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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Russell K RED 50

Ein anderer Weg zur Freude am Hören

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Christian Bayer

Es gibt einfach nur Lautsprecherhersteller und es gibt Menschen wie Russell Kaufmann, die Lautsprecher herstellen. Kaufmann macht die Dinge anders und das macht ihn sympathisch.

Aber macht er auch gute Lautsprecher?

Atahualpa Yupanqui, der wahrscheinlich größte Folkmusiker Südamerikas, singt und spielt im übernächsten Raum. Ich will ihn nicht stören, aber ich kann seiner Erzählung und seinem Spiel auch mit etwas Abstand extrem gut folgen. Es wirkt, als wäre er da und nähme mich mit auf seine Reisen. Als ich schließlich den Raum, in dem er für mich zu singen und zu spielen scheint, betrete und auf die Couch setze, bricht diese intime Verbindung für einen kurzen Moment ab. Doch sie stellt sich schnell wieder ein, als ich die Lautsprecher optimal, das bedeutet etwa 5 Grad auf meinen Hörplatz einwinkle. Meine Augen scheinen sich automatisch zu schließen und ich folge der mir fremden Sprache Yupanquis wieder und habe für Momente den Eindruck, die RED 50 könnten sie mich verstehen lehren. Wie kommt das? Ist es das vermeintlich „Einfache“ an diesem Lautsprecher? Haben Sie schon einmal versucht, Dinge auf das wirklich Nötige, Sinnvolle zu reduzieren, egal in welchem Bereich? Dann ist Ihnen bewusst, dass einfach keineswegs primitiv bedeutet, sondern eine Form der Verfeinerung meint, die nicht mal eben schnell realisiert werden kann. Doch wie dann? Mit Forschergeist, Geduld und viel Erfahrung, wovon Russell Kaufmann im Überfluss zu haben scheint. Kaufmann ist kein klassischer Ingenieur, was ihm hilft, auf ungewöhnliche Lösungen zu kommen. Aber er ist auch kein Laie, sondern eben ein besonderer Entwickler mit viel, viel Erfahrung. Bevor ich zu dem Mann selbst komme, will ich die nackten Fakten aufzählen. Die RED 50 ist ein kompakter 2-Wege- „Monitor“ mit einem knapp 13 cm großen Tiefmitteltöner und einer 25-mm-Kalotte in einem konventionellen MDF-Gehäuse mit einer 12-db-Weiche. Echt jetzt? Gibt es etwas Langweiligeres? Oder liegt gerade in der Popularität dieses Typs eine Chance? Diese oder ähnliche Gedanken muss Kaufmann gehabt haben, als ihn sein polnischer Mitarbeiter praktisch dazu nötigte, so einen Lautsprecher zu bauen. Aber nicht irgendeinen, er sollte eine neue Linn Kan bauen. Der Kollege gehörte nämlich zur Linn-„Familie“ und trauerte dem kleinen Klassiker, seinerseits eine Art modernisierte LS3/5a, arg nach. Russell ließ sich breitschlagen, allerdings nur unter einer Voraussetzung: Es würde keine Kopie, sondern ein echter Russell-K.-Lautsprecher werden. Ich kann Ihnen verraten, dass ihm das gelungen ist. Doch was ist das, „ein echter Russell-K.-Lautsprecher“? Und wer ist dieser Russell Kaufmann überhaupt? Der sympathische Engländer modifizierte in seinen Teenagerjahren quasi aus dem Bauch heraus Lautsprecher und gründete sogar eine kleine Firma, die durchaus Erfolg hatte. Doch sein kleiner Erfolg basierte nur auf „Trial and Error“ und so kam er nicht weiter. Also beschloss er, sich tiefer mit der Materie Lautsprecher zu beschäftigen, wurde unter anderem Außendienstmitarbeiter für Wharfedale und arbeitete in unterschiedlichen Positionen für B&W. Nebenbei organisierte er sogenannte Listening Panels für die Zeitschrift „HiFi Choice“, um sein Erfahrungsspektrum zu erweitern. Später wechselte er zum Chassishersteller Morel, wo er sich das Gros seiner technischen Kenntnisse aneignete und zum Experten in der Beurteilung „nackter“ Chassis wurde. „Quick und dirty“ auf den Tisch gestellt und angeschlossen, kann er sofort hören, ob das Chassis für seine Zwecke geeignet ist. Nun muss er „nur noch“ das passende Um

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Preis: um 1450 Euro

Russell K RED 50


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