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Kategorie: Musikserver
20.10.2015

Einzeltest: DigitBit Aria

Moderne Klassik

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Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Audiophile haben im Normalfall eine ganze Menge Musik auf ihren Servern gelagert. Da verbringt man schon mal einige Zeit damit, den richtigen Titel zu finden – und wer möchte schon kostbare Freizeit mit Suchen vergeuden? DigiBits Aria schafft Abhilfe.

Wer mit dem Namen DigiBit nichts anfangen kann, dem sei hier verziehen, denn mit Bowers & Wilkins gibt es erst seit Mitte letzten Jahres einen Deutschlandvertrieb für die Produkte der Marke aus der spanischen Hauptstadt Madrid. Tatsächlich ist die Firma aber schon seit 2007 im Geschäft und war eine der ersten europäischen Marken, die sich exklusiv mit digitalen Wiedergabetechniken beschäftigte. In der Zeit, in der Computer- Audio noch etwas für Experten war, versuchte DigiBit die Vorteile der Technik zu nutzen und durch einfache Bedienung jedem zugänglich zu machen. Mit dem neuen Aria-Musikserver wird genau dieser Anspruch jetzt zur Vollendung gebracht. Wie sehr sich viele Kunden einen einfach zu bedienenden Musikserver wünschen, wurde mir bereits auf diversen Messen vor Augen geführt. Gerade dort finden wir als Redakteure natürlich immer den perfekten Rahmen, um alle Leute der Szene zu treffen und sich die Neuheiten der Vertriebe vorführen zu lassen. B&W veranstaltete wenn möglich natürlich Verführungen mit dem Aria, die immer gut besucht waren. Doch selbst nach den Vorführungen blieben oft so viele Leute vor dem Gerät stehen und ließen sich von Product Manager Ulf Soldan den Aria und seine App so ausführlich erklären, das ich gar keine Zeit fand, mal ein paar Worte zu wechseln, bevor der nächste Vorführtermin anstand. Ein Server, der so viel Reaktion provoziert, muss natürlich auch von der HiFi EINSNULL ausführlich begutachtet werden. Hübsch anzusehen ist der Aria schon einmal, denn im Gegensatz zu vielen anderen Servern, die oft in simple graue Quader gezwängt werden, hat man sich bei DigBit eindeutig Gedanken um das Styling gemacht. Gerade Kanten fi ndet man hier nur an Ober- und Unterseite, denn der Server mutet mit seiner Lamellenstruktur an den Seiten ein wenig wie ein Stapel Schallplatten an. Anstelle von Vinyl und Pappe ist hier aber Aluminium das Material der Wahl, bei dessen Einsatz nicht gespart wurde. Da der Aria ohne aktiven Lüfter arbeitet, dient das Gehäuse nämlich auch zur Regulierung der Wärme innerhalb des Geräts. Angst davor, den Server bei Gebrauch anzufassen, braucht man aber nicht zu haben. Bedienfelder spart man sich bei DigiBit weitestgehend, denn zur Verwendung des Aria ist ein iPad mit der zugehörigen App zwingend erforderlich. So findet man lediglich einen Power-Knopf und eine Taste zum Öffnen des CD-Laufwerks am Gerät selbst. Auch das kleine Display ist minimalistisch gehalten und zeigt nur die zurzeit verwendete Samplingrate an. Direkt daneben befindet sich die Schublade des CD-Laufwerks, die auf Tastendruck herausfährt, um die über Jahre angesammelten Musikscheiben auszulesen. Das muss natürlich ausprobiert werden, weshalb einfach mal ein Album eingelegt wurde.
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Preis: um 4700 Euro

DigitBit Aria


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