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Kategorie: Phono Vorstufen
20.10.2015

Einzeltest: Primare R-32

Gut gewappnet

Phono Vorstufen Primare R-32 im Test, Bild 1
4933

Die Primare-Phonovorstufe R32 ist ein richtig erwachsenes Gerät: Das zurückhaltend-elegante Gehäuse mit ordentlich Materialstärke macht richtig etwas her – vor allem angesichts des Preisschilds, auf dem Zahlen stehen, die man normalerweise nur bei wesentlich „schmaleren Hemden“ findet

Mitspieler



Phono Vorstufen Primare R-32 im Test, Bild 2Phono Vorstufen Primare R-32 im Test, Bild 3Phono Vorstufen Primare R-32 im Test, Bild 4Phono Vorstufen Primare R-32 im Test, Bild 5Phono Vorstufen Primare R-32 im Test, Bild 6
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Plattenspieler:


VPI Classic 3
The Funk Firm Vector III
Rui Borges Uno

Tonabnehmer:


Benz ACE SL
Nagaoka MP-500
Denon DL103R
Phase Tech P-3G

Verstärker:


Malvalve Preamp Three Line und Power Amp Three
SAC Preamp + Igel
WLM Sonata

Lautsprecher:


Sonics Allegria
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Zubehör:


Basen von Thixar und Accurion
Netzkabel von HMS und PS Audio
Phonokabel von Nordost und Furutech
NF-Kabel von van den Hul

Gegenspieler



Phonovorverstärker:


Trichord Dino MKII
Quad 24P Phono
MalValve Preamp Three Phono
PS Audio GCPH modifiziert
975 Euro sind es genau, die für den R32 aufgerufen werden – ganz knapp unter der psychologisch wichtigen 1.000-Euro- Marke. Das, finde ich, ist ein schöner Zug von Hersteller und Vertrieb – sündhaft teure HiFi-Geräte gibt es schon genug. Vom Äußeren passt die Phonovorstufe jetzt exakt zu den anderen Primare-Geräten der 32er-Serie – aber auch als einziges Primare-Gerät macht sie in jedem HiFi-Rack eine gute Figur. Drei solide Standfüße sorgen für eine kippelfreien und vor allem ruhigen Stand – die mächtige, matt gebürstete Frontplatte besitzt als einzige Designelemente das eingravierte Firmensymbol (sieht übrigens sehr hübsch aus) und eine LED, die über den Betriebszustand informiert. Primare ist übrigens, trotz seiner dänischen Wurzeln, eine schwedische Firma – offensichtlich auch ein Land, in dem hochwertiges HiFi prächtig gedeiht. Man blickt auf eine mittlerweile schon gut fünfundzwanzigjährige Geschichte zurück, während der auf Nachhaltigkeit gesetzt wurde – jedes der Geräte kann auf eine sehr lange Evolution zurückblicken. So besitzt auch der R32 eine klare Verwandtschaft zum Vorgänger R20, der übrigens noch im „Midi-Format“ gefertigt wurde. Schraubt man den einige Millimeter dicken Gehäusedeckel ab, dann sieht man sich Aug in Aug mit einer Menge umbautem Raum und recht wenig Phonostufe. Klar: An einem sauber gemachten Phono-Vorverstärker ist nun einmal begrenzt viel dran. In der Regel gibt es zwei verstärkende Stufen und eine RIAA-Entzerrung. Dazu kommt noch eine weitere Verstärkerstufe, falls auch die ganz leisen MC-Signale bearbeitet werden sollen – aber das ist es auch schon. Die Elektronik des Primare verteilt sich auf drei „Standorte“ im Geräteinneren, die sauber voneinander getrennt und abgeschirmt sind. Da gibt es zum einen den Netztrafo an der Rückseite, dann die Netzteilplatine davor und schließlich – immerhin gute 20 Zentimeter von den anderen Baugruppen entfernt – die eigentliche Phonoplatine. Die verwendete Bauteilequalität ist sehr gut, der Doppel-Mono-Aufbau absolut sauber gemacht. Bei unseren Messungen im Testlabor zeigte sich die Sinnhaftigkeit des großen Gehäuses: Bei der Primare R32 ist Brumm überhaupt kein Thema – andere Phonostufen müssen da teilweise etwas mehr kämpfen. Gut 40 Dezibel beträgt die Verstärkung im MM-Betrieb – intern kann man auf 46 Dezibel umschalten. Für MC-Signale stehen 62 Dezibel Verstärkung zur Verfügung, das genügt für die meisten aktuellen Tonabnehmer. Entsprechend sind auch die Werte für die Impedanzanpassung an den beiden Stufenschaltern (pro Kanal einer) ausgelegt: Zwischen 10 Ohm und 47 Kiloohm lässt sich der Eingang anpassen, wobei die Werte für MC zwar ausreichend fein abgestuft sind, mir persönlich aber noch die 1000-Ohm-Einstellung fehlt, aber das ist wohl Geschmackssache. Im Hörtest konnte ich mit der recht feinen Abstufung im unteren Bereich gut arbeiten und auch mal den einen oder anderen exotischen Tonabnehmer sinnvoll einsetzen. Lobend erwähnen möchte ich noch die sehr guten Messwerte, die die Herstellerangaben bestätigen und sogar noch teilweise übertreffen. Die Primare R32 ist ein Gerät, das sich eher als edler Allrounder versteht, weniger als Spezialist für einen Einzelbereich. So drängelte sich kein bestimmter Frequenzbereich vor – ebenso wenig wurde aber irgendetwas verdeckt. Der messtechnisch festgestellte ausgedehnte Hochtonfrequenzgang lässt sich erahnen – sehr offen und luftig wirkt der obere Rand des hörbaren Spektrums, es gibt keine Spur von Verbissenheit und ebenso wenig eine Verrundung des Klangs. Der Präsenzbereich, in dem das menschliche Ohr am empfindlichsten ist und die meisten Informationen empfängt, findet eine perfekte Balance zwischen Bissigkeit und Zurückhaltung – kommt eben ganz darauf an, was aus dem Tonabnehmer  kommt. Schön zu hören ist das beispielsweise auf dem Stück „A Singer Must Die“ von Jennifer Warnes´ „Famous Blue Raincoat“: Der teilweise recht merkwürdig arrangierte Chor ist perfekt durchhörbar und bleibt trotz der sehr dynamischen Aufnahme immer noch unter der Grenze, ab der es anfängt, anstrengend zu werden – das habe ich schon ganz anders erlebt. Das anschließende Stück „I Came So Far For Beauty“ zeigt, wie wunderbar der Primare mit Stimmen umgehen kann: Das ergreifende und sehnsuchtsvolle Stück wird in all seiner Tiefe wiedergegeben und transportiert die wunderbare Stimme der Sängerin emotional ergreifend in den Hörraum. Bei Männerstimmen geht das genauso gut: Eric Andersons aktuelle Scheibe „The Cologne Concert“ von Meyer Records zeigt die ganze Ausdrucksstärke des Altmeisters, der, sparsam begleitet, live auf sein jahrzehntelanges Schaffen zurückblickt. Zupackender geht es auf Deep Purples Meisterwerk „Machine Head“ zu, das – man mag es nicht glauben – vor ziemlich genau 40 Jahren aufgenommen wurde. Diesen Meilenstein klassischen Hardrocks, der durch die extrem disziplinierte Spielweise der Protagonisten und die gute Aufnahmequalität eine hohe Klangqualität besitzt, gibt die Primare-Phonovorstufe druckvoll und offen wieder. Das an sich in den Höhen recht runde Klangbild klingt frisch und offen – während Schlagzeug und Bass in den tieferen Lagen ordentlich Druck machen. Gitarre und Orgel wechseln gut nachvollziehbar zwischen virtuoser Solo- und songdienlicher Begleitarbeit, während Ian Gillans einzigartige Stimme ihre beeindruckende Bandbreite voll entfaltet. Szenenwechsel: Zu Besuch auf dem grünen Hügel in Bayreuth. Großorchestrale, live aufgenommene Musik ist der extrem ausgewogenen R32 wie auf den Leib geschrieben. So kann sie das Orchester und den Chor so fein differenzieren, dass man sehr präzise auch einzelnen Stimmen folgen kann. Dabei – und das ist extrem wichtig – bleibt das organische Zusammenspiel aber voll erhalten. Der gewichtige Klangkörper bleibt ein solcher; die den Einzelstimmen überlagerten Verschiebungen der Klangfarben bilden ein ausdrucksstarkes Hintergrundpanorama für die Solosänger. Bei diesen stimmt die Balance zwischen Kehle und Körper absolut, die Ortbarkeit gelingt wunderbar. Am beeindruckendsten bei der Raumabbildung ist aber die enorme Weite und Tiefe, mit der die einmalige Akustik des Festspielhauses fast lebensecht zwischen den Boxen und noch weit darüber hinaus reproduziert wird. Wenn einem Gerät so etwas gelingt, dann kann mein Fazit nur lauten: Alles richtig gemacht!

Fazit

Technisch und klanglich brillant gemacht, dazu ein wirklich edles und wertiges Gehäuse: Die Primare R32 ist bei dem Preisschild ganz klar ein „Best Buy“.

Preis: um 975 Euro

Primare R-32


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Ausstattung

 
Vertrieb Elac, Kiel 
Telefon / E-Mail 0431 647740 
Internet www.elac.de 
Garantie (in Jahren) k.A. 
Abmessungen (B x H x T in mm) 430/95/380 
Gewicht (in Kg) 8,5 
Ausführungen: Schwarz, Titan 
Unterm Strich... » Technisch und klanglich brillant gemacht, dazu ein wirklich edles und wertiges Gehäuse: Die Primare R32 ist bei dem Preisschild ganz klar ein „Best Buy“ 

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