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Kategorie: Netzkabel
20.10.2015

Einzeltest: Viablue X-Silver

Keine Kompromisse

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Wenn ein Motor zu wenig Sprit bekommt, bringt er keine Leistung, stottert und läuft unrund. Nicht viel anders verhalten sich HiFi- und Heimkino-Anlagen, wenn die Stromversorgung nicht passt.

Aus unseren Steckdosen kommt ein sinusförmiger Wechselstrom mit 230 Volt Spannung und einer Frequenz von 50 Hertz. Theoretisch. Doch praktisch schwanken Spannung und Frequenz, und zu der 50-Hertz-Schwingung gesellen sich höherfrequente Störungen, verursacht durch diverse Stromverbraucher im Netz. Um trotz dieser widrigen Bedingungen bestmöglichen Klang aus der Anlage zu holen, kann man auch nach der Steckdose noch einiges tun. 

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Spannungsabfall


Sinnvoll ist eine hochwertige Steckerleiste, gerne auch mit Filter. Diese sorgt dafür, dass an allen Ausgangssteckdosen die gleiche Spannung anliegt. Dies ist wichtig, denn bei Potenzialunterschieden zwischen den Anlagenkomponenten können sonst Ausgleichsströme über die Signalkabel fließen. Ob diese Spannung nun 220, 225 oder 230 V beträgt, ist dabei ziemlich egal. Hauptsache, sie ist für alle Geräte gleich, möglichst konstant und unterschreitet nicht einen gewissen Mindestwert. Doch was passiert, wenn die Anlage in Betrieb ist? Ein digitaler Zuspieler verbraucht in der Regel nur wenige Watt, über sein Stromkabel fließen nur einige Milliampere. Damit ist auch der Spannungsabfall über sein Kabel äußerst gering. Somit liegt am Zuspieler fast exakt die gleiche Spannung an wie an der Steckerleiste. Bei einem kräftigen AV-Receiver sieht es schon anders aus. Bei einer Stromaufnahme von gut zwei Kilowatt fließen hier bereits rund 10 Ampere, was bei dünnen sowie vor allem schlecht kontaktierten Stromkabeln bereits zu einem merklichen Spannungsabfall führen kann. Die Folge wären wieder Potenzialunterschiede zwischen Zuspieler und Verstärker. 

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Das letzte Quäntchen


Obige Effekte sind klein, und sicher wird aus einer schlecht klingenden Anlage durch neue Stromkabel kein High-End-System. Doch sind sie eine geeignete Maßnahme, um aus hochwertigen Komponenten das Maximum an Performance herauszukitzeln. Auf der ganz sicheren Seite ist man mit den neuen X-Silver-Netzkabeln von Viablue. Diese sind mit den Aderquerschnitten von 3 x 2,5; 4,0 und 6,0 qmm und in Längen von ein bis fünf Metern erhältlich. Das dünnere X-25 bietet sich dabei für Quellgeräte wie Blu-ray-Player und Ähnliches an. Das mittlere X-40 besitzt bereits ausreichende Leitungsreserven für kräftige AV-Receiver. Das dickste X-60 sollte bei extremen Leistungsboliden zum Einsatz kommen. Alle Varianten besitzen drei versilberte Kupferadern sowie eine doppelte Abschirmung aus alukaschierter Folie und Geflechtschirm. So ist sichergestellt, dass über die Zuleitung keine Störungen zum Beispiel vom Handy eingestreut werden. Konfektioniert sind die Kabel mit den Viablue-T6s-Stromsteckern. Diese bieten durch doppelte Verschraubung exzellenten Halt und sichere Zugentlastung. Insgesamt bieten die X-Silver-Kabel eine makellose Verarbeitungsqualität.

Fazit

Optisch und haptisch lassen die Viablue-X-Silver-Netzkabel keinen Zweifel an ihrem High-End-Anspruch. Der innere Aufbau, die hochwertigen Stecker und die Top-Verarbeitung werden diesem Anspruch absolut gerecht. Wenn Sie Ihrer Anlage nur das Beste gönnen wollen, sind Sie bei diesen Kabeln genau richtig.

Preis: um 294 Euro

Viablue X-Silver

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Kategorie Netzkabel 
Preise ab 294 Euro (1 m, 3 x 2,5 qmm) 
Vertrieb Viablue, Malsch 
Telefon 07246 943112 
Internet www.viablue.de 
Erhältliche Längen 1, 2, 3 und 5 m 
Aderquerschnitt X-25 3 x 2,5 mm² 
Aderquerschnitt X-40 3 x 4,0 mm² 
Aderquerschnitt X-60 3 x 6,0 mm² 
Kabeldurchmesser inkl. Geflechtschlauch X-25 14,5 mm 
Kabeldurchmesser inkl. Geflechtschlauch X-40 16,0 mm 
Kabeldurchmesser inkl. Geflechtschlauch X-60 18,5 mm 
Abschirmung Aufbau Alu-PE-Folie sowie 32 x 0,10-Litzen GS 
Veredelungen versilbert / verzinnt 
Isolationswiderstand > 20 MOhm x km 
Isolation PVC-TM2-Mischung VDE 0472 
Preis/Leistung gut 
Klasse Spitzenklasse 

Bewertung

 
Verarbeitung 20%
Performance-Gewinn 60%
Praxis 20%

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