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Kategorie: Mediacenter
20.10.2015

Einzeltest: Macrosystem Streamcorder

Aufnahmekünstler

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Dirk Weyel
Dirk Weyel

Die Firma Macrosystem spielt in Sachen Mediacenter und Videoschnittsystemen bereits seit Jahren vorne mit. Jetzt hat die bereits bestehende Familie durch den „Streamcorder“ Zuwachs bekommen.

HEIMKINO hat sich ein Testmuster organisiert.Der Streamcorder wird zu einem offiziellen Verkaufspreis von 1.499 Euro vom autorisierten Macrosystem-Händler angeboten. Im Gegensatz zu den großen DVC-Systemen besitzt dieses Modell keinerlei Display. Lediglich eine LED gibt über den Betriebszustand Auskunft.

Ausstattung und Verarbeitung


Hinter der Frontklappe finden drei USB-Speicher, eine Digitalkamera (Mini-DV) sowie zwei Common-Interface-Module ihren Platz. Den Streamcorder gibt es wahlweise mit Doppeltuner für Kabel und Satellit, selbstverständlich mit HDTV. Die Rückseite glänzt mit umfangreichen Schnittstellen. So gibt es zahlreiche Bild- und Tonanschlüsse, DVI- und HDMI-Ausgang, sechs weitere USB-Schnittstellen, eSATA, Firewire und Ethernet. Auch analoge Cincheingänge sind am Streamcorder vorzufinden. Sämtliche Anschlussbuchsen sind wie auch das Gerät selbst sehr gut verarbeitet. Auch auf eine passende hochwertige Fernbedienung wurde geachtet. Nimmt man den Streamcorder erstmalig in Betrieb, gilt es die einmalige Installationsroutine zu durchlaufen. Diese besteht aus der automatischen Empfangsanalyse, welche die Antennenkonfiguration überprüft. Durch seine Internetanbindung ist der Streamcorder in der Lage, stets aktuelle Programmdaten zur Verfügung zu stellen. Als besonderen Service kann das Gerät die Senderreihenfolge sogar einer gedruckten TV-Zeitschrift anpassen. Das ist Komfort par excellence. Trotz bereits vorgefertigter Senderliste sollte man eine automatische Kanalsuche durchführen. Diese erledigt der Streamcorder sehr schnell. Möchte man mehrere Satellitenpositionen parallel empfangen, kann jedoch nur auf die automatische DiSEqC-Erkennung gebaut werden. Ein separates Konfigurationsmenü gibt es leider nicht.

Übersichtliche Menüführung


Den Entwicklern des Streamcorders gilt unser großes Kompliment. Auch ohne einen Blick in die Bedienungsanleitung sind die umfangreichen Bedienfunktionen und Möglichkeiten des Gerätes auf den ersten Blick zu verstehen. Zu jedem einzelnen Punkt werden Erläuterungen eingeblendet. Klar gekennzeichnete Tasten auf der Fernbedienung sorgen dafür, dass sich auch nicht technisch Versierte sofort zurechtfinden. Der Funktionsumfang ist vielseitig: So gibt es neben dem eigentlichen Fernsehen via Satellit oder Kabel auch die Möglichkeit, Sendungen direkt auf die eingebaute 500-GB-Festplatte aufzuzeichnen. Der Streamcorder lässt sich zudem komplett ins Heimnetzwerk integrieren und ermöglicht den Zugang zum Internet. Wie bereits erwähnt, können auch Inhalte von eingesteckten USB-Sticks, Digitalkameras oder Kartenlesegeräte vom Macrosystem erkannt und verarbeitet werden. Eine besonders praktische Hilfe bietet der Streamcorder mit der Funktion „Auto-Aufnahme“ an. Hier nimmt das System automatisch eine zuvor definierte Sendung regelmäßig auf, ohne dass man eine weitere Timerprogrammierung vornehmen muss. Über das Bogart-Schnittsystem lassen sich archivierte Inhalte beliebig schneiden und weiterverarbeiten.

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Preis: um 1500 Euro

Macrosystem Streamcorder

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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