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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Teufel Ultima 60

Ultima

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Dipl.-Ing. Michael Voigt
Dipl.-Ing. Michael Voigt

Seit knapp 30 Jahren zeichnen sich Lautsprecher der Marke „Teufel“ aus Berlin durch hervorragenden Klang zu fairem Preis aus. Doch manchmal übertreffen sich die Berliner Soundtüftler sogar selbst: Mit der brandneuen Ultima 60 schicken sie eine ausgewachsene Stereo-Standbox mit einem geradezu unverschämt günstigen Preis ins Rennen.

Wir haben zweimal bei Teufel nachgefragt, doch es bleibt dabei: Die Ultima 60 kostet gerade mal 399 Euro - pro Paar versteht sich. Kaum zu glauben, denn bereits auf dem Pressefoto präsentiert sich der neue Stereospross aus dem „Teufel-Stall“ als eleganter Standlautsprecher mit einer ansehnlichen Lautsprecherbestückung. Und tatsächlich: Auch als „echtes“ Produkt verblüfft die etwa ein Meter hohe Ultima 60 mit einem Gewicht von rund 18 kg und einer ordentlich verarbeiteten Nussbaumfolie auf den Gehäusewänden sowie ihrer hochglanzschwarz lackierten Front. Wir haben schon Lautsprecher gesehen, die mehr als doppelt so teuer und schlechter verarbeitet waren. Selbst das Anschlussfeld auf der Rückseite verfügt über kräftige Bi-Wiring- Schraubklemmen aus vergoldetem Metall. Die Konstruktion der Teufel- Box ist klassisch nach altbekannten Regeln als 3-Wege-System ausgeführt. Daher spielen in dem recht großen Bassrefl ex-Gehäuse zwei 160-mm-Tieftöner; gute Voraussetzungen für eine satte und präzise Tieftonwiedergabe bei minimalen Verzerrungen. Oberhalb von etwa 500 Hz setzt der goldgelbe Mitteltöner mit markantem Phase-Plug ein. Den Hochton ab 2.500 Hz übernimmt schließlich eine 25-mm-Gewebe- Kalotte. Zwar lassen Optik und Anfassqualität der Chassis bzw. der Membranen keine 100%igen Rückschlüsse auf deren Klangqualität zu, doch rein augenscheinlich hat Teufel bei der Ultima 60 auf bewährtes Chassisdesign mit modernsten Materialien gesetzt - das kann kein Fehler sein!

Labor


Unsere Labormessung bestätigt die erwartete Leistung im Tieftonbereich der Ultima. Bereits ab etwa 50 Hz liefert die Standbox enormen Pegel, eine wandnahe Platzierung oder Aufstellung in einer Raumecke ist daher nicht zu empfehlen, da dies den bereits beachtlichen Tiefton nochmals verstärken würde. Unter Winkel von 0° bzw. 15° spielt die Ultima recht linear und sollte daher auf den Hörplatz ausgerichtet sein. Die Verzerrungen der Teufel-Standbox halten sich auf beachtlich niedrigem Niveau und auch das Impulsverhalten birgt keine klangmindernden Überraschungen. Im Mittel-Hochton-Bereich ist das Ausschwingverhalten der Chassis sogar regelrecht vorbildlich.

Hörtest


An einer Kombi aus Rotel RDC 1520 und RA 1520 durfte die Ultima 60 zeigen, was in ihr steckt. Unser Lieblingsstück „No Sanctuary" Here“ von Chris Jones reproduzierte die Teufel mit erstaunlicher Spielfreude und fast schon ungebremster Dynamik. Die perlige Gitarre von Chris Jones vermochte die Ultima 60 brillant und ohne Anstrengung wiederzugeben, auch die weiträumige Atmosphäre der Aufnahme sprang direkt über. Die knurrenden Saiten des E-Basses hatten Kraft und Saft, ohne zu dröhnen oder zu wummern. Selbst deftige Lautstärke bringt die Teufel nicht aus der Ruhe: Sauber und glasklar spielte sich die Berlinerin locker in die Klasse für gehobene musikalische Ansprüche.

Fazit

Man möchte fast ein drittes Mal in Berlin anrufen, um den Hammerpreis von 199 Euro pro Stück zu hinterfragen. Aber es ist wie es ist: Die Ultima 60 sieht blendend gut aus, macht mit enormer Spielfreude musikalisch alles richtig, besitzt eine Garantie von 12 Jahren(!) und ist ein echter Spaßbringer für alle Musikrichtungen. Die Berliner haben weder bei den verwendeten Materialien noch am Design, schon gar nicht beim Klang gespart. Tatsächlich haben sich die Teufel-Entwickler mit der Ultima 60 glatt selbst übertroffen.

Preis: um 400 Euro

Teufel Ultima 60

Oberklasse


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