Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
108_16868_2
Topthema: Lichtgestalten
AVM Rotation R 2.3, AVM Rotation R 5.3
Jetzt also auch AVM: Der seit Jahrzehnten sehr renommierte Hersteller höchstwertiger Elektronik hat sich dazu durchgerungen, gleich zwei eigene Plattenspieler anzubieten. Wir nehmen das mal als Kompliment für unsere Arbeit
136_11886_1
Anzeige
Topthema: In-Ears nach Maß
Custom In-Ear Monitors
In vielen Bereichen des Lebens kommt Profi-Technik irgendwann auch bei Endverbrauchern an. So finden nach Abdrücken der Gehörgänge maßgefertigte In-Ear-Kopfhörer aus dem professionellen Bühnen- und Studio-Monitoring auch bei Kopfhörerfans zunehmend Anklang.
140_17948_2
Topthema: Heller Geselle
BenQ TH535
Manchmal muss es einfach heller sein. Insbesondere wenn draußen projiziert werden soll geht die erforderliche Lichtausbeute schnell zu Lasten der Farbtreue. Nicht so beim BenQ TH535, der bleibt nah am Normfarbraum. Grund genug für uns, genauer hinzuschauen.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Hifi Tassen, 4 neue Designs
offerbox_1541241416.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Jamo Concert C 103 - Seite 2 / 3

Global Player

Holger Barske
Holger Barske

Was ich persönlich nicht ganz so dringend gebraucht hätte, ist das große glitzernde Firmenlogo auf der Front; ich kenn‘s nämlich auch ganz ohne, weil unsere zweite Box erstaunlicherweise ohne dieses „Feature“ auskommt. Eine Treiberabdeckung gehört zum Lieferumfang und ist sehr hübsch realisiert: Zwei kreisrunde Abdeckungen werden über einen Steg in eine schmale Nut gesteckt, die um die beiden Treiber läuft.

Kann man lassen, sieht gut aus und versaut der Katze zuverlässig den Spaß. Werfen wir einen Blick auf die eingesetzten Treiber: Nach den großen Namen der chassisfertigenden Industie sucht man hier natürlich vergebens, Konus und Kalotte kommen aus dem Fernen Osten. Und da „die da“ dieses Handwerk mittlerweile ziemlich perfekt beherrschen, ist das gar nichts Schlimmes. Der langhubig ausgelegte Tiefmitteltöner verfügt über einen soliden Anderthalbzoll-Antrieb, was für einen Treiber dieser Größe ziemlich viel ist. Das sorgt für Belastbarkeit, begrenzt wegen der relativ hohen bewegten Masse aber den Frequenzumfang nach oben. Das mach aber gar nichts, denn die Seidenkalotte steckt in einem kurzen Hornansatz, neudeutsch Waveguide, der ihre nutzbare untere Grenzfrequenz erweitert, außerdem verfügt die Textilmembran über eine ungewöhnlich große Sicke, was ebenfalls auf Langhubigkeit und damit reichlich Belastbarkeit schließen lässt. Ein Blick auf den Impedanzschrieb bestätigt die Vermutung: Die Trennung liegt in der Gegend von 1,5 Kilohertz, das ist locker eine Oktave tiefer als bei Lautsprechern dieser Art üblich. Der Tiefmitteltöner verfügt über eine Membran aus einem interessanten Materialmix; irgendwo steckt auch etwas Wabenförmiges darin. Der Hersteller nennt das HCCC für „Hybrid Composition Conical Cone“ – sind die sinnentleerten Wortschöpfungen von Marketingleuten nicht was Tolles? Der Antrieb, den der Hersteller hinten anflanschte, ist jedenfalls ein ziemlich fetter und ein klassischer Ferritmagnet – nichts dagegen zu sagen, gegen den stabilen und strömungsgünstigen Gusskorb auch nicht. Die Frequenzweiche ist direkt hinten am Bi-Wiring-Terminal montiert. Mundorf & Co. gibt’s hier eher nicht, das Filter scheint aber nicht ganz trivial aufgebaut zu sein, worauf die vier Induktivitäten schließen lassen. Durch die Terminalöffnung lässt sich auch prima ein Blick ins ordentlich verstrebte Gehäuse werfen. Das rückseitig genau hinter dem Hochtöner montierte Reflexrohr ist ziemlich lang und an beiden Seiten mit einen trompetenförmigen Abschluss versehen, das hilft Strömungsgeräusche zu vermeiden. Zugeschraubt und nochmal die Oberfläche begutachtet: Ich bin geneigt zu vermuten, dass das sehr ordentlich aufgebrachte Furnier auf der Box tatsächlich eins ist und keine Folie.
  • erste Seite
  • eine Seite zurück
  • eine Seite vor
  • letzte Seite
 

Preis: um 1500 Euro

Jamo Concert C 103


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren