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Kategorie: Musikserver
20.10.2015

Einzeltest: Audiodata Musikserver MS I Second Edition

Back to the Roots

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Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Mit der Einführung des MS II dachte man eigentlich, dass die Tage des Vorgängers gezählt seinen. Doch Audiodata erfindet seinen Klassiker neu.

Es gibt keinen Namen, der eine Firma treffender beschreiben könnte als Audiodata. Der Hersteller mit Firmensitz in Aachen befasst sich nach der Auslagerung seiner Lautsprechersparte nämlich ausschließlich mit der Entwicklung digitaler HiFi- Systeme. Neben dem Raumkorrektur- System Audiovolver gehört dazu auch das Vorzeigeprodukt der Firma, das einen ähnlich konsequenten Namen hat wie der Hersteller selbst. Anstatt ein Wort zu erfinden, was aufgrund der stetig steigenden Zahl von Markenschutzeinträgen immer schwieriger wird, oder Inspiration in Literatur oder Mythen zu finden, hat der Musikserver der Aachener einen beschreibenden Namen erhalten: Musikserver MS II. Während die beiden Buchstaben als Abkürzung der Gerätebezeichnung dienen, beschreibt die römische Zahl dahinter die Modellnummer. Im Jahr 2016 wurde der erste Musikserver von der zweiten Version abgelöst, die in Sachen Hardware und Softwareoptimierung dem Erstlingswerk deutlich überlegen war. Somit verschwand der MS I langsam von der Bildfläche, bis kurz vor der High End im Mai dieses Jahres die Ankündigung kam, dass Audiodata auch den MS I auffrischen wollte. Dabei wurden nun viele Dinge, die für den MS II entwickelt wurden, auf den neuen MS I SE übertragen, was nicht heißt, dass beide Modelle nun gleich sind. Bereits optisch hat sich einiges geändert. War die Veränderung zwischen dem ersten MS I und seinem Nachfolger noch so marginal, dass man von außen nur durch den Schriftzug an der Front den Unterschied feststellen konnte, erkennt man den neuen MS I SE nun auf den ersten Blick. Die Second Edition kommt in einem deutlich kleineren Gehäuse unter als Audiodatas Flaggschiff. Zwar ist auch dieser nicht besonders groß, doch für einen ausgewachsenen Musikserver begnügt sich der MS I SE mit äußerst wenig Raum. Ein eher einfaches Blechgehäuse mit gelochten Seiten und Oberflächen ersetzt das schwere Aluminiumgehäuse des MS II. Dadurch verzichtet man auf die Wasserkühlung und die großen Kühlkörper und hält das Gerät stattdessen mit Frischluft auf Temperatur. Auch farblich ist der kleine Server nun etwas einfacher konzipiert, denn die Option einer silbernen Frontplatte, wie man sie auch bei unserem Redaktionsserver findet, gibt es beim MS I SE nicht. Hier sieht man bereits den Ansatz, den Audiodata beim überarbeiteten MS I nun wählt. Da man für den MS II dank seiner vielen Veränderungen damals auch einen höheren Preis aufrief, wird mit dem MS I SE nun wieder eine Einsteigervariante angeboten. Dementsprechend gibt es einige Punkte, in denen der MS II eben etwas mehr bietet. Ein aufwendigeres Gehäuse ist der erste Schritt.
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Preis: um 1080 Euro

Audiodata Musikserver MS I Second Edition


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