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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Jamo Concert C 103

Global Player

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Holger Barske
Holger Barske

Mit der Concert-C10-Reihe präsentiert der multinationale Lautsprecherhersteller Jamo seine derzeit ambitionierteste Modellreihe. Wir fühlen dem Kompaktmodell C103 auf den ZahnJamo? Da war doch mal was.

Ist noch gar nicht so lange her. Richtig: Da gab‘s diese mit 600 Euro pro Paar erstaunlich günstige Standbox namens S 628, die sich in unserem Hörraum einen Riesenrespekt erworben hat. Wenn Sie mal eine gute günstige Standbox suchen ... aber das erwähnte ich glaube ich schon. Von daher war ich dem Thema „Jamo“ gegenüber durchaus positiv eingestellt, als der Deutschlandvertrieb im verganegnen Herbst nach Wiesbaden zur Präsentation der neuen Top-Baureihe lud. Die Präsentation der Standbox C 103 war klasse, aber wir einigten uns auf etwas Kompakteres aus gleicher Serie, und nun ist sie dran, die C 103. Mit 1.500 Euro pro Paar ist sie preislich deutlich ambitionierter als die eingangs erwähnte Standbox, allerdings ist das hier dann doch ein anderes Kaliber. Siebzehner Tiefmitteltöner, 25er-Hochtonkalotte – das ist das Universalrezept für kompakte Zweiwegelautsprecher, nach dem auch die C 103 konzipiert ist. Allerdings stecken die beiden Treiber nicht in einer schnöden viereckigen Kiste, sondern in einem wohlproportionierten, geschwungenen Kabinett, das unzweifelhaft die Handschrift eines Gestaltungsprofi s trägt. Jener ist Brite, heißt Kieron Dunk und hat es verstanden, der Concert Series einen Look anzuerziehen, der zwar irgendwie noch nordisch wirkt, aber die Kühle nicht übertreibt und sicherlich eine Vielzahl von Freunden finden wird. Das muss er auch, wenn man sich den Anspruch von Jamo vergegenwärtigt: Seit 2005 ist das Unternehmen Teil der in Amerika beheimateten, aber international agierenden Klipsch Group. Und spätestens seitdem ist Jamo zum Erfolg verdammt – überall auf der Welt. Produkte unter diesem Namen sollen und müssen gefallen, Besonderheiten für eine kleine Zielgruppe gehen da nicht. Optisch, so scheint mir, wird das klappen. Die Box gibt’s in Hochglanz- Schwarz oder -Weiß oder eben für Ewiggestrige wie mich in Walnuss furniert. Dafür darf ich auch 300 Euro mehr berappen als die Hochglanzwelt. Allen Versionen gemein sind die mattschwarz abgesetzte Front und die scheinbar schraubenlosen, von einem silberfarbenen Ring eingefassten Treiber. Schraubenlos ist das natürlich nicht, vielmehr sind jene unter einem Kunststoffring verborgen, der die Korbränder abdeckt. Könnte man abpulen, um die Treiber herauszuschrauben. Ich wollte nicht und gehe davon aus, dass Sie mir das nachsehen. Wir leben in modernen Zeiten, und da ist es kein Problem mehr, Holz als weitgehend frei formbares Material zu begreifen. Gut zu sehen bei den aus dickem MDF bestehenden Seitenwände der C 103: Die folgen nämlich einer sanften Kurve, die der Form der Box das gewisse Etwas verleiht. Jawohl, gebogene Wände, nicht ein aus entsprechend ausgeschnittenen Ringen zusammengesetztes Gehäuse.
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Preis: um 1500 Euro

Jamo Concert C 103


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