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Kategorie: PC
20.10.2015

Einzeltest: Shuttle H7 5820P

Schneller Hobbit

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Michael Jans

Kleine Helferlein mit viel Rechenleistung sind in unserem Alltag nicht nur Wunschdenken, es gibt sie wirklich. Viel Power auf wenig Raum wird von Shuttle schon lange umgesetzt.

Der neueste Spross ist ein i7 960 Quadcore mit satten 3,2 GHZ, einer fetten GForce GTX 580 und sage und schreibe 16 GB Arbeitsspeicher.Ich schaue neben mir auf den Boden und sehe den kleinen Shuttle gegen meinen Big Tower. Von der Breite tun sich beide nichts, jedoch ist mein Tower drei Shuttle hoch und hat noch einen halben Shuttle hinten dran. Da frage ich mich zwangsläufig: „Was will der denn?“ Nach Durchlesen der Spezifikationen wird schnell klar, dass der Kleine doch ganz schön was auf dem Kasten hat und ich sofort nachschauen muss, wie das alles im Mini-Gehäuse verbaut wurde

Aufbau und Ausstattung


Die Gehäusehülle lässt sich einfach mit drei Schrauben lösen und abnehmen. Als Erstes fällt die große Grafikkarte auf, die einem schnell klarmacht, dass mit SLI oder Crossfire hier nicht zu arbeiten ist. Die Karte überspannt ganz einfach mit ihrem Lüfter beide PCI-Slots und macht das Arbeiten in beiden Modi ohne viel Aufwand nicht möglich. Eine Ausnutzung beider Slots wird nur bei einer Wasserkühlung funktionieren und schließt somit das Betreiben einer guten Soundkarte aus. Bleibt quasi nur eine Dual- GPU-Grafikkarte mit Wasserkühlung, um den zweiten Slot nutzen zu können. Die restliche Ausstattung ist für diese Gerätegattung geradezu vorbildlich: Neben zwei USB-3.0-, acht USB-2.0-Schnittstellen und einem eSATA-Anschluss sowie einer eSATA/USB-Combo bietet es noch zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse, die sich auch noch koppeln lassen. Das 500-Watt- Netzteil bietet genügend Reserven, so dass noch genug Strom für eine Wasserkühlung vorhanden wäre. Werfen wir einen Blick auf den Kühler der CPU. Der Prozessorkühler ist kuppelförmig und besitzt Heatpipes, die ans hintere Gehäuse führen. Dort enden sie in einem weiteren Kühler mit Ventilator, der die Hitze hinten rausbläst. Alles sehr gut durchdacht; nun ein paar Worte zur Leistung. Installiert hab ich kurzerhand: Furmark 3D 1.9.1, 3D Mark 06, Fraps 3.4.6, Crysis 2 samt HiRes Texture Pack, DX 11 Patch und dem Patch auf Version 1.9. Da demnächst „Call of Duty Modern Warfare 3“ mal wieder mit einer aufgeblasenen Engine der letzten Teile kommt, habe ich auch „COD – Black Ops“ auf das System gepackt.

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Preis: um 2399 Euro

Shuttle H7 5820P


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