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Kategorie: Monitore
20.10.2015

Einzeltest: Sharp LV-70LCX500E

8K-Monitor (LED) Sharp LV-70X500E

Monitore Sharp LV-70LCX500E im Test, Bild 1
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Sharp prescht vor und bringt mit dem LV-70X500E den ersten 8KMonitor Europas auf den Markt. Als eine der ersten Redaktionen hat HEIMKINO die Gelegenheit, ein Testmuster des brandneuen Großbilddisplays unter die Lupe zu nehmen.

Monitore Sharp LV-70LCX500E im Test, Bild 2Monitore Sharp LV-70LCX500E im Test, Bild 3Monitore Sharp LV-70LCX500E im Test, Bild 4Monitore Sharp LV-70LCX500E im Test, Bild 5Monitore Sharp LV-70LCX500E im Test, Bild 6Monitore Sharp LV-70LCX500E im Test, Bild 7
 Sieht aus wie ein Fernseher, ist aber keiner: Der LV-70X500E von Sharp ist der erste „Super Hi-Vision Monitor“ auf dem Markt. Als reines Monitorgerät hat er keinen Antennen- oder Satellitenanschluss. Das über 40 Kilo schwere 177-cm-Flüssigkristalldisplay verfügt mit 7680 x 4320 Pixeln über die vierfache Ultra- HD-Auflösung: Eine Innovation, die es in dieser Form noch nie zu kaufen gab. Zum Vergleich: Herkömmliche Ultra-HDTVs haben 8 Megapixel, eine sehr gute Digitalkamera liefert Fotos mit rund 20 Megapixeln Auflösung, und die 8K-Auflösung des LV-70X500E entspricht über 33 Megapixeln! Bevor wir nun zu den Testergebnissen kommen, gibt es noch eine Anmerkung zum Testverfahren: Da es sich um einen TVMonitor ohne eingebauten Fernseh- und Internetempfang handelt, haben wir uns entschlossen, die Gerätekategorie „8KMonitor“ einzuführen und uns im Wesentlichen an bewährten Testkriterien für PCMonitore orientiert. Sehen wir uns zunächst einmal an, wie sich der 8K-Monitor mit anderen Geräten verbinden lässt.     

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Anschluss für 8K


Auf der Rückseite des 8K-Monitors findet man reichlich Anschlussmöglichkeiten. Dabei fällt zuerst die große Zahl von insgesamt acht HDMI-Eingängen auf, von denen vier mit den Buchstaben A, B, C und D gekennzeichnet sind. Diese vier HDMIEingänge sind in der Eingangsliste des On-Screen-Menüs unter der Bezeichnung „Eingang 7 (HDMI)“ als ein Anschluss zusammengefasst, denn es handelt sich um den 8K-Eingang, der insgesamt vier HDMI-2.0-Anschlüsse benötigt. Das funktioniert so: 8K-Videosignale lassen sich technisch in vier Teilbilder im Format 3840 x 2180 „zerschneiden“ und so über die vier reservierten HDMI-Eingänge dem Monitor zuspielen, der sie wieder zum ganzen Bild „zusammennäht“. Entsprechende 8K-Player mit vier 4K-Ausgängen sind derzeit allerdings nur im professionellen Bereich verfügbar. Der 70-Zöller unterstützt 8K-Zuspielung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde und HDR (HDR 10 und HLG), einschließlich erweitertem Farbraum. Warum werden überhaupt vier HDMI-Schnittstellen für ein 8K-Bild benötigt? Der Grund liegt darin, dass die erforderliche Bandbreite für vierfache UHD-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern und 10-Bit- Farbauflösung die derzeitige HDMI-Übertragungskapazität um ein Mehrfaches übersteigt. Theoretisch wäre mit HDMI-2.1-Technik ein 8K-Eingang über eine einzige, neuartige HDMI-Schnittstelle vorstellbar, doch nach dem jetzigen Stand der Technik ist dies noch Zukunftsmusik. Doch auch ohne 8K-Zuspielgerät ist der 8K-fähige Eingang nützlich: Es reicht in der Praxis, einen der vier HDMI-Eingänge mit Ultra-HD zu füttern, um ein tolles Großbild formatfüllend auf dem Schirm zu sehen. Ein automatisches und sauberes Upscaling von 4K auf 8K macht dies möglich.     

Ultra-HD


Neben dem aufgeteilten 8K-Eingang hat der Sharp vier weitere Eingänge für Hochauflösendes: Die HDMI-Eingänge 1 bis 4 unterstützen HDund Ultra-HD-Bilder bis zur Auflösung 3840 x 2160. Sie sind besonders für HDTV-Quellen geeignet, denn über diese Eingänge werden die Bilder sehr gut auf 8K hochskaliert. So bieten diese HDMI-Anschlüsse reichlich Gelegenheit, den 70-Zoll-Monitor (beispielsweise mit einem Ultra-HD-Receiver, einem Blu-ray-Player und einem Netzwerk-Mediaplayer) zur TV-Zentrale auszubauen. Im Test hat der Anschluss HDMI 1 neben Ultra-HD-Testbildern auch HDR-Signale (mit HDR10) von unserem Ultra-HD-Testbildgenerator „Video Forge Pro“ akzeptiert und entsprechend wiedergegeben. Für den Einsatz als HDR-Kinomonitor ist es wichtig, in den Grundeinstellungen den richtigen HDMI-Eingangsmodus zu wählen: Nur „Ganzer Modus (HDR)“ bringt die maximale Farbpalette und den höchsten Kontrast auf den Bildschirm. Wenn die HDR-Erkennung auf HDMI 1 beim Abspielen einer Ultra-HDBlu- ray-Disc streikt, sollte man also die HDMI- Einstellungen für den Eingang im Menü überprüfen. Für Ultra-HD-HDR kann man in der Praxis auch die HDMI-Buchse A des 8K-Eingangs nutzen oder den Monitor manuell auf HDR-Betrieb umstellen. Der Sharp-Monitor verfügt zudem über die HDMI-CEC-Steuerung „Aquos Link“, mit der es möglich ist, angeschlossene Geräte in grundlegenden Funktionen wie an/aus oder laut/leise zu steuern. Wer Tonsignale über eine externe Anlage wiedergeben möchte, kann dies am einfachsten über den Stereo-Tonausgang oder den digitalen Audio-out (optisch) bewerkstelligen. Zudem hat der Anschluss HDMI 2 eine ARC-Funktion (Audio-Rückkanal über das HDMI-Kabel).     

Analoge Quellen


Im Gegensatz zu den neuesten Smart-TVs, bei welchen die analoge Anschlusstechnik auszusterben scheint, bietet der Sharp-Monitor noch die Klassiker Composite-Video und VGA. Der PC-typische VGAAnschluss D-Sub unterstützt Auflösungen von VGA bis Full-HD.     

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Videos und Fotos


Eine faszinierende Möglichkeit, das technische Potenzial des 8KMonitors auszureizen, besteht in der Wiedergabe von Fotos oder Videos. Der LV-70X500E besitzt dazu zwei USB-3.0-Anschlüsse und eine Mediaplayerfunktion. Fotos und Bilddateien werden bis zur vollen Auflösung von 7680 x 4320 akzeptiert, exakt wiedergegeben und faszinieren auf dem riesigen Bildschirm mit großartigem Detailreichtum. Bei Bildern aus der Digitalkamera (etwa mit 5K-Auflösung) hat man die Wahl zwischen der pixelgenauen Wiedergabe oder einer Vergrößerung bis an den Bildschirmrand. Videos werden über USB bis zur Ultra-HDAuflösung wiedergegeben, allerdings spielte unser Testgerät keine 4KVideos mit HDR ab. Übrigens ist außerdem ein Netzwerkanschluss (Ethernet) vorhanden. Dieser ist vor allem für professionelle Anwender gedacht, die den 8KMonitor per IP-Steuerung vom PC aus kontrollieren möchten.      

Bildqualität


Der 70-Zoll-Großbildschirm arbeitet als Hochleistungs-LCD mit einer direkten LED-Beleuchtung, die über 216 einzeln geregelte Local-Dimming-Zonen verfügt. Durch das aufwendige Dimmen einzelner Bildbereiche erzielt der Monitor, der offenbar in erster Linie für professionelle Anwender konzipiert ist, sagenhaft hohe Kontrastwerte, wenngleich die Beleuchtungsstärke an den äußersten Rändern der Bildfläche etwas abnimmt. Unsere Messungen bestätigen, dass der LV-70X500E sowohl tiefes Schwarz als auch strahlend helles Weiß produziert: Bei HDR-Wiedergabe bringt es das Display auf stabile 1000 cd/m2 Spitzenhelligkeit und übertrifft damit in diesem Punkt OLED-Displays deutlich. Typisch für einen so kontrastreichen und lichtstarken LCD-Monitor ist, dass die Farben aus seitlichen Betrachtungswinkeln an Intensität verlieren. Das beste Bild gibt es direkt von vorne auf Augenhöhe. Alles in allem können wir dem Sharp eine recht ausgewogene Farbabstimmung bescheinigen, wobei sich der Bildeindruck durch die Auswahl an Bildmodi dem eigenen Geschmack gut anpassen lässt. Für HDR-Inhalte bietet er einen gigantisch erweiterten Farbraum, der sichtbar sattere Rot- und Grüntöne als ein herkömmliches Display darstellen kann. Für technisch Interessierte: Derzeit arbeiten sehr gute HDR-fähige Fernseher für HDR mit dem P3-Farbraum, während sich der Sharp-Monitor am noch größeren BT.2020-Farbraum orientiert und diesen zu rund 80 Prozent abdeckt. Unser Tipp für alle, die Heimkino-Abende mit dem 8K-Boliden genießen wollen, ist der Bildmodus „Movie HDR“ für die Wiedergabe von Ultra-HD-Blu-ray. Beeindruckend ist, wie gut das Upscaling von HDund Ultra-HD-Quellen auf die 8K-Auflösung gelingt. Eine „Entruckelfunktion“ (De-Judder) sorgt zudem für fließende Bewegungsabläufe. Man findet sie als „Filmmodus“ bezeichnet in den erweiterten Funktionen der Bildeinstellung. Dort lässt sich die Bewegungsglättung stärker oder schwächer dosiert einstellen. In den vollen Genuss der superfeinen Auflösung kommt man jedoch am besten, indem man Fotos wiedergibt, die der Monitor pixelgenau in Plakatgröße darstellen kann: So macht die Diashow Spaß! Für unseren Test haben wir darüber hinaus einen speziellen Mediaplayer mit vier hochwertigen, synchronisierten Ausgängen an den 8K-Eingang angeschlossen. Der Super-Hi-Vision-Monitor hält, was er verspricht, und liefert eine präzise, punktgenaue 8K-Wiedergabe mit 60 Vollbildern pro Sekunde.     

Ton


Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der LV-70X500E über eine leistungsstarke Lautsprecherausstattung verfügt. Dank seiner recht umfangreichen Klangeinstellung einschließlich Surround-Modus bringt er einen recht vollen, lebendigen Sound aus eigenen Bordmitteln zustande.     

Fazit

Ein starkes Stück Technik, der 8K-Monitor LV-70X500E aus dem Hause Sharp. Das innovative Großbilddisplay ist einerseits für Business-Anwendungen interessant, seine vielseitigen Bildeinstellungen, Upscaling und HDR machen es andererseits zu einem starken Heimkinomonitor.

Preis: um 12000 Euro

Monitore

Sharp LV-70LCX500E

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

08/2018 - Herbert Bisges

Ausstattung

 
Preis (in Euro) 12000 
Vertrieb Sharp 
Telefon 089 96057860 
Internet www.umc-poland.com 
Bilddiagonale: 177 cm 
Auflösung: 7680 x 4320 
Anschlüsse: 8K-Input (4 x HDMI 2.0), 4 HDMI 2.0 für HD/UHD, VGA, Composite, Audio-In, Audio-Out, Ethernet (RJ45), Optical Audio Out, ARC 
Maße (B x H x T in mm) 1564/967/375 
Gewicht (in Kg) 45 
+ erster 70" 8K-Monitor 
+ HDR-kompatibel 
Klasse Spitzenklasse 
Preis / Leistung gut 

Bewertung

 
Bild 50%
Praxis 20%
Ausstattung 15%
Verarbeitung 15%

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