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Kategorie: Netzwerk-Festplatten
20.10.2015

Einzeltest: Buffalo LinkStation Pro LS-HXL

Zentrallager

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Sie werden es erleben: Irgendwann schauen Sie sich an, wie viel Speicher Ihr Musikordner belegt. Dann bekommen Sie Angst und denken ernsthaft über eine externe Festplatte nach.

Wenn Sie es ganz elegant haben wollen, ist eine zentrale Lösung im lokalen Netz, auf die mehrere Geräte Zugriff haben, das Mittel der Wahl.Die Buffalo LinkStation stellt so viel Platz für Musik zur Verfügung, dass die Platzängste sofort weg sind. Ein Terabyte ist bereits drin. Das tut‘s mit Sicherheit für eine ganze Weile ganz prächtig, so viel Musik muss man erst mal in digitaler Form haben. Gut, in der entsprechenden Auflösung geht das Aufbauen nennenswert großer Musikordner schon recht flott voran, nehmen wir mal ein „durchschnittliches“ FLAC-Album in 192 kHz und 24 Bit als Beispiel. Das kommt, je nach Komplexität des Materials, mit um die 4 GB schon in ernst zu nehmende Regionen. Doch braucht man immer noch deren 250, um die Festplatte der LinkStation vollzukriegen. „Festplatte“ im Singular ist auch einer der wenigen Nachteile, den man für den geradezu verlockenden Preis in Kauf nehmen muss. Denn wenn nur eine Festplatte verbaut ist, stellt sich natürlich zu Recht die Frage nach der Sicherheit der Daten. Wenn die verbaute Festplatte abraucht, ist Schluss mit Musikhören – so viel sollte klar sein. Über diese Bedenken hinaus bietet die LinkStation aber alles, was man zur Sicherung der Daten braucht, wenn auch nicht komplett im Preis inbegriffen. Dazukaufen muss man aber nur eine ausreichend große, idealerweise ebenfalls mit einem TB gesegnete USB-Festplatte. Die gibt es für überschaubares Geld, die Backup-Funktion übernimmt dann unsere LinkStation. Sicherheit ist natürlich wichtig, aber genauso essenziell sind für uns, die wir erst mal rein unter dem HiFi-Aspekt an die Sache herangehen, weitere Faktoren. Und die sehen so aus: Sind Streaming-Server vorinstalliert? Ja, sind sie. UPnP-Empfänger finden umgehend den vorinstallierten Server. Der ist DLNA-zertifiziert, was quasi eine Garantie dafür ist, alle Streaming-Geräte, die auch diesem Standard folgen, fehlerfrei zu bedienen. Achten Sie also beim Kauf eines Streaming-Clients auf das DLNA-Zeichen, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Wer iTunes nutzt, kann sich auch freuen: Ganz automatisch findet man links unter „Freigaben“ ein neues Laufwerk und kann die darauf befindliche Musik abspielen. Einzig Logitech-Streamingclients gehen leer aus. Der benötigte Server ist nicht drauf, und die Möglichkeit, das Squeeze-Center im Nachhinein zu installieren, ist nicht gegeben. Der Zugriff auf gespeicherte Daten von überall auf der Welt wird mit der LinkStation erfreulich einfach konfiguriert. Man kann sich das Leben schwer machen und ein eigenes, beispielsweise auf www.dyndns.org angelegtes Benutzerkonto verwenden oder den Buffalo-eigenen Dienst in Anspruch nehmen und im Konfigurator unter „WebAccess“ einen Benutzer anlegen. Das Einzige, was man dann noch machen muss, ist die Freigabe des Ports 9000 im eigenen Router.
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Preis: um 200 Euro

Buffalo LinkStation Pro LS-HXL

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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