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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Spendor Classic 4/5

Wegbegleiter

20230

Das Verfassen eines Artikels ist fast immer auch ein Abschied, ein „Adieu“- Sagen zu einem Testgerät, das einen zumindest eine Weile begleitet hat. Diese Zeilen sind eine Hommage an einen besonderen kleinen Lautsprecher, der mir in besonderen Zeiten ans Herz gewachsen istMeine letzte „Amtshandlung“ vor dem Corona-Shutdown war ein Besuch in der Nachbarschaft: Nur ein paar Kilometer die A3 hinunter residiert Stefan Becker vom BT-Hifi -Vertrieb, der mir die neueste Kreation aus dem Hause Spendor für einen ausgiebigen Test versprochen hatte.

Wie immer gab es – natürlich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand - einen köstlichen Cappucino und ein höchst spekulatives Gespräch darüber, wie es in den nächsten Monaten wohl weitergehen wird. Nun: Hellsehen können wir alle nicht, aber es herrschte Einigkeit darüber, dass einfach jeder individuell nach seinen Möglichkeiten so gut wie möglich weitermachen muss. In diesem Sinne habe ich mir die beiden kleinen Monitorboxen nach den üblichen Durchgängen im Verlag – Fotostudio und Messlabor – mit ins Home Office genommen. Da ich mir die Anweisung Stefan Beckers, die kleinen Böxlein noch etwas einzuspielen, zu Herzen genommen und auch noch ziemlich viel Zeit hatte, wanderten die Spendors erst einmal ins Schlafzimmer. Dort durften sie etwas provisorisch auf meinen eigentlichen dortigen Boxen Platz nehmen – zwei alte Yamaha-Monitor- Lautsprechern, die nicht nur gefühlt zehnmal so groß sind wie die LS 4/5: Zwölfzoll- Tieftöner und dazu ganz klassisch im Stil der 70er Jahre zwei Kalotten für den Mittel- und Hochtonbereich. Befeuert werden sie standesgemäß von einem alten Marantz- Receiver, der mit auch heute noch mehr als respektablen technischen Werten aufwartet. Das bin ich meiner Profession trotz meiner Schwäche für alte Hifi -Geräte schuldig. A propos Profession: Ich verrate Ihnen jetzt etwas, was in Puristenkreisen völlig verpönt ist: Gerade, wenn ich morgens das Radio einschalte und leise Popmusik höre, bin ich ein großer Freund der ach so bösen Loudness-Taste. Was soll ich sagen: Ich weiß, das ist nicht neutral; emotional jedoch gibt mir dieser Extra-Schub von unten raus ein wohliges Gefühl. Und, ich will nicht darum herumreden: Der Umstieg von den großen Yamahas auf die winzigen Spendor war schon ein schwerer Einschnitt in Sachen Bass, denn erst einmal gab es so gut wie keinen, zumindest nicht im Vergleich zu den riesigen Yamahas. Kein Wunder, arbeitet die Classic 4/5 doch mit einem kleinen 15-Zentimeter-Tiefmitteltöner in einem Nettovolumen von gerade einmal acht Litern. Das Konuschassis arbeitet hinauf bis immerhin 4,2 Kilohertz, wo die Kalotte übernimmt. Beim diesem Hochtöner fällt als Erstes die extrem breite Sicke auf, die der eigentlich schallabstrahlenden Fläche einen für die Bauart sehr großzügigen Hub erlaubt – zusammen mit der hohen Trennfrequenz ist der Hochtöner damit gegen jegliche Form von Überlastung perfekt geschützt.
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Preis: um 1990 Euro

Spendor Classic 4/5


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