinkel des Tonabnehmers. Der Tonarm ist über zwei „Türmchen“ mit dem Unterbau verbunden, lässt sich also nicht verdrehen. Das Einstellen der korrekten Tonabnehmerposition erfolgt über das Verschieben des Armrohrs unter der Lagerhülse, dafür muss man eine kleine Madenschraube lösen. Der Tonarm ist zudem bis zu einem Winkel von ungefähr 45 Grad hochklappbar, was das Wechseln und Umdrehen der Schallplatte deutlich erleichtert – zur Not geht‘s aber auch so. Einbau und Justage eines Tonabnehmers erfordern etwas Fingerspitzengefühl, sind letztlich aber unproblematisch. Tatsächlich war ich ziemlich erstaunt, wie schnell das Setup des Gerätes in der Praxis funktioniert. Überhang-, Kröpfungs- und Azimutjustage bei einem Drehtonarm dauern genauso lange. Apropos Azimutjustage: Geht hier auch, über das Verdrehen des Armstummels. Der Vertrieb lieferte zum Ausprobieren eine aktuelle Variante des Dynavector-MCs 10X5 mit und meinte, damit täte der ASP-1501N ziemlich gut. Da hat er absolut recht, wie ich nach den ersten Takten der Speakers- Corner-Wiederveröffentlichung von Paul Desmonds „Easy Living“ feststellen durfte. Das Ganze spielt sehr druckvoll, angenehm kompakt und geschlossen. Diese extrem kurzen Arme machen immer wieder durch einen sehr kernigen Tiefton auf sich aufmerksam und genau das fällt hier auch auf. Der Kontrabass surrt und schnalzt satt und voluminös – gro&szli
  • erste Seite
  • eine Seite zurück
  • eine Seite vor
  • letzte Seite
 

Preis: um 4300 Euro

Pre-audio ASP-1501N


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren