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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Feickert Woodpecker - Seite 2 / 4

Massarbeit

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Gegenspieler

Plattenspieler:

Scheu Premier III mit SME 309
Transrotor Dark Star ReferenceDen Beginn seiner eigenen Spielerfertigung markieren zwei gewaltige Laufwerke mit den Namen „Twin“ (LP 05/2007) und „Triple“ - gewaltige Materialschlachten, bei denen es dem Konstrukteur darum ging, Grenzen auszuloten. Umso überraschter waren wir, als wir erste Bilder seines neuen Laufwerks sahen.
Der mit dem niedlichen Namen „Woodpecker“versehene Dreher ist ein richtig einfaches, aufs Wesentliche reduziertes Laufwerk geworden und vor allem ist er eines: richtig schön. Da wir Christian Feickert schon eine Weile kennen, überrascht uns bei allen Designaspekten nicht, dass in der schlichten Form eine Menge feiner Detaillösungen stecken. Der Woodpecker steht auf massiven Alufüßen mit einer leicht dämpfenden Schicht, die höhenverstellbar auf Gewindestangen aufgeschraubt werden. Die Zarge selbst verbirgt hinter ihren klar geformten Linien eine aufwendige Schichtbauweise, die sich bei einem Blick auf die Unterseite zumindest erahnen lässt: Die Aluminium- und getemperte MDF-Platten sind mit Maschinenschrauben bombenfest miteinander verbunden. Das invertierte Lager besitzt seine eigene Stahl-Basisplatte, die in einer großen Aussparung auf der Deckplatte sitzt und ebenfalls mit der inneren MDFPlatte verschraubt ist. Der Lagerdorn besteht aus soliden 16 Millimetern Edelstahl mit einer recht flachen konischen „Spitze“- die Lagerbuchse besteht ebenfalls aus gehärtetem Edelstahl. Dreht man einmal am betriebsfertigen Lager, dann merkt man sofort, dass man Spielchen à la „Wie viele Minuten dreht sich mein einmal angeschubster Teller nach“ vergessen kann -hier wird ganz massiv auf Reibung gesetzt. Das sehr eng tolerierte Lager ist mit einem Spezialfett mit einem hohen Molybdänsulfid versehen, so dass die Antriebseinheit auf einen defi nierten Reibungswiderstand arbeiten muss - ein probates Mittel zum Erzielen sehr guter Gleichlaufwerte. Den Pabst-Gleichstrommotor speist ein einfaches Netzteil - hier gibt es mit Sicherheit Ansatzpunkte für spätere Upgrades. Die komplette Antriebseinheit sitzt verborgen im Zargeninneren - zieht man einmal beherzt am präzise gedrehten Pulley, spürt man die stark dämpfende Aufhängung, die den Motor vom Rest des Drehers entkoppelt. Langer Rede kurzer Sinn: Der Motor arbeitet sowohl geräusch- als auch vibrationsfrei - ich selbst habe in unserem Hörraum erst bemerkt, dass der Woodpecker bereits seit Tagen lief, als ich eine Platte auflegen wollte, und war überrascht, wie es mir die Scheibe beim Auflegen aus der Hand riss. Zwei Geschwindigkeiten lassen sich per Taster ein- und ausschalten. Eine dritte Taste ist momentan noch ohne Funktion - sie kann beispielsweise mit einer dritten Geschwindigkeit belegt werden. Die Antriebskraft wird per Flachriemen auf den Teller übertragen - wer sich jetzt Sorgen wegen der Lebensdauer des Riemens macht, dem sei versichert: Nur alle ein bis zwei Jahre ist ein neuer Riemen fällig, dessen Kosten sich auf 29 Euro belaufen - allemal eine überschaubare Investition. Der schwarze Teller aus dem für diese Zwecke idealen Material ist sehr sauber gefertigt und ideal proportioniert, das heißt: dick genug, um ordentlich Masse zu machen, dünn genug, um dem eleganten Woodpecker ästhetisch gerecht zu werden. Auch Christian Feickert setzt auf das neue Lieblingsmaterial der Platten
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Preis: um 3490 Euro

Feickert Woodpecker


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