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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Edwards Audio TT5

Reduce to the Max

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Der Markt für neue Plattenspieler ist in den letzten 10 Jahren wirklich groß geworden, was aber nicht unbedingt für bezahlbare Modelle für den anspruchsvollen Einsteiger gilt. Eine der wenigen erfreulichen Ausnahmen ist Edwards Audio aus England.

Definieren wir doch erst einmal den anspruchsvollen Einsteiger: Darüber, dass die diversen Pseudo-Retro-Plattenspieler im Grammophon-Look aus dem Supermarkt Ihres Vertrauens absoluter Schrott sind, müssen wir uns nicht unterhalten, denke ich. Seriöse Angebote auf dem Neumarkt beginnen im Bereich zwischen 200 und 300 Euro – damit kann man den Grundbedarf decken und wird auch bei namhaften Herstellern durchaus fündig. In der Qualitätsstufe darüber wird es interessant: Hier gibt es für den Laien nicht unbedingt offensichtliche qualitative Abstufungen, bei denen es durchaus passieren kann, dass ein Plattenspieler für 1.000 Euro nicht unbedingt anders aussieht als einer für 300. Und hier kommt Edwards Audio ins Spiel, die HiFi-Marke von Talk Electronics, die uns seit einiger Zeit mit Geräten begeistert, die konsequent Maßstäbe in Sachen „Viel HiFi fürs Geld“ setzen. Man macht hier keinen Hehl daraus, dass man vor allem zu Beginn der Fertigung bei den Plattenspielern einige Bauteile aus dem Rega-Sortiment verwendet hat. Das wurde aber schnell weniger und weniger: Inzwischen kommen nahezu alle eingebauten Komponenten aus eigener Entwicklung und Fertigung. Der letzte große Schritt auf dem Weg zur Eigenständigkeit war die Entwicklung eines eigenen Einpunkt-Tonarms, der nun die beiden „großen“ Laufwerke TT5 und TT6 ziert. Ein Einpunkt-Tonarm – wie sein Name schon sagt – ist nur in einem Punkt gelagert: In der Regel liegt der zentrale Lagerblock auf einem Dorn – auf einer Lagerpfanne, die möglichst weit oben liegt, damit der weiter unten liegende Masseschwerpunkt den Arm stabilisieren kann. Denn das ist das Hauptproblem aller Einpunktarme: die Stabilisierung der lateralen Balance. Diese Sorge nimmt einem der Edwards A5 sofort: Sein Spiel in beide Richtungen beträgt nur ein paar Millimeter und das Ausbalancieren per dezentral gebohrtem Gegengewicht dauert nur ein paar Augenblicke: Mit einem kleinen Spiegel auf dem Plattenteller checkt man nach der Auflagekraftjustage kurz, ob die Nadel senkrecht steht, dann arretiert man das Gegengewicht – Antiskating einstellen, fertig. Zum Einstandspreis von 699 Euro gehört übrigens kein Tonabnehmer. Auf Wunsch kann aber eine Kombination mit einem der drei Talk-Zephyr-Tonabnehmer geordert werden. Die Systeme stammen von renommierten japanischen Herstellern und sind ihr Geld in jedem Fall wert. Unser Testgerät haben wir mit dem Zephyr C200 geordert, das für einen Aufpreis von knapp 200 Euro das Paket zu einer wirklich runden Sache macht. Bei einer Etat- Grenze von etwas über 1.000 Euro wäre jetzt bei Bedarf sogar noch eine der vorzüglichen Edwards-Phonovorstufen drin: Dann hat man ein analoges Setup, das auch gehobene Ansprüche zufrieden stellt.
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Preis: um 699 Euro

Edwards Audio TT5

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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