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Kategorie: Netzwerk-Festplatten
20.10.2015

Einzeltest: Meridian Sooloos Control One + Ensemble

HiFi 2.0

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Dass Festplatten im Begriff sind, die heimischen Musiksysteme zu erobern, ist ein Fakt. Die Frage ist nur die: Wie gut bedient man so ein System, das Hunderte Alben beinhaltet, so einfach wie möglich? Meridian gibt uns die beeindruckende Antwort.

Peripherie:

– Vollverstärker: Lyngdorf TDAI 2200 Denon 2010AE – Vorverstärker: MalValve preamp 3 Endstufen: SysmAsym -Lautsprecher: K+T Competition KEF Reference 230/2 Es verwundert nicht, dass ein solches Vorreiterprodukt vom Spezialisten Meridian auf den Markt gebracht wird, da passt alles ganz wunderbar zusammen. Ich bin richtig glücklich, dieses System hier gehabt zu haben, da es eindeutig zeigt, wo der Weg hinführt. Jetzt feiern wir bereits Sooloos 2.0. Meridian hat in letzter Zeit auf Hochtouren gearbeitet, um die Anbindung an die hauseigenen Produkte zu perfektionieren und vor allem die Webfähigkeit einzuführen die letztendlich zur Namensgebung „Sooloos 2.0“ führte. Ich beginne mit dem vermeintlich unspannenderen Teil des Systems: dem Ensemble. Es besteht im Großen und Ganzen aus Festplattenspeicher, Ethernetanbindung, D/A-Wandlung und Vorverstärkung. Die Qualität der Verarbeitung ist über alle Zweifel erhaben, standesgemäß für ein Musiksystem dieser Marke. Vorne ist ein Hot-Swap- Schacht für SATA-Festplatten, 1 Terabyte ist bereits drin und reicht für eine stattliche Anzahl an Alben. Auf die genaue Zahl will ich mich nicht festlegen, da das auf die Abtastfrequenz und die Bittiefe ankommt; behalten Sie aber mal ganz grob die Zahl 2000 im Kopf. Das mir zur Verfügung gestellte Paket war bereits ordentlich mit Musik aller Couleur gefüllt. So musste ich auch nicht lange darauf warten, erste Erkenntnisse zu gewinnen. Der Anschluss beider Komponenten ist im Nu erledigt; wer zu Hause dynamische Adressvergabe in seinem Router aktiviert hat (das ist in der Regel so) kann im Prinzip nach fünf Minuten loslegen. Jede der beiden Komponenten bekommt einmal Strom und Netzwerk, das Ensemble muss noch mit dem Verstärker verbunden werden - das war‘s. Direkt mit Endstufen geht übrigens nicht, da man sonst keine Lautstärkeregelung hat. Die einzigen, die diesen Komfort genießen dürfen, sind glückliche Besitzer von Meridian- Aktivlautsprechern, die beziehen ihr Signal per Meridian-Link und CAT- 5-Strippe und können vom Control One aus geregelt werden. Das ist das schlankestmögliche und nebenbei komfortabelste Setup. Stellen Sie sich vor: In Ihrem Wohnzimmer besteht das, was für musikalische Unterhaltung sorgt und dem menschlichen Auge ersichtlich ist aus einem äußerst ansehnlichen Monitor und den nicht minder hübschen Lautsprechern aus gleichem Haus. Das macht jede Hausfrau mit, nur die Boxengröße muss ausdiskutiert werden. Klanglich ist das sicherlich ebenfalls ein wunderbarer Weg, besonders weil das Audiosignal so bis in den Lautsprecher hinein digital bleibt und erst „kurz vor Schluss“ gewandelt und verstärkt wird. Feine Sache.
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Preis: um 9600 Euro

Meridian Sooloos Control One + Ensemble

Referenzklasse


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