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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Klipsch RP-8000F

Loud and Proud

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Voller Stolz präsentieren die Erfinder des Klipschorn die weiterentwickelten Lautsprecher der „Reference-Premiere“-Linie und schicken uns zum ausführlichen Test die mächtigen Standboxen Klipsch RP-8000F. Sie ersetzen die Erfolgsmodelle RP-280F: Was neu ist und ob sich der Kauf lohnt, erfahren Sie auf diesen Seiten.

1946 war es, als Paul Wilbur Klipsch sein legendäres Klipschorn der Öffentlichkeit präsentierte. Mit dem riesigen, gefalteten Hornsystem von damals haben die zum Test geschickten RP-8000F kaum noch etwas gemein. Ein direkter Vergleich verbietet sich natürlich, denn konzeptionell sind die beiden Lautsprecher unterschiedlich gestrickt. Nur noch im Hochtonbereich kommt ein Hornsystem zum Einsatz. Gut, groß sind die Lautsprecher immer noch, aber viel besser aufzustellen als das Eckhorn von damals. Konzentrieren wir uns auf die Tugenden und Eigenschaften der Test-Lautsprecher. Groß und schlank sind sie gewachsen, das großzügige Volumen geschickt kaschierend durch eine tiefe Bauweise. Das und die gelungene Kombination aus schwarz folierten Gehäusen und kupferfarbenen Membranen lässt die beeindruckenden Boxen (B x H x T: 27,7 x 110 x 44,6 cm) recht leichtfüßig erscheinen. Bei entsprechendem Platz in der Wohnung sehen die Klipsch RP-8000F auch in modernen Wohnräumen gut aus und sind echte Hingucker. Zweimal hingucken mussten wir auch beim Preisschild der Klipsch-Flaggschiffe: Mit knapp unter 800 Euro pro Seite sind die großen Lautsprecher ein ausgesprochen attraktives Angebot. 

Ausstattung und Technik


Seit vielen Jahren setzt Klipsch als Hochtöner sein „Tractrix- Horn“ ein. Für die aktuellen Reference- Premiere-II-Modelle hat der Hersteller die Hochtoneinheit überarbeitet. Der Tweeter mit einzölliger Titankalotte sitzt in einem belüfteten Gehäuse, das die stehenden Wellen hinter der Kalotte reduziert. Die LTS-Technolgie (Linear Travel Suspension) sorgt für eine lineare Hubbewegung der Membran, was sich in niedrigen Verzerrungswerten ausdrückt. Direkt vor der Kalotte sitzt ein am Computer designter Phaseplug aus Kunststoff, der als mechanischer Filter wirkt und den Frequenzgang modelliert. Nebenbei schützt er den Hochtöner vor Schäden. Das angekoppelte 90°x 90°-Tractrix-Horn wurde ebenfalls überarbeitet. Für die gerichtete Schallabstrahlung sorgt nun ein Trichter aus Silikon, der an das eigentliche Kunststoffhorn andockt. Das sieht nicht nur besser aus als das alte Horn der Vorgängerserie, es reduziert sogar nochmals die Hornresonanzen. Im Tiefton nutzt Klipsch das Bassreflexprinzip. Pro Lautsprecher kommen zwei 200-mm- Treiber mit Cerametallic-Membranen zum Einsatz. Die kupferfarbenen Membranen sind recht schwer herzustellen, aber sehr leicht und dabei sehr steif. Angetrieben von kräftigen Magnetsystemen in strömungsgünstigen Stahlblechkörben sind die beiden Basstreiber zu enormer Dynamik fähig. Die beiden Basstreiber mit 170 Millimeter durchmessenden Membranen arbeiten in einem großzügigen Gehäuse mit der Unterstützung des rückseitig eingebauten Bassreflexkanals in Tractrix-Form. Der sorgt für ungehemmte Luftströmung ohne Verzerrungen oder Turbulenzen. Dank ihres hohen Wirkungsgrads (im Mittel: 94 dB@
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Preis: um 1600 Euro

Klipsch RP-8000F

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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