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Kategorie: Mobile sonstiges
20.10.2015

Einzeltest: V-Moda V-Amp - Seite 2 / 2

Verführerisch

Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Moderne Musikquelle


Dass sich der V-AMP als weitaus mehr als nur ein netter Reisebegleiter versteht, erkennt man schon an den technischen Daten: Der Kopfhörerausgang leistet mit 150 mW genug, um auch hochohmige Bügelkopfhörer zu treiben, zwei unterschiedliche Ausgangsverstärkungen sind wählbar. Das Musiksignal, das das iPhone liefert, geht den Königsweg und wird direkt in den V-AMP-D/A-Wandler geleitet, ohne vorher von der weniger guten Digital/Analogumsetzung des Apple-Telefons beeinflusst zu werden.
Somit kann er sein ganzes Potenzial ausspielen, denn die japanische Signalverarbeitung ist hinsichtlich Klang der Apple-Elektronik weit überlegen. Das mühsam dem iPhone entlockte Digitalsignal gibt der V-AMP auf Wunsch bereitwillig heraus, per Lichtleiterkabel ist so eine einfache und saubere Verbindung zur heimischen Anlage möglich, um im trauten Heim das volle Klangpotenzial digital gespeicherter Musik genießen zu können. Dafür benötigt man nur einen kleinen Adapter von 3,5er-Klinke auf TosLink, um ein handelsübliches Lichtleiterkabel verwenden zu können. Glauben Sie es mir, mit den entsprechenden Dateiformaten (Apple Lossless oder AIFF) lassen sich auf diese Art ganz locker auch hochwertige CD-Player klanglich aushebeln. So hat man die kompakteste Musikquelle, die man sich vorstellen kann, ohne auch nur ansatzweise klanglich Kompromisse hinnehmen zu müssen. Das ist modernes HiFi in Reinstkultur!

Klang


Da die iPhone-Kopfhörerbuchse auch noch zugänglich ist, wenn das Telefon im V-AMP steckt, kann man wunderbar hin- und herstöpseln und somit einen schnellen A/B-Vergleich durchführen. Nach dem Umstecken auf den Kopfhörerverstärker fragt man sich, wo vorher die Dynamik, der Tiefbass und die Stimmenstaffelung waren, denn genau in diesen Kategorien legt die Musik deutlich zu. Was man auch hört, es klingt viel besser aufgelöst, tonal entschlackt und deutlich peppiger als über die Apple-Originalbuchse. Am V-AMP hat man außerdem die Auswahl zwischen zwei Wiedergabemodi. „Pure“ verarbeitet die Daten nativ, also genau so, wie die Musikdatei es vorgibt, „VQ“ erzeugt einen künstlichen 3D-Effekt und verbiegt auch etwas den Frequenzgang, um einen leicht fetzigeren Charakter zu erzielen. Das ist natürlich Geschmackssache, ich persönlich bevorzuge den ursprünglichen, reinen Klang, auch wenn der klangliche Eingriff des Equalizers sehr dezent ist.

Fazit

Der V-AMP ist etwas ganz Besonderes für alle, die in der modernen HiFi-Welt angekommen sind und ihre Musik in Form von Dateien archiviert haben. Dann hat man sowohl einen klangstarken Kopfhörerverstärker für unterwegs als auch einen sehr kompakten Musikserver für zu Hause. Damit relativieren sich die 650 Euro Verkaufspreis auch ganz schnell.
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Preis: um 650 Euro

V-Moda V-Amp

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Kategorie Mobiler Kopfhörerverstärker 
Vertrieb Higoto, Essen 
Telefon 0201 8325825 
Internet www.higoto.de 
Garantie (in Jahre)
Abmessungen (B x H x T in mm) 75/25/130 
Gewicht (in Kg) 0,3 
Akkulaufzeit 7 h 
Rauschabstand (in dB(A)) 95 
Leistungsaufnahme Standby 0 W 
Analogeingänge Nein 
Klinkenausgänge
Digitalausgänge
+ hervorragender Klang 
+ Extra-Akku 
+ digitale iPod-Schnittstelle 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

Bewertung

 
Klang 70%
Labor 15%
Praxis 15%

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