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Kategorie: Musikserver, Kopfhörerverstärker
20.10.2015

Systemtest: Cocktail Audio X50 Pro, Cocktail Audio HA500H - Seite 2 / 3

Zwei vom gleichen Schlag

Philipp Schneckenburger

uml;hrensektion in Betrieb ist. Komplett auf Transistoren möchte man bei Cocktail Audio nämlich nicht verzichten, denn der Verstärker nutzt eine Hybridbauweise.

Die beiden ECC82 werden bei der Nutzung von Kopfhörern und in der Ausgangsstufe der Line-outs verwendet. Mit der dazugehörigen Taste an der Front lassen sie sich aber auch vollständig aus dem Signalweg herausnehmen. Im hinteren Teil des Gerätes befindet sich dann die restliche Elektronik inklusive der Wandlersektion des HA500H. Dort setzt Cocktail Audio wie so oft auf die DAC-Chips von ESS, bei denen man sich für das Modell ES-9018K2M entschied. Gleich zwei der Wandler arbeiten hier kanalgetrennt an der Umsetzung der eingehenden Signale. PCM bis 384 kHz bei 32 Bit werden unterstützt, ebenso wie DSD bis zur vierfachen Datenrate. Allerdings gilt dies nur für die HDMI- und USB-Eingänge, während die Nutzung von S/PDIF maximal 192 kHz bietet. Mit diesen Werten ist der DAC genau auf die Fähigkeiten des X50 Pro abgestimmt, dessen digitale Spezifikationen identisch sind. Neben den Übertragungsarten, die vom HA500H geboten werden, verfügt der Server allerdings noch über einen weiteren Anschluss in Form eines RJ45-Ports, der ebenfalls ein I²S-Signal nutzt. Welche Art der Musikwiedergabe man als Nutzer am liebsten hat, ist dabei praktisch egal, denn der X50 Pro bietet so ziemlich alles, was die digitale Welt zu bieten hat. Zwei Schubladen an der Rückseite können bei Bestellung oder auch nachträglich mit Sata-Festplatten in 3,5 oder 2,5 Zoll ausgestattet werden. Je nachdem ob man SSDs oder HDDs verwendet, bietet der Server bis zu 8 Terabyte Speicherkapazität. Diese lässt sich durch die verschiedenen USB-Anschlüsse an Rückseite und Front sogar noch durch externe Massenspeicher erweitern. Die einfachsten Möglichkeit, diese Kapazitäten mit Musik zu füllen, sind das Übertragen von Musik per Netzwerk, oder das Rippen von CDs mit dem integrierten Laufwerk. Dabei erkennt das System die eingelegte Platte selbstständig und bezieht die passenden Metadaten aus dem Internet. Vor dem Start darf man diese noch überprüfen und ein Cover auswählen, und nach etwa sieben bis zehn Minuten ist eine Kopie des eingelegten Albums auf der Festplatte hinterlegt. Auch Musik von externen Quellen lässt sich dank der Aufnahmefunktion des X50 Pro speichern. Mithilfe der unterstützten Streamingdienste lässt sich die eigene Sammlung dann nach Belieben ergänzen. Qobuz, Tidal, Deezer, Amazon Music, Spotify, Highresaudio und Napster sind mit dem passenden Abonnement direkt über den Server nutzbar. Dazu kommt der Internetradiodienst Tune-In und auch UKW und DAB+ können dank des eingebauten Tuners gehört werden. Wie immer geht Cocktail Audio also auch beim X50 Pro in die Vollen und verweist die Konkurrenz in Sachen Funktionsumfang klar auf die hinteren Plätze. Zentrum des digitalen Spektakels ist ein leistungsstarker Vierkern-Prozessor von ARM mit 1 GHz, kombiniert mit einem GB Arbeitsspeicher. Damit ist der X50 durchaus flink unterwegs, genehmigt sich jedoch hin und wieder auch mal die eine oder andere Gedenksekunde. Gesteuert wird der Server wahlweise mit den Reglern und Tasten an der Front, wobei die erfreulich große Anzeige und die guten Druck- und Drehwiderstände der Eingabeinstrumente sehr angenehm zu nutzen sind. Per Browser kann man außerdem das Webmenü des X50 Pro erreichen, das aber leider ein wenig altbacken aufgemacht ist und teils wenig intuitive Menüstrukturen bietet. Besser ist da schon die Nutzung einer beliebigen UPnP-App oder der herstellereigenen Novatron Music X, mit der neben der Wiedergabe von Musik auch Systemeinstellungen vorgenommen werden können. Wer eine passe
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Preis: um 4000 Euro

Cocktail Audio X50 Pro


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Preis: um 2200 Euro

Cocktail Audio HA500H


06/2019 - Philipp Schneckenburger

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