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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Teufel T 400 MK2

Neuauflage

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Die fleißigen Boxenbauer aus Berlin gönnen ihrer „T-Lautsprecherserie“ nach rund zwei Jahren Marktpräsenz ein Upgrade. Wir haben das mittlere von drei reinen Stereolautsprechermodellen, die „T 400 Mk2“, zum Hörtest nach Duisburg geladen.

Durch die besonders schlanke Bauform sprechen die 400er Käufer an, die dezent gestaltete und gleichzeitig elegante Standlautsprecher suchen. Optisch haben die Berliner ihre Lautsprecher im Vergleich mit den Vorgängern ordentlich aufgehübscht; die vormals braunen Gehäuse sind mattschwarzen Varianten gewichen. Geblieben sind die hochglanzlackierten schwarzen Fronten, auf denen je vier Chassis angeordnet sind. Magnetisch gehaltene Stoff-Lautsprecherabdeckungen unterstreichen die elegante Erscheinung der T 400 Mk2 nochmals. Dezente Zurückhaltung übt Teufel auch beim Design der Chassis: Diese sitzen nun durchgängig schwarz eingefärbt hinter mattierten Zierringen. Die Hochtöner werkeln in überarbeiteten Waveguides, die für eine optimierte Schallabstrahlung sorgen. Zur Anpassung der Gruppenlaufzeit sind die Hochtöner auf den leicht nach hinten versetzten Schallwänden eingebaut. Damit Mittel- und Hochtöner akustisch verschmelzen können, sind die beiden Treiber sehr nahe aneinander gerückt. Somit nähert sich die Mittelhochtoneinheit dem Ideal einer Punktschallquelle.


Technik und Ausstattung


Teufel optimiert seine Lautsprecher mit dem teuren Klippel-Messsystem, das äußerst präzise Aussagen zum Verhalten eines Chassis in allen erdenklichen Betriebszuständen zulässt. Die neu entwickelten Mittel- und Tieftöner mit jeweils 135 mm Durchmesser sind das beeindruckende Ergebnis dieser Optimierungsarbeit. In strömungsgünstigen Lautsprecherkörben arbeiten 32-mm- Schwingspulen, die eine gehörige Portion Dynamik ermöglichen. preisklassen- und größenbezogen typisch sind hier eher Schwingspulen mit 25 mm Durchmesser. Leichte und dennoch steife Papiermembranen sorgen für eine kontrollierte Wiedergabe mittlerer Tonfrequenzen. Die 135-mm-Tieftöner vertrauen auf hochfeste Membranen aus einem Kevlar-/Fiberglasmix. Damit die vier Chassis optimal miteinander harmonieren, setzt Teufel verlustarme Frequenzweichenbauteile ein. Die Übergangsfrequenzen liegen bei rund 200 und 3.000 Hertz. Stabile, im Inneren zusätzlich ausgesteifte, Gehäuse bieten ideale Arbeitsbedingungen für die leistungsfähigen Chassis. Die Mitteltöner sitzen in abgetrennten Gehäuseabteilen, damit sie unbeeinflusst von den anderen Treibern aufspielen können. Teufels T 400 Mk2 sind recht tief abgestimmt – die untere Grenzfrequenz liegt bei knapp unter 50 Hertz. Die Bassreflexlautsprecher sind im Downfireprinzip ausgeführt, was bedeutet, dass die Reflexrohre zum Boden hin Schall abstrahlen. Massive Sockelplatten sorgen für den stabilen Stand der schlanken Lautsprechersäulen. Im Lieferumfang befinden sich vier Gummifüßchen pro Lautsprecher. Wer die T 400 Mk2 fest mit dem Untergrund verankern möchte, sollte gegebenenfalls über den Kauf der bei Teufel angebotenen Metallspikes nachdenken. Diese können in die Sockelplatte eingedreht werden.

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Preis: um 600 Euro

Teufel T 400 MK2

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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