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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Dual CS 518

Klassischer und günstiger Dual-Plattenspieler

Plattenspieler Dual CS 518 im Test, Bild 1
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Dual ist eine der ganz wenigen Marken, die eine durchgehende Tradition und eine dementsprechende Kontinuität bei der Modellpolitik. Wenn also ein neuer Dual erscheint, dann kann man sich unbesehen sicher sein, dass man etwas Gutes bekommt.

Plattenspieler Dual CS 518 im Test, Bild 2Plattenspieler Dual CS 518 im Test, Bild 3Plattenspieler Dual CS 518 im Test, Bild 4Plattenspieler Dual CS 518 im Test, Bild 5Plattenspieler Dual CS 518 im Test, Bild 6Plattenspieler Dual CS 518 im Test, Bild 7
Ein paar Erinnerungen und ein Geständnis zu Beginn: Ich bin immer ein Thorens-Typ gewesen. Irgendwie es sich am Anfang der 2000er Jahre ergeben, dass man zumindest in der deutschen Analogszene entscheiden musste - Dual oder Thorens. Das war ein bisschen so, wie früher mit Beatles oder Rolling Stones - beides zusammen ging nicht.

Aber wenn ich noch weiter zurückdenke, muss ich zugeben, dass mein allererster Kontakt ein Dual 1209 war, ein Vollautomat und Plattenwechsler auf einer hinter einer Klappe in der Wohnzimmerschrankwand meiner Eltern ausfahrbaren Schublade. Dazu ein SABA-Receiver und Boxen in der Schrankwand. Damit konnte man auch Musik hören.

Der Dual läuft übrigens heute noch ab und zu, wenn ich Lust auf Schellack habe, nur die Mechanik ist inzwischen arg schwergängig und der alte Herr braucht ein bisschen Starthilfe, aber geht uns das nicht allen so?

Nun, irgendwann in den 70er Jahren hat man bei Dual eine radikalen Modellwechsel vollzogen, als man erkannte, dass man mit den etwas rustikalen frühen Modellen beim jungen Publikum nicht mehr punkten konnte. Damals entstanden die zeitlosen und eleganten flachen Duals, von denen einzelne Modelle zum Dauerbrenner über Jahrzehnte werden sollten - ich denke hier vor allem an den CS 505, der 1981 in seiner Urform das Licht der Welt erblickte und in der Version 505-4 bis heute (!) verkauft wird.

In dieser Tradition sieht sich auch der neue CS 518, unser Testmodell, der sich mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 649 Euro an den ambitionierten Einsteiger genau so wendet wie an alte Fans der Marke, die nach langer Zeit wieder den Weg zurück ins Lager der Schalplatte gefunden haben und ein unkompliziertes Gerät suchen, das sich problemlos mit einer modernen Anlage verbinden lässt. Und das genau ist der Punkt beim CS 518 (und bei seinem kleinen Bruder CS 418): Die passende Phonostufe, zumindest für MM-Systeme ist schon eingebaut und kann bei Bedarf einfach das schon aufbereitete und verstärkte Signal an einen beliebigen Line-Eingang weiterreichen. Modernes Teufelszeug wie einen USB-Ausgang oder Bluetooth gibt es nicht, aber das finde ich ehrlich gesagt auch nicht schlimm, denn wenn wir ehrlich sind, ist das Musikabspielen zum Hören immer noch die Hauptaufgabe eines solchen Geräts und in 99,9 Prozent aller Fälle steht die Anlage so, dass ein Kabel zum Anschluss genügt.

Der Gleichstrommotor wird über ein Steckernetzteil mit Strom versorgt. Der Antrieb selbst sitzt resonanzgedämpft in der Zarge und treibt den Teller über einen Flachriemen an. Der Teller selbst ist auf den ersten Blick dem Tiefziehteil recht ähnlich, das die günstigeren Duals in den letzten Jahren verwendet haben. Auf den zweiten Blick erkennt man aber schon an der Färbung, dass es sich um Aluminiumguss handelt. Der Teller ist auch wesentlich stabiler, schwerer und einfach wertiger. Geblieben ist die integrierte Subteller-Lösung, bei der ein zweiter Grat bei ungefähr dem halben Außendurchmesser angesetzt wird, auf dem dann der Riemen läuft. Das Auflegen dieses Riemens auf den recht kleinen Metall-Motorpulley ist übrigens dank der vorbildlichen Vorbereitung überhaupt kein Problem: Der bereits auf dem Teller liegende Riemen wird durch das „Service-Loch“ im Teller über eine Schlaufe, die bereits in Position ist, über den Pullen gezogen - danach kann man das Hilfsmittel herausziehen und die Matte auflegen, fertig. Die Tellermatte aus Gummi ist übrigens schön dick und sorgt für absolute Ruhe bei der Wiedergabe. Der Teller liegt auf dem fest montierten Lagerdorn aus gehärtetem Edelstahl auf, der in der Messingbuchse im Teller steckt und nach oben hin konisch zuläuft, so dass der Teller immer perfekt zentriert ist.

Drei Geschwindigkeiten stehen zur Verfügung, so dass auch der Schellack-Liebhaber auf seine Kosten kommt - selbstverständlich IMMER mit der korrekten Nadel am Tonabnehmer. Da passt es vortrefflich, dass das schon montierte 2M-Red-Tonabnehmersystem von Ortofon auch mit einer Schellack-Nadel versehen werden kann. Überhaupt ist die Aufrüstbarkeit einer der großen Vorzüge einer solchen Tonabnehmer- Familie: Der Generator selbst kann geometrisch korrekt montiert an Ort und Stelle bleiben, während man einfach die Nadel umsteckt und gegebenenfalls einfach nur die Auflagekraft und das Antiskating leicht nachregelt. Und damit sind wir beim Tonarm angelangt: Dieser führt die große Tradition der berühmten ULM-Arme („Ultra Low Mass“) von Dual fort, besitzt aber eine Optik, die ihn aus dem Bild der aktuellen Plattenspieler doch deutlich herausheben. Im Prinzip sind es zwei ineinander greifende Ringe, die über hoch präzise Kugellager miteinander verbunden sind, so dass das Armrohr sich reibungsfrei bewegen kann. Der Tonarm hat eine effektive Länge von 9 Zoll und erlaubt die Montage von Systemen bis 9 Gramm Masse. Die Auflagekraft wird über das Gegengewicht eingestellt, während das Antiskating über Federkraft an einem entsprechenden Drehrad an der Seite der Armbasis geregelt wird. Das kleinere Schwestermodell CS-418 hat einen etwas einfacheren Arm, was sich in einem um 150 Euro geringeren Preis niederschlägt.

Die Technik steckt in einer flachen Zarge aus MDF, die zwar nicht furniert, aber doch sehr ansehnlich poliert wurde - das Schwarz steht dem Dual recht gut. Für die nötige Entkopplung von der Stellfläche sorgen recht dicke Füße aus einer weichen Gummimischung. Wie üblich bei Dual gehört eine stabile Haube zum Lieferumfang, die in entsprechende Scharniere gesteckt wird - ein guter Schutz gegen Staub und Fremdeinwirkung beim Abspielen. Kleine Zwischenbemerkung, weil ich das zufällig vor Kurzem bei einem Bekannten aufgeschnappt habe: Es gibt wohl eine Fraktion von Hörern, die beim Abspielen von Platten auf einem solchen Gerät die Haube offen stehen lassen, weil es dann angeblich besser klänge. Das ist ausgemachter Unsinn - so fängt man sich maximale Störungen über die Lautsprecher ein. Also: Wenn Haube, dann zu!

Zurück zum Dual: Der CS 518 läuft ruhig und schnell an und dreht dann gleichmäßig seine Runden mit allen drei möglichen Geschwindigkeiten - kein Vergleich mit meinem 50 Jahre alten Reibradler. Der Aluminium-Druckgussteller ist, obwohl auch recht leicht, ein klarer Fortschritt gegenüber dem älteren Blechteil. Vor allem in Sachen Ruhe und Übersichtlichkeit der wiedergegebenen Musik macht der Dual in seiner Preis- und Gewichtsklasse eine klare Ansage in Richtung der Konkurrenz. Das hat Struktur, Klarheit und definierte Kanten - schon einmal sehr gut. Man ist ja oft geneigt, einem flachen und leichten Plattenteller zu unterstellen, dass dieser eine wirklich autoritäre Tieftonwiedergabe vereitelt, aber auch hier schlägt sich der CS 518 mehr als respektabel: Vielleicht fehlt ein bisschen der letzte Durchzug bei schnellen Bassimpulsen, aber die Tiefe und die Schwärze der Bässe ist ganz klar da. und am anderen Ende des hörbaren Spektrums geht es auch weit hinauf, wobei hier eher der Tonabnehmer als das Laufwerk oder der Tonarm die Grenzen setzen - mit einer schärferen Nadel holt man hier noch am meisten heraus, ebenso wie bei dynamischen Feinauflösung, die ebenfalls von der erweiterten Bandbreite profitiert.

Aber schon mit dem einfach 2M Red ist der CS 518 mit seinem soliden Laufwerk und dem präzise arbeitenden Tonarm ein echter Allrounder, der Klassik genau so gut kann wie Rock und Pop. Die eingebaute Phonovorstufe arbeitet recht rauscharm und erfüllt ihren Zweck - wenn ich auch der Meinung bin, dass hier einer der möglichen Upgrade-Pfade beschritten werden kann, parallel zu einem höherwertigen Nadeleinschub. Erst einmal lässt es sich in der Basisversion aber vortrefflich Musik hören - später kommen dann das Tuning, für das der CS 518 eine gute Grundlage ist, die den Weg zu höheren Klangweihen sehr weit mitgeht.
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Fazit

Der Dual CS 518 bietet zu einem attraktiven Preis ein gut klingendes Gesamtpaket inklusive Phonostufe, das sich mit wenig Aufwand noch deutlich upgraden lässt.

Preis: um 649 Euro

Dual CS 518


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Ausstattung

 
Vertrieb Sintron Audio, Iffezheim 
Telefon 07229/182950 
Internet www.sintron-audio.de 
Garantie (in Jahre) 2 Jahre 
Abmessungen 435 x 145 x367 mm 
Gewicht (in Kg) 5,9 Kg 
Unterm Strich ... » Der Dual CS 518 bietet zu einem attraktiven Preis ein gut klingendes Gesamtpaket inklusive Phonostufe, das sich mit wenig Aufwand noch deutlich upgraden lässt. 

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