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Kategorie: Phono Vorstufen
20.10.2015

Einzeltest: Vincent PHO-700 - Seite 3 / 4

Grossäugig

Holger Barske
Holger Barske

Dabei kommen absolut anständige Typen von Burr-Brown zum Einsatz, auch die passiven Bauteile machen keinen schlechten Eindruck: Polypropylentypen von Wima als Koppelkondensatoren, Nichicon-Elkos, Metallfilmwiderstände – das ist alles sehr okay. Und wie war das nun mit der Röhre? Nur schöner Schein? Durchaus nicht: Sie bildet die letzte Stufe vor den Ausgangsbuchsen, muss aber nicht mehr verstärken.

Sie wäre technisch nicht nötig gewesen, soll aber für ein bisschen „Röhrenflair“ im Klangbild sorgen. Zu diesem Zweck ist eins der Triodensysteme in der eingesetzten ECC82 für jeden Kanal zuständig. Die Röhre entstammt chinesischer Fertigung, was nichts Schlechtes bedeuten muss. Bei der Beschaltung der Doppeltriode ändert sich übrigens auch das Bild bei den passiven Bauteilen: Hier kommen nämlich Kohleschichtwiderstände zum Zuge, wie man das früher im Röhrenzeitalter auch hatte. Wenden wir uns dem Netzteil zu. Das ist eine Überraschung. Hier steckt nämlich weit mehr Aufwand, als man hätte vermuten können. Dabei mutet der Trafo hinter der Gerätefront noch ganz normal an, die prall gefüllte Netzteilplatine allerdings nicht: Eine Vielzahl von elektronischen Stabilisierungen sorgt für unter allen Bedingungen saubere Betriebsspannungen. Das betrifft sowohl die Versorgung der Operationsverstäker, die Hochspannung für die Röhre, deren Heizung und mindestens eine weitere Spannung. Das ist ziemlich kompromisslos gemacht und deshalb sehr erfreulich. Und damit ist noch nicht Schluss in Sachen Stromversorgung: Die Versorgungen der Operationsverstärker werden auf der Verstärkerplatine nochmals mit zwei Reglern „nachbehandelt“, so dass sich hier bestimmt kein Ungemach mehr einschleichen kann. Sicherlich der Röhrenausgangsstufe geschuldet ist das Vorhandensein einer Einschaltverzögerung, die das Ausgangssignal des Gerätes erst dann per Relais freigibt, wenn die Röhre ihren Arbeitspunkt erreicht hat. Verbinden wir den Vincent zunächst mit dem Transrotor Merlo Reference, geführt von einem langen SME-Arm; diese Kombi hat sich bei uns sehr bewährt und klingt ausgezeichnet. Ganz schnell war klar, dass der PHO-700 durchaus ein Geselle mit Charakter ist: Das Maschinchen liefert ein ausgesprochen kerniges und kräftiges Klangbild. Und so steigt der Transrotor die Kellertreppe noch eine Stufe tiefer hinab als üblich und verwöhnt mit satten Konturen und toller Durchzeichnung im Bass. Abermals darf ich „The XX“ bemühen, deren aktuelles Album „Coexist“ einfach perfektes Material für die Beurteilung dieser Dinge liefert. Der Vincent nimmt die synthetisch erzeugten Bassgewitter mit Nachdruck und Farbe – sehr schön.
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Preis: um 500 Euro

Vincent PHO-700


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