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Kategorie: Musikserver
20.10.2015

Einzeltest: Sony HAP-S1 - Seite 3 / 3

Dreh- & Angelpunkt

26
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FRÜHLINGS-AKTION: Revox SOUND QUALITY zu Hause, draußen, unterwegs
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Top-Bedienbarkeit


Die Softwarebasis ist die gleiche wie beim großen Bruder und ist Sony-gerecht sehr übersichtlich, optisch ansprechend und modern ausgefallen. Dazu gibt’s hübsche Cover und eine absolut feine App- Steuerung, die die kostenlose „HDD Audio Remote“ ermöglicht. Allein die Geschwindigkeit, mit der man sich durch sein Musikarchiv bewegt, ist bemerkenswert. Man hat quasi noch nicht den Finger auf dem Cover, da spielt die Musik schon. Das gilt für die Navigation am Gerät selbst als auch für die Steuerung per Tablet-PC oder Smartphone. Der Internetradiodienst vTuner ist übrigens mit an Bord, außerdem ist zu erwarten, dass per Softwareupdate noch weitere Online-Streamingdienste hinzukommen. Die sind dann in die Sony-App integriert und lassen sich genauso komfortabel aufrufen wie die auf der Festplatte gespeicherte Musik. Das ist ein ganz rundes Paket. Die Bedienung am HAP S1 selbst ist ebenfalls sehr gut gelungen. Per Drehknopf navigiert man flott durch einzelne Menüpunkte, ein Antippen bestätigt die Auswahl. Versteht jeder sofort und geht in der Praxis auch bei großen Musikarchiven einwandfrei. Um besagte Sammlung auf den Harddisk-Player zu bekommen, gibt es nun wieder nur einen einzigen Weg: Die Musik wird mit einer proprietären Software (verfügbar für Mac und PC) per Netzwerk auf die interne Platte des S1 kopiert. Eine „normale“ Samba- Freigabe ist nicht vorgesehen, weshalb beispielsweise Linux-Nutzer außen vor bleiben. Das Tool ist einfach zu bedienen, synchronisiert beliebige Ordner auf Ihrer Festplatte mit dem S1 und erledigt den Transfer recht flott, abhängig von der Geschwindigkeit Ihrer Netzwerkverbindung. Damit Ihre Sammlung stets saubere Metadaten vorweisen kann, wird sie während des Kopiervorgangs mit der exzellenten Gracenote-Datenbank synchronisiert, so dass die Titel- und Albennamen sowie Genres stets richtig sind und das Auffinden der Musik somit erleichtert wird. 

Klang


Die Signalverarbeitung erfolgt hier auf sehr hohem Level, was in einen sehr fein durchzeichneten, klaren und druckvollen Klang mündet. Gerade DSD-Dateien werden satt und irgendwie „analog“ wiedergegeben. Der verbaute Verstärker hat keine Mühe mit Kompaktboxen und Standboxen der gutmütigen Art und bewegt deren Membranen kontrolliert, was auch zu einem sehr strammen Bassfundament führt. Insgesamt kann ich nur sagen, dass diese kleine Wunderkiste in klanglicher und technischer Hinsicht sehr zu begeistern weiß.

Fazit

Sony hat es mal wieder geschafft, etwas zu bauen, das jeder bedienen kann und klanglich absolut einwandfrei ist. Fürs Geld gibt es einen kompakten Musikserver, einen glasklar spielenden Verstärker und ein geschlossenes, doch (wahrscheinlich aus diesem Grund) jederzeit stabil funktionierendes digitales Musiksystem, das vielen den Einstieg in die Welt der Hochbitmusik zur Freude machen wird.
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Preis: um 900 Euro

Sony HAP-S1

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb Sony, Berlin 
Telefon 030 585812345 
Internet www.sony.de 
Abmessungen (in mm) 265/265/88 
Gewicht (in Kg) 5.8 
Leistung (8 Ohm) 2 x 36 Watt 
Leistung (4 Ohm) 2 x 27 Watt 
Klirrfaktor (in %) 0.02 
Rauschabstand (in dB(A)) 80 
Übersprechen (in dB) 57 
Dämpfungsfaktor 120 
Stromverbrauch Standby (in Watt) 0.3 
Ausführungen Silber 
Display 4,3-Zoll-LCD 
Festplattenkapazität 500 GB 
Eingänge Audio / Phono 2/ Nein 
Digital-Eingänge (opt. / elektr.) 1/1 
USB-Eingänge
Ausgänge 1 (fixed) 
Digital-Ausgänge (opt. / elektr.) Nein / Nein 
Kopfhöreranschluss 6,3 mm 
Klangregelung Nein 
Fernbedienung / lernfähig Ja / Nein 
Besonderheiten LAN, Internetradio, eigene App 
+ sehr gute Verarbeitung 
+ exzellente Bedienbarkeit 
+ homogener Klang 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

Bewertung

 
Klang 40%
Labor 30%
Praxis 30%

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