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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Kuzma Stabi M - Seite 5 / 5

M wie Maximum

Holger Barske
Holger Barske

In der Vertikalen kippt der Arm über zwei Stahlstifte, die in zwei Lagerpfannen ruhen, in der Horizontalen sorgen ebenfalls zwei Spitzenlager für Halt: Eines sitzt oben und fängt die vertikalen Kräfte ab, ein zweites greift horizontal in eine entsprechende Kerbe der Lagerachse und „kippt“ ebenfalls. Klasse Idee, absolut spiel- und fast reibungsfrei.

Der 4point ist, obwohl er weit schwerer aussieht, mit rund 13 Gramm effektiver Masse mittelschwer und ein idealer Spielpartner für eine Vielzahl von Abtastern der obersten Güteklasse. Auch für mein frisch beim Hersteller revidiertes Lyra Atlas, das klanglich mit der Kuzma-Kombi einrastete, als ob beide füreinander gemacht worden wären. Auf dem Teller rotiert die hochinteressante „falsch herum“ gepresste TACET-Einspielung von Ravels unsterblichem Bolero. Die Platte ist eine Offenbarung in Sachen Disziplin und wiedergabetechnischer Sauberkeit, aber das, was Kuzma und Lyra damit machen, das sprengt den gängigen Rahmen. Natürlich geht auch dieser Bolero eher leise und unspektakulär los, selbstverständlich explodiert das Geschehen auch hier zum Ende. Was allerdings weit über das Normale hinausgeht, ist die dynamische Spannweite, mit der diese Kombi zwischen: „Ich mach mal ein kleines Schläfchen“ und: „Vorsicht, gleicht hast du die Tieftönermembranen in der Magengrube“ navigiert. Diese Variabilität ist eine der ganz wenigen wirklich objektivierbaren Klangeigenschaften, an denen man HiFi-Komponenten messen kann. Das hier, das ist diesbezüglich der Maßstab, ganz eindeutig. Anfänglich tatsächlich ein bisschen gewöhnlich, schwingt sich die Reproduktion zum Außenrand hin zu unerhörten Höhenflügen auf. Absolut knochentrocken, markerschütternd und unfassbar stabil gelingt die Abbildung des Netherlands Philharmonic Orchestra – großartig. Die herausragende Tugend des Lyra- Abtasters besteht in seiner Fähigkeit, auf völlig untechnische Art und Weise Musik zu machen. Kommen dazu die wirklich extremen Möglichkeiten dieser Laufwerks- Armkombination in Sachen Dynamik und Analyse, dann mündet das in einen wahrhaft spektakulären Charakter, der sogar die Limitationen des Mediums Platte an sich in den Hintergrund rückt. Beispiel gefällig? Der gänzlich „unaudiophile“ Titel „Alles auf die 303“ des Elektronikduos „Turntablerocker“ aus dem vergangenen Jahr. Die beinharte Elektropopnummer zieht einem auf dieser Maschine die Schuhe aus, wie es eigentlich nur mit knüppelhart geregelten Direkttrieblern oder gar per Reibrad angetriebenen Laufwerken geht. Davon profitiert auch die 59er-Karajan- Aida. Hier kommt in den leisen Passagen noch der Umstand hinzu, dass der Kuzma ein extrem laufruhiger Plattenspieler ist, der richtig Schwärze reproduzieren kann. In Summe eine Maschine mit absolutem Anspruch, die derzeit schwer zu schlagen sein dürfte.

Fazit

Was für ein Plattenspieler: Der große neue Kuzma setzt konsequent auf die Kombination von Masse und verschiedenen Entkopplungsstrategien, um ein extrem dynamisches und gleichzeitig sehr ruhiges Klangbild zu erzeugen, das die Grenzen der Schallplattenwiedergabe vielleicht noch ein Stückchen verschiebt.
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Preis: um 15000 Euro

Kuzma Stabi M


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Ausstattung

 
Vertrieb Gaudios, Graz, Österreich 
Telefon 0043 316 337175 
Internet www.gaudios.info 
Garantie (in Jahre)
B x H x T (in mm) 600/290/500 
Gewicht (in Kg) 60 

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