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Kategorie: PC
20.10.2015

Einzeltest: Shuttle XS35GTV2

1-Liter-PC

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Shuttle stellt mit dem XS35GTV2 einen Mini-PC vor, der aufgrund minimaler Abmessungen kaum Platz auf der Schreibtischplatte verschwendet und dank stromsparender Hardware mit Atom-Prozessor auch im Dauerbetrieb keine großen Löcher in den Geldbeutel reißt.Das Modell XS35GT war für den Barebone- Spezialisten Shuttle ein großer Erfolg.

Mit der Namenserweiterung „V2“ tritt nun die zweite Version in die Fußstapfen des beliebten Vorgängers und bringt als Schmankerl einen stärkeren Prozessor, eine schnellere Netzwerkschnittstelle sowie die Unterstützung für flotten DDR3-Speicher mit. Doch in dem nur 38 mm breiten Mini-PC steckt natürlich noch viel mehr. Schließlich handelt es sich bei unserem Testmuster XS35GTV2 um einen vollausgestatteten Barebone-PC, bei dem Shuttle bereits alle zum Betrieb benötigten Komponenten eingebaut hat. Und da das Betriebssystem Windows-7 Professional 64-Bit mit Windows-Media-Center-Oberfläche schon vorinstalliert ist, kann nach dem Auspacken und Aufstellen direkt mit dem Arbeiten, Filmeschauen oder Internetsurfen losgelegt werden.

Ausstattung


In dem lüfterlosen Gehäuse, das ungefähr die Abmessungen eines externen 5,25-Zoll-Laufwerks hat, verrichtet ein Intel-Atom-D525- Dual-Core-Prozessor (2 x 1,80 GHz) seinen Dienst. Unterstützt wird unser vollausgestattetes Testmuster von einer Nvidia ION2-Grafikkarte mit 512 MB DDR3-Videospeicher. Neben einem VGA-Anschluss steht selbstverständlich auch eine HDMI-Schnittstelle zum Anschluss eines Monitors zur Verfügung. Vier GB Arbeitspeicher des Typs DDR3-1333 SO-DIMM sind an Bord unseres Testrechners verbaut. Mehr geht dann auch nicht mehr, da mit vier Gigabyte die maximale Ausbaustufe erreicht ist. Auf der 2,5-Zoll-SATA-Festplatte mit 500 Gigabyte Kapazität findet sich genügend Platz für Musik- und Fotobibliotheken. Der Shuttle XS35GTV2 ist mit einem Blu-ray-Laufwerk im Slimline-Format ausgestattet, so dass auch die aktuellsten Filme in Full-HD-Auflösung am Bildschirm genossen werden können. Als Software zum Abspielen der Filme liegt dem Paket Cyberlinks PowerDVD Ultra 11 3D bei. Dank zweier Monitorausgänge ist der gleichzeitige Betrieb von zwei Bildschirmen am Shuttle Barebone möglich. Ins Internet geht der Rechner über die Gigabit-LAN-Buchse oder kabellos per schnellem WLAN. Im Gehäuse geht es eng zu, so dass dort kein Netzteil mehr eingebaut werden kann. Außerdem wäre ein integriertes Netzteil aufgrund der Wärmeentwicklung dem lüfterlosen Rechner-Konzept eher abträglich. Shuttle legt ein externes 40-W-Netzteil bei, das ebenfalls ohne Lüfter auskommt und den Rechner mit angeschlossener Peripherie mit ausreichend Strom versorgt. Wird der Barebone-PC in Arztpraxen, Bibliotheken oder in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten eingesetzt, kann dieser dank Kensington-Lock vor Diebstahl geschützt werden. Unser Testmuster mit Vollausstattung kostet exakt 757 Euro. Das Barebone XS35GTV2 in der Basisversion ist bereits ab 235 Euro erhältlich. Der Käufer kann dann seine Wunschkomponenten wie Speicher und Laufwerke selbst einbauen und das favorisierte Betriebssystem in Eigenregie aufspielen. Hierfür bieten sich Windows oder alternativ Linux sehr gut an. Erweitern lässt sich der PC über die USB-Schnittstellen mit TV-Tunern, Druckern, Scannern oder externen Festplatten. USB-3.0- Schnittstellen bietet Shuttle bei diesem Barebone derzeit noch nicht an.

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Preis: um 757 Euro

Shuttle XS35GTV2


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