Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
281_20624_2
Topthema: Dreiwege-System der Spitzenklasse
Audio System X 165/3 Evo2
Die X-Systeme aus dem Hause Audio System sind seit jeher eine etablierte Größe am Markt. Jetzt kommt zu den Zweiwegesystemen ein neues Dreiwege-Kompo hinzu, das wir gerne näher untersuchen.
292_20885_2
Topthema: 4K UST Laser TV
Der BenQ V7000i im Test
Der Gewinner des EISA-Awards 2021-2022 in der Kategorie "Laser TV Projection System" V7000i ist ein smarter 4K Ultrakurzdistanz Beamer mit Android TV Oberfläche und akkurater Farbwiedergabe und wohnzimmerfreundlichem weißem Gehäuse.
306_14642_1
Anzeige
Topthema: Cyber Monday bei beyerdynamic
Gratis-Kopfhörer und bis zu 50% Rabatt!
beyerdynamic bietet zahlreiche Produkte zu attraktiven Preisen an. Im Rahmen des Cyber Monday spart ihr bis zu 50 Prozent. Die Attraktivität der exklusiven Angebote wird durch einen GRATIS-Kopfhörer für jede Bestellung ab 199 € weiter gesteigert.
309_0_3
Anzeige
Topthema: On-Ear statt Rentier
Dein Fest, dein Sound - Bis zu 22% Rabatt auf Teufel-Produkte
Du bist auf der Suche nach einer tollen Geschenkidee, die unterm Baum für strahlende Augen sorgt? Egal, ob für Mama, den älteren Bruder oder deine beste Freundin, über guten Sound freuen sich nun wirklich alle.
Advents-Highlights
Weihnachtsgeschenke für Hifi Fans: Tassen, Bücher, Mützen, Shirts und vieles mehr
offerbox_1638024753.jpeg
>> Hier zum hifitest.de Shop

Kategorie: Phono Vorstufen
20.10.2015

Einzeltest: DBL The Wand EQ

Es kann so einfach sein

Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 1
19937

Entwickeln. Bauen.

Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 2Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 3Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 4Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 5Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 6Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 7Phono Vorstufen DBL The Wand EQ im Test, Bild 8
Hören. Das ist der Firmenname und die simple Maxime Simon Browns, der mit seinem Tonarm „The Wand“ für einiges Aufsehen gesorgt hat und zuerst ein Laufwerk und jetzt die brandneue Phonostufe „EQ“ nachlegtDabei steht Brown ganz offen dazu, dass die eigentliche Entwicklung der Elektronik von den Kollegen aus dem Hause Pure Audio geleistet wurde – er selbst stand nur Pate bei der klanglichen Abstimmung und bei der Namensgebung „EQ“, die nicht etwa für die „equalization“, also die Entzerrung der RIAA-Schneidkennlinie steht, sondern für den „emotional quotient“, den eine gute Komponente seiner Meinung nach bei der Musikwiedergabe haben soll. Nun, damit gehe ich konform, ebenso mit der Ansicht, dass es eine gute Idee ist, sich von Pure Audio eine Phonovorstufe bauen zu lassen, habe ich doch eben erst ein exzellentes Gerät der Neuseeländer eine ganze Weile in meinen eigenen vier Wänden beherbergen dürfen. Entsprechend der deutlich hemdsärmeligeren Herangehensweise der Firma DBL ans Thema analoge Wiedergabe ist der DBL-Phonovorverstärker zum einen deutlich weniger aufwendig und damit auch günstiger für den Endkunden – ohne zu viel an Qualität zu opfern, so viel sei schon einmal verraten. Rustikal geht es auch beim Gehäusedesign zu: Statt das allgegenwärtige Aluminium verwendet Brown einen Klotz aus Birkensperrholz, in den er die benötigte Kammer für die Platine fräst. Das ist in mehrerlei Hinsicht pragmatisch: Zum einen ist Birke Multiplex gut zu verarbeiten, dabei leicht und doch sehr stabil im Sinne hoher Steifigkeit. Weil es sich aber immer noch um ein Naturmaterial handelt, ist auch die innere Dämpfung nicht zu verachten. Und weil die Phonostufe optional auch direkt in die Sperrholzzarge des Plattenspielers The Wand 14-4 eingebaut werden kann, ist der Fräsprozess auch weitgehend der selbe. Vorteil des Einbaus der Phonostufe in den Plattenspieler: Konkurrenzlos kurze Signalwege und Wegfall einer Steckverbindung in einer Kleinsignalstrecke. A propos Steckverbindung: Anders als bei den meisten in Doppel-Mono-Aufbau ausgeführten Geräten ist die Buchsenbelegung der EQ nicht spiegelsymmetrisch ausgeführt – meine erste Befürchtung, ein Kanal sei kaputt, hat sich jedenfalls nicht bewahrheitet. Im Inneren des kleinen Holzkästchens geht es aufgeräumt zu: Die Verstärkung wird mit rauscharmen J-FETs erledigt, zwischen den Verstärkerstufen gibt es eine passive RIAA-Entzerrung. Die Bauteilequalität ist gut, an den entscheidenden Stellen sogar recht edel. Aus Platzgründen wurde auf einen Kondensator-Overkill verzichtet, was ich persönlich begrüße, denn seien wir einmal ehrlich: Riesige Mundorf-Kondensatoren mit mehreren hundert Volt Spannungsfestigkeit, die den ganze Rest der Schaltung überschatten, machen doch manchmal einen mehr bemühten als technisch wirklich erforderlichen Eindruck. Die Treiberstufe am Ausgang ist kräftig und mit einer Ausgangsimpedanz von 100 Ohm auch niederohmig genug, um auch längere Kabel ohne Verluste betreiben zu können, natürlich vorausgesetzt, der nachgeschaltete Verstärker ist hochohmig genug am Eingang. Eingangsseitig lässt sich der Wand EQ zwischen MM- und MC-Betrieb umschalten, was 40 Dezibel, beziehungsweise 62 Dezibel Verstärkung bedeutet. Dem entsprechend sind ganz leise MC-Systeme außen vor, was sich auch in den drei wählbaren Eingangsimpedanzen von 82, 100 und 470 Ohm für den MC-Betrieb niederschlägt. MM-Systeme werden klassisch mit 47 Kiloohm abgeschlossen. Und mit diesem Wert bin ich auch in den Hörtest eingestiegen – zunächst einmal mit dem Acoustic Solid 110 mit dem werksseitig montierten Ortofon 2M Red. Und ich gebe es gerne zu, dass ich eine deutlich längere Zeit als geplant mit dieser Kombination verbracht habe. Das Schicksal des Testers ist es ja, mehr oder weniger fremdbestimmt und gehetzt durch eine ganze Farbpalette an Kombinationsmöglichkeiten zu eilen. Dieses Mal dachte ich mir: „Nö, ist gerade so schön.“ Ich gestehe, dass ich auch einer der Leute bin, die angesichts des 2M Red fast schon reflexartig das Upgrade auf des 2M Blue empfehlen. Mit dem DBL The Wand EQ konnte das System aber mit einer durch und durch erwachsenen und kompletten Wiedergabequalität überzeugen. Tonal sehr ausgewogen mit ansprechender Dynamik und einer wirklich überzeugenden Räumlichkeit vermittelte die Kombination die Illusion, ein deutlich teureres Frontend vor sich zu haben. Dass einiges davon auf die vorzügliche Phonostufe zurückzuführen war, konnte ich recht schnell anhand einiger, sagen wir, nicht ganz optimal klingender Platten herausfinden: Die Tendenz des Ortofon- Systems, auch bei schlechter klingenden Platten auch mal ein Auge zuzudrücken, wurde ihm von der sehr fein auflösenden Phonostufe klar ausgetrieben. Aber erst umgekehrt wird ein Schuh draus: Bei sehr guten Pressungen ließ die Wand EQ das Ortofon zu ganz großer Form auflaufen, so dass ich mich gar nicht erst mit kleinteiligen Schritten aufgehalten habe und als Nächstes gleich ein System montiert habe, das eine Zehnerpotenz teurer war. Das van den Hul The Frog Gold konnte die Ehre Edel-Abtaster dann doch recht souverän retten: Hier zeigte unsere Phonovorstufe einmal, welches Auflösungsvermögen sie wirklich hat: Details, die sich vorher immerhin schon erahnen ließen, wurden nun ganz präzise freigestellt und ließen sich im Gesamtkontext der Wiedergabe klar und dauerhaft verfolgen. Die Fähigkeit unseres Gehörs, von Weitwinkel auf Makro umzuschalten – um mal in der Sprache der Fotografie zu bleiben – wird von einem so genauen Gerät wie der Wand EQ bereitwillig unterstützt. Mit Ecken und Kanten geht es tief hinab in den Basskeller – die Grenze dessen, was der Hörer im Tiefsttonbereich noch differenzieren kann, verschiebt sich hier scheinbar deutlich. Und genau so klar und nachvollziehbar sieht es am anderen Extrem des Hörbereichs aus: Auch die höchsten wiedergegebenen Höhen sind mehr als nur Ambiente und Obertöne. Und der namensgebende emotionale Quotient kommt bei aller messerscharfen Präzision nicht zu kurz, denn eine technisch so exakte Wiedergabe holt die Musik doch genau so aus der Rille, wie sie irgendwann einmal aufgenommen wurde: Pur und emotional, wie live gespielt. Ich würde sagen, damit hat Simon Brown seinem Firmennamen alle Ehre und uns Hörern eine weitere große Freude gemacht.
53
Anzeige
Vertrauen Sie auf unsere Auswahl an hochwertigen Hifi-Komponenten, denn Qualität kennt keine Kompromisse 
qc_HIFI01_1635154992.jpg
qc_HIFI02_2_1635154992.jpg
qc_HIFI03_3_1635154992.jpg
>> Mehr erfahren bei

Fazit

Die DBL The Wand EQ ist eine Phonostufe nach unserem Geschmack: Sauber entwickelte Technik sorgt für Musikgenuss pur.

Preis: um 1300 Euro

DBL The Wand EQ


-

Ausstattung

 
Vertrieb Input Audio, Gettorf 
Telefon 04346 600601 
Internet www.input-audio.de 
B x H x T (in mm) 208/48/127 
Gewicht 0,5 kg 
Unterm Strich... » Die DBL The Wand EQ ist eine Phonostufe nach unserem Geschmack: Sauber entwickelte Technik sorgt für Musikgenuss pur. 

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren