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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Vienna Acoustics Beethoven Concert Grand Reference

Die Anders-Macher

19020

Wer Vienna Acoustics kennt, hat wahrscheinlich zuallererst die besonderen Membranen der österreichischen Lautsprecher vor Augen. Die patentierte Spidercone-Technologie mit ihren Metallverstrebungen hinter den durchsichtigen Membranen ist ja auch ein Hingucker.

Und gerade deshalb schaue ich erst mal reichlich irritiert auf die neue Vienna Acoustics Beethoven: Das soll eine Vienna sein, mit diesen Membranen …?Die seltsam und ungewohnt aussehenden Membranen der Beethoven Concert Grand Reference sind der neueste Streich der umtriebigen Tüftler bei Vienna Acoustics. Es handelt sich um natürlich patentierte Flachmembranen mit inverser Gewebekalotte. Die Basis des Membranmaterials ist eine spezielle Mischung aus TPX/Polypropylenen, der zusätzlich eine definierte Menge an Glasfaserstäbchen hinzugefügt wird. Das Ergebnis sei ein optimales Verhältnis zwischen Steifigkeit und innerer Dämpfung, heißt es aus dem Hause Vienna Acoustics. Mastermind Peter Gansterer hat sich viel Zeit genommen und mit der sogenannten Finite-Elemente-Analyse eine flache, strahlenförmige Struktur ersonnen, bei der nur an kritischen Punkten eine Strebe für Versteifung sorgt. „Flache Membranen sind von Natur aus weniger steif, aber wir haben dank unserer patentierten, einseitigen Membranversteifung einen Nachteil in einen Vorteil verwandelt. Dadurch erzielen wir nicht nur das bestmögliche Verhältnis zwischen Gewicht und Steifigkeit, die Konstruktion ermöglicht auch eine genau berechenbare Klang- und Impulswiedergabe durch Variation von Anzahl und Form der Versteifungsstreben, ihrer Dicke, radialer oder konzentrischer Ausrichtung und gezielter Platzierung an neuralgischen Punkten“, so Vienna Acoustics. Das Konstrukt eliminiere zudem zeit- und frequenzspezifische Phasenverschiebungen. In der Beethoven Concert Grand Reference kommen im Bassbereich gleich drei dieser neuartigen Treiber mit einem Durchmesser von 18 Zentimetern zum Einsatz. Das erklärt auch die sehr tiefe untere Grenzfrequenz von 28 Hz. Auch der mit einem Durchmesser von 16 Zentimetern kaum kleinere Mitteltontreiber ist mit derselben Flachmembran bestückt. Darüber residiert eine 28-Millimeter-Seidenkalotte hinter einem schützenden Lochgitter, die von Vienna Acoustics entwickelt wurde, aber bei einem „dänischen Spezialisten“ gefertigt wird.
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Preis: um 9898 Euro

Vienna Acoustics Beethoven Concert Grand Reference


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