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Kategorie: Musikserver
20.10.2015

Einzeltest: Request Audio Audio 1

Keine Angst

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Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Machen wir uns nichts vor: Digitale Audiogeräte sind auch nur Computer. Platinen, Chips, und Schaltkreise, die für einen speziellen Zweck optimiert wurden: Der Musikwiedergabe.

Die Schweizer Ingenieure von ReQuest Audio wissen das ebenfalls und haben jetzt, in ihrer typischen Art, das Spiel konsequent auf die Spitze getrieben.ReQuest Audio machte sich einen Namen mit vernetzten Systemen für Eigenheime, bis sie mit ihrem Medienserver „The Beast“ mit einem gigantischen Schritt in Richtung High-End-Elektronik starteten. Das wuchtige Teil mit dem wirklich passenden Namen und dem Preis eines Kleinwagens demonstrierte eindrucksvoll das Können der Entwickler, wie auch unser ehemaliger Kollege Christian Rechenbach in seinem Test befand. (HiFi einsnull 1/2014). Damals wurden alle Register gezogen, Ripping- Einheit, große Festplatte, eigens angepasste Stromversorgung, Bedienung über ein eingebautes Touch-Display und die Vernetzung mehrerer Systeme an verschiedenen Orten über das Internet. Allerdings muss man auch sagen, dass damals der nötige Platz im Gerät für das alles zur Verfügung stand. Wie sich ReQuest schlägt, wenn sie es mal mit einem kompakten Gerät versuchen, zeigt sich jetzt am Audio 1. War The Beast noch als kompletter Medienserver konzipiert, mit dem Filme und Musik gelagert und übertragen werden können, beschränkt sich der Audio 1, wie der Name schon verrät, auf das Medium Musik. Zum Rippen ist ein externes Laufwerk erforderlich. Bereits digitalisierte Musik kann über das Netzwerk auf den Audio 1 übertragen werden. Die Editierung der Metadaten übernimmt der kleine Schweizer dann selbst, denn die wirklich umfassende Gracenote-Datenbank ist im Betriebssystem schon integriert. Doch dazu später mehr. So wurden zwar ein paar Funktionen weggelassen, doch dafür ist der Audio 1 auch weit davon entfernt die Ausmaße seines großen Bruders zu erreichen. Er begnügt sich mit wirklich handlichen Maßen, denn der schwarze Kasten kommt mit einer Kantenlänge von nur 25 Zentimetern aus, bei gerade einmal knapp vier Zentimetern Höhe. Im Inneren arbeitet dann wie gesagt ein Computer an der Aufbewahrung und Wiedergabe von Musik. Dieses Wort ist ja in der High-End-Szene immer noch ein wenig verpönt, denn die wenigsten wollen einen Computer im Wohnzimmer haben. Aber das ist ja eh schon der Fall. Vom Aussehen her erinnert der Audio 1 wirklich nicht an einen gewöhnlichen PC. Sein aus massivem Aluminium gefrästes Gehäuse wird an der Vorderseite lediglich vom Markenlogo und einem mittig angebrachten Powerknopf geziert. Dieser leuchtet bei Betrieb grün, der einzige Hinweis darauf, dass der Musikserver arbeitet, denn dank der passiven Kühlung durch das Gehäuse braucht er keinen Lüfter. 

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Preis: um 2000 Euro

Request Audio Audio 1


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