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Kategorie: Musikserver
20.10.2015

Einzeltest: AVM ML8S - Seite 2 / 4

In neuen Regionen

Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Die letzte Option besteht schließlich in der optionalen Röhrenausgangsstufe, die einen anderen, röhrentypischen Klang für die Freunde dieser Art der Musikreproduktion bietet. In der Klangbeschreibung beziehe ich mich demnach auf die SSD-Variante namens ML8S, die Röhrenvariante werde ich aber sicher auch noch bekommen und dann berichten.

Damit die so fein vorbereiteten Musikdaten auch adäquat in analoge Signale gewandelt werden, setzt man bei AVM auf den hauseigenen Ultra- DAC, der oberhalb der Rechnerplatine angebracht wurde. Hier erfährt die Musik ihr asynchrones Upsampling auf 192 kHz in 24 Bit und wird dann in den klanglich erstklassigen Wolfson- 8741-Wandler gegeben, in der analogen Ausgangsstufe gepuffert und auf einen verwertbaren Pegel gebracht. Diese DAC-Platine kenne ich von AVM und weiß um ihre unbestreitbare Qualität. Da wie immer der Teufel im Detail steckt, benötigt aber auch diese feine Ausgangsstufe ein sauberes, jitterfrei angeliefertes Digitalsignal. Dafür ist die Recheneinheit zuständig, die aus dem AVM ML8 für den Benutzer das macht, was er ist: Ein Musikserver der Extraklasse. Allen vier Modellen gemein ist in jedem Fall die tadellose Verarbeitung. Hier hat man es mit dicken Alu-Wänden zu tun, die so geschickt angeordnet wurden, dass keine Schrauben zu sehen sind, die dem schnörkellosen Design schaden. Vorne findet man einen CD-Schlitz und zwei kleine Tasten, über die das Gerät eingeschaltet und die CD ausgeworfen werden kann. Das war‘s. Die eigentlich Bedienung findet an einem iOS-Gerät wie dem iPhone oder einem iPod Touch statt. Und hier liegt einer der Knackpunkte: Ein quasi „kopfloses“ Gerät, das sich nicht mit einer Infratrotfernbedienung, sondern ausschließlich per iOS-App bedienen lässt, lebt und stirbt natürlich mit deren Qualität. Und in dieser Hinsicht muss ich sagen, dass sich der ML8 ganz großartig bedienen lässt. Bevor die Musik schlussendlich abgespielt wird, landet sie in einem 1,5 GB großen Cache-Speicher, damit während der Wiedergabe keine Festplattenzugriffe erfolgen. Das ist eine absolut sinnvoll und klanglich lohnende Maßnahme, außerdem geht das Kopieren der Daten in diesen Speicher so schnell, dass man in der Praxis davon gar nichts mitbekommt. Man hat quasi den Finger kaum auf dem Display seines Smartphones, und schon geht die Musik los, das geht echt rasend schnell. So macht‘s natürlich Spaß, seine Musiksammlung zu durchstöbern und wiederzugeben. Diesem Erlebnis ist zudem extrem zuträglich, dass die Software so programmiert ist, dass sie auch bei Hunderten Alben nichts von ihrer hohen Browsing-Geschwindigkeit verliert.
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Preis: um 14900 Euro

AVM ML8S


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