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Kategorie: Musikserver
20.10.2015

Einzeltest: Phonosophie PAS 1

Zusammenschluss

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Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Der digitale Wandel ist in vollem Gange und unaufhaltbar, auch bei der Musikwiedergabe. Das bedeutet für machen Hersteller eine Umstellung, doch von Erfahrung kann man immer profitieren.

Hamburg ist für Audiophile eine besondere Stadt. Dort findet jedes Jahr eine der interessantesten HiFi-Messen des Landes statt und in und um die Hansestadt herum haben sich unzählige Audiofirmen angesiedelt, vom Händler über Vertriebe bis zu Herstellern. Zu diesen Herstellern gehört auch Phonosophie, die bereits seit Jahrzehnten im Geschäft sind und schon längst eine feste Größe in der deutschen Audiolandschaft geworden sind. Die Strom- und Klangtuningprodukte, die Firmenschef Ingo Hansen entwickelt, wurden auch in Geräte großer Hersteller implementiert, um verschiedene eigene Modelle zu schaffen, die Fähigkeiten der Standardvarianten nochmals übertrafen. Dabei ließ Ingo Hansen sein Knowhow in Sachen Signalverarbeitung und Energiezufuhr meist in analoge Komponenten einfließen, denn wie er selbst von sich behauptet, mag er es bei der Musikwiedergabe eher klassisch. Plattenspieler, CD-Player und Verstärker, bei denen das Ergebnis von klar beherrschbaren Faktoren ausgeht, die mit den richtigen Mitteln optimiert werden konnten. Nun aber ist die Zeit des Streamings gekommen, und Computer haben auch in den hochwertigen HiFi- Bereich Einzug gehalten. Hier spielt Software eine entscheidende Rolle, deren Optimierung völlig anders angegangen werden muss, als dies bei der eigentlichen Hardware der Fall ist. Um nun auch Nutzern von Digitalaudio ein möglichst gutes Klangergebnis zu liefern, tat sich Ingo Hansen also mit Softwaredeveloper Cliff Baier zusammen, um Phonosophies ersten eigenen Musikserver zu entwickeln. Hansen und Baier kennen sich schon seit etlichen Jahren und schließlich war es ein privat entwickelter Server des Softwareingenieurs, der auch den audiophilen Hansen von den Vorteilen der digitalen Wiedergabe überzeugen konnte, so dass beide beschlossen, ihr Wissen zu vereinen und einen audiophilen Server zu kreieren. Ergebnis der Zusammenarbeit ist der Phonosophie-Audio-Server, oder kurz PAS 1, der uns als erster Testredaktion zur Verfügung stand. Bereits auf den ersten Blick wird der Anspruch des Systems klar, denn auf großartige Designspielereien wurde verzichtet. So funktioniert der Server headless, also ohne Monitor, und auch auf ein Display wurde verzichtet, da dieses die Bauteile im Innern beeinflussen würde. Einzig der Firmenschriftzug und der Powerknopf an der Front werden dezent von innen heraus beleuchtet und schimmern im typischen Phonosophie-Rot. Der halbformatige Server ist in ein solides Aluminiumgehäuse eingefasst, dass sich recht weit nach hinten erstreckt, um der aufwendigen Stromzufuhr genügend Platz zu gewähren. Für diese zeigte sich natürlich Ingo Hansen verantwortlich und der machte hier keine halben Sachen.
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Preis: um 2500 Euro

Phonosophie PAS 1


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