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Kategorie: Phono Vorstufen, Stereovorstufen
20.10.2015

Einzeltest: YBA PH1 - Seite 3 / 3

Und dann war Stille

Holger Barske
Holger Barske

Insgesamt sechs Operationsverstärker-Chips erledigen den Job; vier besorgen die eigentliche Phonovorverstärkung, zwei sind fürs symmetrische Ausgangssignal verantwortlich. Die beiden MC-Übetrager – angeblich aus eigener Fertigung – residieren unter einer schirmenden MU-Metallhaube, ein aufgeklebtes Holzklötzchen ist bestimmt von klanglicher Bedeutung.

Hinter der Front gibt‘s eine große Platine, die das angenehm gelb leuchtende Display bedient. Die offensichtlich hochauflösende Anzeigeeinheit wird hier zwar kaum gefordert, sieht aber gut aus. Kommen wir zum Kern der Sache und geben dem französischen Pre eine Chance im Hörraum. Als Signallieferant fungierte zunächst das Zyx Ultimate 100 H, über das sich Kollege Schmidt an anderer Stelle in diesem Heft auslässt. Moment mal – läuft der überhaupt? Richtig angeschlossen? Kann es sein, dass das Gerät derart rauscharm ist? Ja, ist es! Das war ja schon mal einfach: Unser „Immerdrauf“-Album, das 1983er Dire Straits-Werk „Communiqué“ tönt schon mal ausgesprochen lecker: „Once Upon a Time in the West“ spielt warm, rhythmisch und sehr flüssig und trotz reichlich „Laufleistung“ exemplarisch störarm. Die Unison MAX-2 platzieren Mark Knopflers Stimme bei „News“ kompakt und bestens mittig angenagelt. Sehr schönes Klangbild, das nicht auf gnadenlose Analyse getrimmt ist, sondern die Musik laufen lässt. Das gefällt, der P1 darf mit nach Hause und sich kurz mit dem anderen P1 in Gestalt der Wahnwitz-Maschine von CH Precision messen. Okay, da geht in Sachen Raumgröße und Detailauflösung noch merklich mehr, der YBA verzaubert aber auch mit dem Lyra Etna durch seine Geschlossenheit. Er lässt einfach das Gefühl nicht aufkommen, dass da vielleicht noch mehr sein könnte, er liefert auch hier eine runde, extrem entspannte und lockere Vorstellung. Allison Goldfrapp und Will Gregory fühlen sich in dieser Umgebung auch ausgesprochen wohl, das neue Album „Silver Eye“ tropft so richtig schön schwer und sahnig von den Lautsprechermembranen. Meine Empfehlung in Sachen Abtaster wären, wenn man solche Extremkaliber wie die hier verwendeten mal ausklammert, klanglich eher leichte und agile Modelle. In der aktuellen Ortofon-Riege findet sich garantiert Passendes, man darf auch mal auf eines der kleineren Lyras schielen. Wir lassen uns noch höchst angenehm von Neil Youngs legendärem Massey-Hall-Auftritt den Abend gestalten, bevor der YBA uns zumindest eine Zeitlang den Spaß verdirbt: Das Display vermeldet kurz „UV Error“, was sicherlich etwas mit „under voltage“ zu tun hat, sprich: Die Akkus sind leer. So schnell sind rund acht Stunden Musikhören vorbei, damit muss man leben. Reichlich Vorfreude auf den nächsten Tag hat die Maschine aber definitiv gemacht.

Fazit

Der YBA PH1 verwöhnt mit einem warmen und flüssigen Klangbild, spielt auffällig störungsarm und präsentiert analoge Tugenden auf höchstem Niveau.
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Preis: um 2500 Euro

YBA PH1


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