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Kategorie: Phono Vorstufen
20.10.2015

Einzeltest: Elac Alchemy Series PPA-2

Alchemie aus Klang und Ruhe

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Christian Bayer

Es gibt nicht viele Namen in der deutschen Audiolandschaft, die länger nachklingen als Elac.Trotz einiger Turbulenzen stehen die Kieler heute sehr gut da und das liegt auch an ihren schlauen Zukäufen

Schauen wir doch einmal kurz in die Elac-Historie.

Waren die Kieler, die unter anderem das Patent auf den ersten Magnet-Tonabnehmer in Händen hielten, früher vornehmlich für Tonabnehmer und Plattenspieler bekannt, haben sie sich heutzutage als Vollsortimenter mit Schwerpunkt Lautsprecher auch international etabliert. Die Urfirma hatte 1913 mit „Wasserschalltechnik“ (Echolote etc.) begonnen und wurde erst ab 1948 ein echter Player in Sachen Audio. Zwischen den 50er- und 70er-Jahren teilte sich Elac den Plattenspieler-Weltmarkt zu 90 % mit Dual und Perpetuum Ebner auf. Noch in den 1970er-Jahren verließen bis zu eine Million Plattenspieler jährlich die Kieler Fabrikation und man beschäftigte etwa 3000 Mitarbeiter. Doch ab 1978 geriet die Firma in unruhige Fahrwasser, was zum ersten Konkurs und der Trennung von Phono- und Nautiksparte führte. 1981 wurde Elac vom damaligen Vertrieb übernommen und firmierte fortan als Elac Phonosysteme GmbH. Durch den Zukauf des Lautsprecherherstellers AXIOM Elektroakustik begann man sich ab 1984 auf die Lautsprecherherstellung zu konzentrieren, was durch den Erwerb von A.R.E.S. 1993 mit der Entwicklung des Jet-Hochtöners ausgebaut wurde. 1998 kehrte man zum traditionsreichen Namen Elac Electroacustic GmbH zurück. Die Tonabnehmerfertigung hatte man bereits 1997 eingestellt, die der Plattenspieler schon früher. Durch eine enorme Anzahl von Lautsprecherpatenten machte sich Elac attraktiv, weshalb 2010 ein chinesischer Investor die Firma kaufte. Seit einigen Jahren ist nun der international sehr renommierte Andrew Jones (KEF, Infi nity, Pioneer-TAD) für die Lautsprecherentwicklung zuständig. Falls Sie sich wundern sollten, warum der PPA-2 aus der „Alchemy“-Serie stammt, die Antwort ist ganz einfach: Ihr Entwickler ist Peter Madnick, Gründer der nicht ganz unbekannten Firma Audio Alchemy. Die Firma begann in den späten 80er-Jahren als Forschungsbude für einen Freund, mit dem Ziel die dürftige CD-Wiedergabe zu verbessern, was ihnen dank eines guten Kontakts bei Philips mit zudem preislich sehr attraktiven Geräten auch gelang. Schon da lernten Madnick und sein Team, mit dem er bis heute zusammenarbeitet, viel über die Wichtigkeit top designter, diskret aufgebauter Analogstufen, was für die Entwicklung von Phonoamps natürlich sehr hilfreich ist. Madnick wuchs in einer musikverrückten Familie auf und interessierte sich, wen wundert’s, schon früh auch für Musikwiedergabegeräte. Bereits mit 16 arbeitete er für einen HiFi-Laden, baute Plattenspieler auf und reparierte Geräte. Mit Anfang 20 wurde er Co-Gründer von Dennesen, deren Schablone noch heute viele Analogfreaks für die Tonabnehmermontage benutzen, und entwickelte die berühmte JC80-Vorstufe zusammen mit dem legendären John Curl (Mark Levinson, Cello, Parasound), den er seinen Mentor nennt. Audio Alchemy kam dann in diverse Turbulenzen, bis er die Firma vor einigen Jahren wieder zurückkaufte und einen vielversprechenden Neustart hinlegte, im Zuge dessen auch der Vorgänger dieser Phono, die PPA-1, auf den Markt kam. Andrew Jones, der Madnick gut kennt, überzeugte die neuen Elac-Besitzer davon, 2017 Audio Alchemy zu kaufen, die „Alchemy“-Serie wurde überarbeitet, und schon sind wir beim PPA-2. Für mich sind bei einem Phonovorverstärker vor allem zwei Kriterien entscheidend: Klang und Ruhe. Der PPA-2 bietet zusätzlich eine enorme Flexibilität. Ich zäume das Pfe
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Preis: um 999 Euro

Elac Alchemy Series PPA-2


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