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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Feickert Woodpecker - Seite 3 / 4

Massarbeit

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

er Plattenspielerbauer: Polyoxymethylen, kurz POM oder PO - ein Kunststoff mit hoher Formbeständigkeit und Zähigkeit, der zudem kaum resoniert. Die Aussparung mit dem Durchmesser eines Plattenlabels samt aufschraubbaren Puck lässt fast jede verwellte Platte plan aufliegen.

Ein technisches Schmankerl, das Ihnen natürlich sofort aufgefallen ist, habe ich in dieser Beschreibung noch verschwiegen, ganz einfach, weil es für mich als Tester und Tonarmsammler überhaupt das Wichtigste ist: Der Woodpecker hat trotz massiver Zarge eine frei verstellbare Tonarmbasis - und das sogar mit Skala! Das Prinzip ist einfach: Die Basis (ebenfalls aus POM) wird mit zwei Maschinenschrauben auf der Deckplatte des Drehers befestigt. Dies erfolgt aber nicht mit fest eingelassenen Gewinden, sondern durch zwei Langlöcher in Kontermuttern, die beim Verschieben der Basis mitlaufen. Auf diese Weise lassen sich blitzschnell Tonarme mit einem Montageabstand von etwa 200 bis 305 Millimetern perfekt einstellen - einfach genial. Ich habe zumindest noch nie so schnell von einem vormontierten Tonarm auf meinen SME 309 wechseln können wie beim Woodpecker - so macht der Tonarmwechsel Spaß! Apropos SME: Christian Feickert hat die wichtigsten Tonarmbohrungen fest im Sortiment, für exotischere Modelle können alle Arten von Basen auf Bestellung angefertigt werden. Die Passgenauigkeit bei der Konstruktion ist genauso perfekt wie der absolut stabile Sitz - vor allem aber ist der Schlitten so unauffällig integriert, dass die Proportionen und die Optik nicht leiden, selbst wenn ein langer Arm montiert ist. Die Mitte der Skala gehört dem vormontierten hauseigenen Tonarm DFA-105 -wie der Name schon sagt, ein 10,5-Zöller mit einem Montageabstand von 250 Millimetern. Der Tonarm stammt aus dem Hause Jelco und ist hinreichend bekannt - nicht zuletzt durch unseren Test in Ausgabe 03/2007. Da die Produkte aus dem Hause DCF inzwischen vom BT-Vertrieb unter die Fittiche genommen wurden, hat uns der Konstrukteur höchstpersönlich ein Transfiguration Phoenix (Test in LP 01/2009) unters Headshell montiert und mit seiner hauseigenen Software Adjust+ penibel genau justiert. Nachdem sich der Woodpecker ein paar Tage lang eindrehen durfte - durch die engen Toleranzen muss sich das Lager ein bisschen „freispielen“ - durfte er endlich ran an die Rille. Und das tat er wie ein Großer: Der kleine DCF kann in puncto Basstiefe und -wucht durchaus mit deutlich größeren Laufwerken mithalten. Das ist im besten Sinne neutral - man kann dies gut feststellen bei Aufnahmen mit einer gut freigestellten Bassdrum: Oft fehlt der Körper der großen Trommel oder es wummert gewaltig, der Anschlag ist aber völlig weg. Der Woodpecker kann beides: Heftiger Kick im Antritt, dazu richtig Volumen im Ausschwingen - so soll es sein. In den höheren Frequenzbereichen setzt sich dieser Eindruck perfekter Ausgewogenheit fort - der Woodpecker setzt sein äußerlich schlichtes Erscheinungsbild quasi musikalisch fort. Auf jeder einigermaßen ruhigen Basis spielt er mit einer Sauberkeit und Präzision, die ihresgleichen suchen. Da wird in keinem Bereich des tonalen Spektrums etwas weggelassen oder dazuerfunden - da stört keinerlei Phasenfehler die Ortungsschärfe oder erfindet gar noch Raum dazu. Im direkten Vergleich zum äußerlich so unterschiedlichen Transrotor Dark Star Reference sind ganz klar die konzeptionellen Verwandtschaften der beiden Spieler zu erhören: Die Tonarme stammen aus demselben Stall, die entscheidenden Laufwerksbestandteile sind aus sehr ähnlichem Material. Und so ist es denn auch schwer, sich zu entscheiden - ich muss es dankenswerterweise nicht tun: War beim einen Musikstück die runde Spielweise des Transrotor passender, so überz
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Preis: um 3490 Euro

Feickert Woodpecker


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