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Kategorie: PC
20.10.2015

Einzeltest: Celux Micro Two

The Entertainer

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Vorbei sind die Zeiten grauer und großer PC-Kisten, die aufgrund ihrer Lautstärke das Arbeiten zur Qual werden ließen. Dank neuester Prozessoren und effektiver Kühlkonzepte lassen sich kleine PC-Systeme aufbauen, die ohne Lüfter auskommen und dennoch äußerst leistungsstark zu Werke gehen.

Wir testen für Sie den kompakten Celux Micro Two, der für den Einsatz in Wohnzimmern prädestiniert ist.Gerade einmal 24 auf 24 Zentimeter beansprucht der Micro Two als Stellfläche. Das tadellos verarbeitete Metallgehäuse ist in weißer oder schwarzer Farbe erhältlich und dürfte sich somit gut in jedem Wohnzimmer integrieren lassen. Unter der Haube des Rechners arbeitet ein aktueller Prozessor Intel i5 2,3 GHz Sandy Bridge, der von acht Gigabyte Arbeitspeicher unterstützt wird. Als Betriebssystem installiert Celux Windows 7 Professional 64- Bit mit Windows-Media-Center-Oberfläche. Um den nur acht Zentimeter hohen Rechner zu kühlen, verbaut Celux eine selbst mitentwickelte Kühlerlösung. Ein Heatpipe-System leitet die Abwärme des Prozessors an die seitlichen Kühlrippen, die sich im Betrieb deutlich erwärmen, allerdings nie zu heiß werden.

Ausstattung


Das lüfterlose Gehäuse ist mit einem Slot-in- Laufwerk ausgerüstet, in Basis-Ausstattung als Standard-DVD-Brenner ausgeführt. Gegen Aufpreis wird ein Blu-ray-Kombilaufwerk oder gar ein Blu-ray-Brenner eingebaut. Wer schnelle SSDs den normalen Festplatten bevorzugt, wird bei Celux ebenfalls fündig. Bis zu 256 GB bietet der Hersteller an, allerdings sind die SSD-Speicher noch sehr teuer, so dass maximal ein Aufpreis von derzeit 419 Euro hinzukommt. Unser Testgerät ist mit einem DVB-S2-Twin-Tuner ausgerüstet, der mit 169 Euro zu Buche schlägt. Um die Vorteile des Media-Centers vollkommen ausschöpfen zu können, befindet sich eine Windows-7-Fernbedienung im Lieferumfang. Mit dieser lässt sich der Micro Two bequem und zielsicher bedienen. Als Software zum Abspielen der Filme liegt dem Paket Cyberlinks PowerDVD Ultra 10 3D bei. Zum Brennen und Verwalten von Musik und Videos ist die Nero Multimedia Suite Essentials installiert. Ins Internet geht der Rechner über die Gigabit-LAN-Buchse oder kabellos per schnellem WLAN. Im Gehäuse geht es eng zu, so dass dort kein Netzteil mehr eingebaut werden kann. Für die Stromversorgung ist deshalb ein externes Netzteil zuständig, das bei Bedarf bis zu 120 Watt bereitstellt. Unser Testmuster mit nahezu Vollausstattung kostet um 1.650 Euro, ab 990 Euro ist der Micro Two als Basismodell zu haben. Je nach Bedarf kann das System auch noch mit einem Storage-Modul ausgestattet werden, das zusätzlich ein, zwei, vier oder sechs Terabyte Speicherplatz zur Verfügung stellt.

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Preis: um 1650 Euro

Celux Micro Two

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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