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Kategorie: Plattenspieler
20.10.2015

Einzeltest: Acoustic Masterpiece T-01 - Seite 4 / 5

Japanese Statement

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Es handelt sich hierbei um nichts weniger als einen in der Höhe verstellbaren Lagerboden, auf dem noch eine Stahlkugel liegt. Nun kann man über die Höhenverstellung regulieren, ob der Teller rein schwebend gelagert wird, oder welcher Anteil des Gewichts auch vertikal über den Lagerboden getragen wird – eine stufenlose Ankopplung des Tellers an die Zarge sozusagen.

Die Überprüfung dieses Effekts wird natürlich ein zentraler Bestandteil des Hörtests sein. Im wahrsten Sinne krönender Abschluss ist der wunderschöne Teller, der tatsächlich aus Aluminium ist, aber entweder durch Beimengung oder ein spezielles Finish diesen wundervollen, leicht dekadenten Champagnerton hat, der japanische Spitzengeräte schon seit Menschengedenken begleitet hat. Man liebt es oder hasst es – ich finde es gut. Nachdem unser SME 3500 ordnungsgemäß montiert und mit meinem geliebten Phase Tech alias Phasemation P-3G ausgerüstet war, harrte ich gespannt der Dinge, die da kommen sollten. In der ersten Runde mit abgesenktem Lagerboden, und damit vertikal nur auf dem Magnetfeld gelagert, spielte der T-01 kontrolliert, sauber, souverän. Nebengeräusche sind absolut kein Thema – die Musik spielt sich vor einem perfekt schwarzen Hintergrund ab. Freude bereitet vor allem die Eleganz, mit der der flache Schöne aufspielt – die Musik perlt geradezu aus den Lautsprechern, eine wunderschönes Legato- Spielweise. Basskontrolle und -dynamik gibt es wie bei den großen Massetürmen – kein Wunder bei über 20 Kilogramm Gesamtgewicht. Nach oben hinaus gibt es eine ausgewogene Mischung aus Hochtonenergie und sauberer, runder Spielweise. Dazwischen spannt sich ein weit reichender und bei aller Neutralität spannender und in seinen Ausdrucksmöglichkeiten vielfältiger Mitteltonbereich. Dreht man nun vorsichtig den Lagerboden mit der Edelstahlkugel nach oben, dann kann man recht deutlich den Punkt ausmachen, wo die Achse Kontakt zur Kugel aufnimmt. Wohlgemerkt: Kontakt aufnimmt – nennenswerte Gewichtskräfte kommen hier noch nicht zum Tragen, es handelt sich lediglich um eine weitere Berührungsstelle im Lager. Die akustischen Folgen sind nicht dramatisch, aber einwandfrei nachvollziehbar: Der T-01 spielt noch einen Hauch direkter, schnörkelloser und – wenn man so will – etwas härter als vorher. Die elegant geschwungene Linie von vorher ist quasi der direkten Geraden durch Start und Ziel gewichen, das Laufwerk „marschiert“. Diese Art der Wiedergabe ist vorzüglich geeignet für Musik härterer Gangart, wo es weniger um eine entspannte Spielweise geht, als um Zupacken und Gas geben. Die vorher sehr tiefe und breite räumliche Wiedergabe wird etwas kompakter – gerade perkussive Instrumente erhalten mehr Punch aus der Mitte heraus.
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Preis: um 5500 Euro

Acoustic Masterpiece T-01


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