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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Sonus Faber Olympica III

Architektur des Klangs

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Die Lautsprecherschmiede Sonus Faber, aus dem Land der rassigen Sportwagen und ebensolchen Rotweinen, versteht sich wie kaum ein anderer Hersteller auf die Verschmelzung von anspruchsvoller Technik mit perfekter Handwerkskunst. Sonus fabers neueste Kreation, der Standlautsprecher Olympica III, macht hier keine Ausnahme: das Design ist edel und schnittig zugleich und die Verarbeitung hochwertigster Materialen sucht ihresgleichen.

Wir HiFi-Redakteure sehen im Laufe eines Jahres unzählige Produkte und Gerätschaften. Von niedrig bepreisten Einsteigermodellen bis zu beinahe Haus-teuren Referenz-Technologieträgern ist hier alles vertreten. Einige Produkte vergisst man ganz schnell wieder, haben sie doch wenig Charakter oder sie lassen einfach generelle Qualitäten vermissen. Andere jedoch bleiben für lange Zeit in Erinnerung. So wie die neuen Lautsprecher Olympica III von Sonus faber, die aufgrund ihres ungemein gelungenen Designs und perfekter Proportionen wirklich jeden hier im Haus begeistern können. Die Italiener, mit Firmensitz in Arcugnano, haben erstmals kein Musikinstrument als Namensgeber auserkoren. Niemand Geringerer als Italiens Meister-Architekt der Renaissance, Andrea Palladio, stand Pate für die neue Lautsprecherserie Olympica. Um genau zu sein, war es Palladios „Teatro Olimpico“ in Vicenza, ein Bauwerk, das sich durch seine harmonische Formensprache, geometrische Perfektion und einzigartige Eleganz auszeichnet.  

Konzeption und Gestaltung 


Die Modelle der Olympica-Reihe sind komplette Neuentwicklungen, in die der ganze Erfahrungsschatz der Italiener eingeflossen ist. Inspiriert von den mit dem Vorzeigemodell „Aida“ gewonnenen Erkenntnissen vereint die Olympica die Geometrie einer Lyra mit der klassischen Form einer Laute. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist allerdings der erstmals asymmetrische Gehäusequerschnitt, der durch seine fehlenden Parallelwände interne Stehwellen nochmals deutlich reduziert. Zudem konstruiert Sonus faber mit dieser Bauweise einen enorm stabilen und resonanzarmen Lautsprecher. Die Asymmetrie nutzt der italienische Hersteller um sein neu ersonnenes Bassreflexsystem formschön in die Standboxen zu integrieren, mit seitlichen Strömungsöffnungen, die sich beinahe über die gesamte Lautsprecherhöhe ausbreiten. Beinahe schon traditionell verwendet Sonus faber zum Bau der Lautsprecher feinstes Walnussholz und edles Leder. Gehäuseoberteil und -boden sind aus massivem Walnussholz gefertigt, mit Zwischenstücken aus Ahornholz. Gehäusedeckel, Schallwand und der schmale Rücken der Olympica III werden von schwarzem Naturleder bedeckt, auf der Oberseite bildet ein formschöner Aluminiumring den Abschluss. 

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Preis: um 10900 Euro

Sonus Faber Olympica III

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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