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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Manger w1

Lifestyle und Technik

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Elmar Michels
Elmar Michels

Es ist bereits einige Jahre her, da beeindruckte ein Referenz-Studiomonitor namens Manger c1 die gesamte Redaktion. Jetzt kommt eine Abwandlung des Themas zu den Händlern, nämlich die w1, die erste Manger für an die Wand.

Mittlerweile kennen einigermaßen  gut  unterrichtete  HiFi-Fans die Lautsprecher von Manger, oft  geht es denen, die einen solchen Lautsprecher  live  erleben  durften,  wie  uns  nach dem Test des Studiomonitors c1:  Man verlässt tief beeindruckt und geschädigt  fürs  Goutieren  von  Normal-HiFi den Hörraum. Grund dafür ist der  Manger-Schallwandler,  auch  MSW  oder schlicht  „Der Manger“ genannt,  der  charakteristisch  für  alle  Manger-Lautsprecher  ist.  Der  mittlerweile  legendäre Wandler geht auf eine Idee  des Firmengründers Josef W. Manger  zurück, der in den 1960er- und 70er-Jahren nicht nur seine Überlegungen  zu  einem  zeitrichtigen  Schallwandler  in eine Reihe Patente ummünzte, sondern  auch  die  Urform  des  MSW  in  Produktion brachte. Seitdem wird der  Wandler  kontinuierlich  weiterentwickelt, wofür mittlerweile Josefs Tochter  Daniela Manger verantwortlich ist. Da  es Vergleichbares sonst nirgendwo gibt,  liegt es in der Natur der Sache, dass die  Fertigung zu 100 % im eigenen Haus  erfolgt.  So  finden  sich  im  Firmensitz  in Mellrichstadt nicht nur Fräsmaschinen,  sondern  auch  Magnetisierungs-  und Spulenwickelmaschinen – mehr  Fertigungstiefe geht nicht.Was macht nun diesen Manger-Schallwandler so besonders? Ganz einfach: Er funktioniert ganz anders und vermeidet die Fehler eines konventionellen Lautsprechers.  Während beim konventionellen Lautsprecher die (meist  konusförmige)  Membran  eine  „kolbenförmige  Bewegung“  (also vor und zurück) vollführen soll, handelt es sich beim  Manger um einen Biegewellenwandler. Dessen Membran  ist eine runde, flache und biegeweiche Folie, die zwar ebenfalls von einer Schwingspule vor und zurück angeregt wird,  bei der sich die Wellen jedoch konzentrisch von innen nach  außen ausbreiten,  vergleichbar  mit  einer Wasseroberfläche,  in die man einen Stein wirft. Der grundlegende Nachteil  des konventionellen Kolbenlautsprechers ist, dass er nur  im eingeschwungenen(!) Zustand perfekt funktioniert.
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Preis: um 3660 Euro

Manger w1


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