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Kategorie: Phono Vorstufen
20.10.2015

Einzeltest: Clearaudio balance V2 - Seite 3 / 3

Frisch durchgelüftet

Michael Bruss
Michael Bruss

Klang


Zuallererst fällt mir auf, wie leise die Clearaudio balance V2 im Leerlauf ist. Okay, das ist heutzutage kein Hexenwerk mehr, dennoch ist die absolute Rauschfreiheit auch bei weit aufgerissener Lautstärkeregelung am Vorverstärker recht beeindruckend.
Nicht minder eindrucksvoll sind dann die ersten Töne von „Animal“, dem Opener des Albums „Liminal“ von The Acid. Hier geht´s (bisweilen ein wenig zu) druckvoll und sehr tief zur Sache, und die Clearaudio balance V2 zieht ihr Ding straff und kontrolliert durch – im Vergleich zur etwas teureren Neukomm sogar einen Hauch schlanker und auch trockener im Abgang. Spritzig kann die Clearaudio im Bass auch: Kontrabässe etwa wie auf „Jazz at the Pawnshop“ sind bestens definiert in der Attacke und dabei knorrig und präsent im Mix. Noch überraschender wirken allerdings die grenzenlose Weite des Aufnahmeraums und die Intensität, mit der dieser auf den Hörer einwirkt; man kann quasi die Atmosphäre im Stampen Club um sich herum im Nacken spüren, so zieht die Clearaudio balance V2 den Zuhörer auf fast schon magische Weise in den Live-Venue mit ein. Alleine die dreidimensionale Projektion, die körperliche Greifbarkeit der Akteure gelingt ihr vielleicht nicht ganz so realistisch wie der reinen MC-Vorstufe von Neukomm. Dagegen setzt die zweiteilige Deutsche eine deutlich leichtfüßigere, schnellere, knackigere und präziser definierte Impulsantwort ohne Überschwinger oder Verschleppungen im Präsenzbereich und unteren Hochton, eine irrwitzig schnelle Transientenwiedergabe und einen farbstarken und unglaublich transparenten Mittelton: Die elektronischen Klick-und-Fiep-Spielereien von Felix Labande verführen über die balance V2 ob der schwerelosen Geschwindigkeit wiederholt zum Grinsen, und das Saxofon in „Jazz at the Pawnshop“ knarzt besonders schön, besitzt Charakter und Strahlkraft und hebt sich dazu auch noch bestens vom Rest der schwedischen Jazz- Kombo ab. Dazu passt ein fantastisch luftiger, nie aufdringlicher, dafür umso feiner aufgelöster Hochton ohne jegliche Härten selbst bei relativ kritisch aufgenommenem Material wie Darkthrones „A Blaze in the Northern Sky“. Audiophile Klassiker wie „Shamanimal“ vom Hadouk Trio leben regelrecht auf und belegen, wie gut die Clearaudio die äußerst feingespinstigen Schlagzeugbleche in ihre frisch und offen balancierte Gesamttonalität integrieren kann.

Fazit

Raum, Atmosphäre, Speed, Impulsgenauigkeit, luftige Auflösung – und dazu die richtige Portion Mittelton-Schmelz. Wer sich in neuen Weiten seiner Lieblingsaufnahmen genussvoll verlieren möchte, ist mit der im Bass kontrolliert und straff spielenden Clearaudio balance V2 bestens beraten.
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Preis: um 2500 Euro

Clearaudio balance V2


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Ausstattung

 
Vertrieb Clearaudio electronic, Erlangen 
Telefon 09131 40300100 
Internet www.clearaudio.de 
Garantie (in Jahren) 3 Jahre (mit Registrierung 
B x H x T: 240 x 145 x 62 (Vorstufe) 240 x 145 x 62 (Netzteil) 
Gewicht 2,3 kg (Vorstufe) 1,4 kg (Netzteil 
Unterm Strich... » Raum, Atmosphäre, Speed, Impulsgenauigkeit, luftige Auflösung – und dazu die richtige Portion Mittelton-Schmelz. Wer sich in neuen Weiten seiner Lieblingsaufnahmen genussvoll verlieren möchte, ist mit der im Bass kontrolliert und straff spielenden Clearaudio balance V2 bestens beraten. 

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