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Kategorie: Phono Vorstufen
20.10.2015

Einzeltest: Wall Audio Opus 120 Ph

Wall of Sound

16889

Gut Ding will Weile haben – wer wüsste das besser als Andreas Wall, der sich für sein neues Meisterwerk alle Zeit genommen hat, bis das Endergebnis ihn vollauf überzeugen konnte. Und, um es vorwegzunehmen, uns auch

Mit einer Mischung aus Freude und Wehmut erinnere ich mich an den letzten Test eines Gerätes von Wall Audio – des wundervollen Vollverstärkers Aura mit der „Russenröhre“ 6C33.

Mit Freude, weil Musikhören mit dem Verstärker wirklich viel Freude gemacht hat, mit Wehmut, weil ein solches Vorführgerät eines kleinen Herstellers natürlich bald nach einem Test weiterziehen muss. Nun also die Phonostufe Opus 120, die, wie könnte es anders sein, in Röhrentechnik aufgebaut ist. Das heißt nicht, dass Andreas Wall es nicht anders könnte: Im oben genannten Vollverstärker war die eingebaute Phonostufe aus Platzgründen in Transistortechnik aufgebaut und wahrlich mehr als nur eine Verlegenheitslösung. Aber Wall Audio ist nun mal synonym mit Röhre – so sei es. Ich möchte hier auch einmal das Lied der Verarbeitungsqualität singen – leider kommt es auch im Jahr 2018 immer mal wieder vor, dass gerade „Exoten“ mit dem Verweis auf ihre Einzelkämpferstellung und die genialen inneren Werte ihrer Geräte das Gehäusefinish, sagen wir mal, ein bisschen vernachlässigen. Das ist angesichts der aufgerufenen Preise schlichtweg inakzeptabel. Vorbildlich dagegen Andreas Wall: Trotz des Manufakturcharakters seiner Fertigung hat er sich seine Lieferanten offensichtlich sorgfältig ausgesucht: Der Opus 120 Phono ist blitzsauber, stabil und sehr vertrauenerweckend aufgebaut, dafür gibt es schon Bonuspunkte. 5.900 Euro kostet die Opus 120 Phono – für einen aufwendig gemachten Phonovorverstärker in Röhrentechnik mit zusätzlichen MCÜbertragern geht das ganz klar in Ordnung. Die 1:10-Trafos für den Eingang des Moving- Coil-Zweigs wickelt Andreas Wall übrigens in Eigenarbeit. Parallel zum Übertragereingang gibt es dann zur Anpassung noch schaltbare Widerstände, um auch niederohmigen MC-Systemen die optimalen Arbeitsbedingungen zu bieten. Spannendes Detail im MM-Zweig: Auch hier kann die Eingangsimpedanz eingestellt werden. Zusätzlich zu den „gesetzten“ 47 Kiloohm können noch 15, 33 und 100 Kiloohm eingestellt werden. Probieren Sie es mal aus, es lohnt sich. Ich bin ganz froh, dass ich an einigen meiner alten Accuphase- und Revox-Geräte auch eine solche Umschaltmöglichkeit habe – die Unterschiede sind nicht gewaltig, aber wahrnehmbar. Natürlich darf dann auch der Wahlschalter für die Kapazität im MM-Zweig nicht fehlen, der praxisgerechte Werte von 47 bis 470 Picofarad bietet. Der Eingangswahlschalter verfügt über drei Positionen, wobei MC2 nicht einen zweiten MC-Eingang bedeutet, sondern lediglich die Verstärkung um etwa 6 Dezibel heraufsetzt. Anschlussseitig geht man mit den soliden Neutrik-Buchsen auf Nummer sicher. Innen geht es bei der Opus 120 Ph nicht ganz so beengt zu wie beim Vollverstärker – viel Platz wird dennoch nicht verschwendet. Die Stromversorgung erfolgt dabei schon zweigeteilt: Den Trafo hat man in einem externen Gehäuse untergebracht, um Brummeinstreuungen ins Gerät zu vermeiden, während Gleichrichtung und Siebung auf einer separaten Platine im Gerät erfolgen. Auch die Heizung erfolgt mit Gleichspannung – Brumm muss in einer Phonostufe bekämpft werden, wo es nur geht. Auf der großen Audioplatine erkennt man insgesamt drei Paare ECC82-Röhren – Doppeltrioden mit einer nicht ganz so hohen Verstärkung wie die ECC83, in der hier vorliegenden Schaltung abe
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Preis: um 5900 Euro

Wall Audio Opus 120 Ph


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